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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Was es wirklich kostet, ein Elektroauto zu betanken

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 18.02.2020Lesedauer: 3 Min.
Ladesäule für E-Autos: Der Tankstopp mit dem Stromer ist oftmals deutlich teurer als gedacht.
Ladesäule für E-Autos: Der Tankstopp mit dem Stromer ist oftmals deutlich teurer als gedacht. (Quelle: Zocha_K/getty-images-bilder)
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Kaufpreis hoch, aber Ladekosten niedrig: Mit einem Elektroauto fahren Sie langfristig billiger als mit Benziner und Diesel. So lautet zumindest das Versprechen vieler Anbieter. Stimmt das?

Wie so oft, gilt auch hier: Eine einfache Antwort gibt es nicht. Die Folgekosten eines Elektroautos hängen nämlich unter anderem davon ab, wo und wie Sie das Auto aufladen.

Zu Hause an der Steckdose tanken

Wer sein Elektroauto an der heimischen Steckdose auflädt, braucht zwar einiges an Geduld (eine komplette Ladung kann bis zu zehn Stunden dauern) – dafür kostet das Laden aber wenig Geld.

Im Schnitt bezahlen die Deutschen pro Kilowattstunde (kWh) Strom derzeit etwa 30 Cent. Das ist jedoch abhängig davon, welcher Anbieter Sie mit Strom versorgt.

Für ein Modell mit 40-kWh-Akku, wie er etwa im Nissan Leaf verfügbar ist, bezahlen Sie demnach pro Ladung zwölf Euro. Beim kleinsten Akku im Tesla Model S beispielsweise (60 kWh) sind es dementsprechend 18 Euro.

Eine Stromladung ist also zunächst deutlich billiger, als wenn Sie einen Benziner oder Diesel volltanken. Wichtiger ist aber: Was bedeuten diese Zahlen, wenn man sie an der Reichweite misst? Das soll eine Beispielrechnung zeigen.

Wenn das Elektroauto für 100 Kilometer 20 kWh verbraucht (das ist ungefähr der Verbrauch eines Opel Ampera im Ecotest des ADAC), dann ergeben sich Kosten von sechs Euro. Mit einem Benziner oder Diesel werden Sie kaum so günstig hinkommen.

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Dabei gibt es aber zwei Einschränkungen. Erstens: Wie viel das E-Auto tatsächlich verbraucht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise kann die Akkuleistung erheblich schneller sinken, wenn Energieverbraucher im Auto wie Klimaanlage oder Heizung angestellt sind. Auch eine Fahrt durchs Gebirge kann den Verbrauch – und damit die Kosten – deutlich erhöhen. Und zweitens: Beim Aufladen entstehen Verluste – nicht die gesamte Energie kommt also wirklich in der Batterie an. Im Fall des Opel Ampera heißt das konkret laut ADAC-Ecotest: Um die 60-kWh-Batterie vollzuladen, müssen 67,4 kWh Strom geladen werden. In Geld umgerechnet, beträgt der Ladeverlust hier also etwa 2,20 Euro (für eine Reichweite von 342 Kilometern), die man natürlich auch bezahlt. Aber: Andere Elektroautos weisen einen teils deutlich geringeren Ladeverlust auf.

An öffentlichen Ladestationen tanken

Schwieriger wird es, wenn Sie das Auto an einer öffentlichen Ladestation aufladen wollen. Hier haben Sie den Vorteil, dass der Akku deutlich schneller wieder voll ist, da der Strom schneller fließt als an einer normalen Steckdose. Dafür wiederum sind die Kosten sehr unterschiedlich – und auch die Formen der Abrechnung.

  • Einige Anbieter verlangen eine monatliche GrundgebĂĽhr, andere nicht.
  • Und die Abrechnung kann pauschal pro Ladevorgang, pro kWh oder je nach Ladezeit erfolgen. So kann eine kWh beim einen Anbieter gĂĽnstige 0,29 Euro kosten und beim anderen weniger gĂĽnstige 0,89 Euro. Und wenn je nach angefangener Stunde abgerechnet wird, kann es schnell teuer werden – selbst wenn Sie nur wenig Strom laden.

Als Kunde kann man in diesem Wirrwarr leicht den Überblick verlieren. Deshalb sollten Sie zunächst genau die Angebote vergleichen, bevor Sie einen Vertrag abschließen.

Beachten Sie dabei: Neben regionalen Anbietern gibt es auch überregionale Services. Wer häufig längere Strecken fährt, ist mit solch einem Angebot gut beraten – auch wenn diese Tarife meist nicht zu den günstigsten zählen.

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