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Worauf achten beim E-Bike-Kauf?

Absatz boomt  

Worauf achten beim E-Bike-Kauf?

14.03.2018, 18:58 Uhr | t-online.de/Markus Abrahamczyk

Worauf achten beim E-Bike-Kauf?. Auf dem E-Bike in der Abendsonne (Quelle: Continental)

Auf dem E-Bike in der Abendsonne: 3,5 Millionen von ihnen surren bereits durch Deutschland. (Quelle: Continental)

Nie mehr Angst vor hohen Bergen! Ein E-Bike macht selbst schwierige Strecken zum entspannten Vergnügen. Deshalb satteln immer mehr Radler um auf ein Elektrofahrrad.

720.000 Elektroräder wurden allein im vergangenen Jahr gekauft, meldet der Zweirad-Industrie-Verband (Ziv). Das ist ein Rekordzuwachs um ein Fünftel (19 Prozent) gegenüber 2016. Nur Trekking- und Cityräder sind noch beliebter.

Der Verkauf von E-Bikes steigt seit Jahren: Gründe sind laut des Zweirad-Industrie-Verbands (Ziv) die immer ausgereiftere Technik, die höhere Akkuleistung und die Modellvielfalt. (Quelle: Statista)Der Verkauf von E-Bikes steigt seit Jahren: Gründe sind laut des Zweirad-Industrie-Verbands (Ziv) die immer ausgereiftere Technik, die höhere Akkuleistung und die Modellvielfalt. (Quelle: Statista)

Allerdings: Gute – und vor allem sichere – E-Bikes gibt es nicht für kleines Geld. Im Schnitt geben die Käufer 2.300 Euro aus. Und für bestimmte Modelle ist ein Kennzeichen vorgeschrieben. Was ist beim Kauf wichtig? t-online.de macht Sie sattelfest.

Welches Modell passt zu mir?

Ein guter Verkäufer hilft im Beratungsgespräch, die Auswahl der Räder einzugrenzen. Er fragt dazu unter anderem nach Ihren Bedürfnissen und Gewohnheiten. Wie gut ein Modell zu Ihnen passt, zeigt dann die Probefahrt. Wichtig ist ein stabiles Fahrverhalten, gerade bei höherem Tempo. Dann nämlich lässt sich der Lenker eines schlechten Modells schwierig kontrollieren – er flattert. Andere E-Bikes zeigen ein schwieriges Kurvenverhalten. In einer ausführlichen Probefahrt zeigt sich, ob das ausgewählte Modell ausgewogene Fahreigenschaften hat.

Wie teuer ist ein gutes E-Bike?

E-Bikes und ihre Komponenten wie Rahmen und Lenker sind höheren Belastungen ausgesetzt als normale Fahrräder. Auch ihre Bremsen sollten dem hohen Tempo gewachsen sein. Außerdem kommt es auf einen starken Motor und einen hochwertigen Akku an. Das alles hat seinen Preis: Ab etwa 2.000 Euro gibt es gute Modelle.

Wie wird der Akku geladen?

Meist lässt sich der Akku ohne Probleme dem Rahmen entnehmen und bequem zu Hause an der Steckdose aufladen. Einige Modelle haben einen fest verbauten Akku. Sie empfehlen sich nur, wenn sich in Keller oder Garage eine Steckdose befindet. Denn E-Bikes wiegen oftmals 20 Kilogramm und mehr – zu viel, um sie bequem etwa in die Wohnung zu tragen.

Mountainbike mit Hilfsmotor: Längst gibt es E-Bikes für jeden Bedarf und jedes Gelände (Quelle: Hersteller)Mountainbike mit Hilfsmotor: Längst gibt es E-Bikes für jeden Bedarf und jedes Gelände (Quelle: Hersteller)

Wie lange hält der Akku?

Entscheidend beim Akku ist, wie oft er aufgeladen wird. Im Schnitt hält er 500 bis 1.000 Ladezyklen durch. Bei einem durchschnittlichen Fahrer sind das vier bis fünf Jahre. Danach ist er nicht kaputt, aber seine Speicherkapazität sinkt auf 70 Prozent oder weniger.

Sollte man den Akku pflegen?

Man lagert und lädt den Akku möglichst bei Raumtemperatur, denn Frost und Hitze verkürzen seine Lebenszeit. Wie bei anderen modernen Akkus, sind Teilladungen kein Problem. Auch bei einer kurzen Pause auf einer Radtour kann das Nachladen also die Reichweite um etliche Kilometer steigern.

Ist der Akku austauschbar?

Ja. Ein hochwertiger Austauschakku kostet ab 500 Euro und hält ebenfalls 500 bis 1.000 Ladezyklen aus. Wichtig beim Kauf ist, dass der Akku zum Motor und in die Halterung passt.

E-Bike, Pedelec und S-Pedelec – die Unterschiede
Jedes Fahrrad mit Elektromotor wird als E-Bike bezeichnet. Und dann unterscheidet man: Kann der Motor das Fahrrad allein antreiben? Oder unterstützt er nur die Trittbewegung des Fahrers? In diesem Fall wird auch vom Pedelec gesprochen. Das Kürzel steht für "Pedal Electric Cycle". Eine weitere Sonderform wiederum ist das S-Pedelec. Hier unterstützt der Motor den Fahrer bis zu Tempo 45. Vorgeschrieben sind deshalb ein Versicherungskennzeichen und ein Helm. Das S-Pedelec gehört außerdem nicht auf den Radweg, sondern auf die Straße. Auch auf Waldwegen und in Fußgängerzonen, die für Fahrräder freigegeben sind, hat es nichts zu suchen. Beim normalen Pedelec unterstützt der Motor den Fahrer nur bis Tempo 25.

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • Statista
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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