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Elektroauto: Die elf wichtigsten Modelle 2020

Warum jetzt sogar Rabatte winken  

Die elf wichtigsten Elektroautos 2020

27.01.2020, 14:28 Uhr
Elektroauto: Die elf wichtigsten Modelle 2020. VW ID.3: Er ist die vielleicht wichtigste Auto-Neuheit 2020. (Quelle: Hersteller)

VW ID.3: Er ist die vielleicht wichtigste Auto-Neuheit 2020. (Quelle: Hersteller)

2020 – das Jahr der E-Autos: Die Auswahl wird immer größer, die Preise immer kleiner. Hinzu kommt eine stattliche Kaufprämie. Experten erwarten sogar Preisnachlässe der Händler. Warum das so ist und welche Modelle die wichtigsten sind.

Rund 30 neue E-Autos kommen allein 2020 neu auf den Markt. Von bezahlbar bis beinahe unbezahlbar ist alles dabei, vom kleinen Stadtauto bis hin zum schnellen Sportler. Schon bei unter 15.000 Euro geht es los – das ist der Preis eines VW Polo. Und mit der neuen Kaufprämie von 6.000 Euro wird das Elektroauto nochmals deutlich günstiger. t-online.de zeigt die wichtigsten Neuheiten und verrät, warum es nun sogar Rabatte geben könnte.

VW ID.3

VW ID.3: Das Kompaktmodell ist für Volkswagen der Start der Elektro-Offensive. (Quelle: Hersteller)VW ID.3: Das Kompaktmodell ist für Volkswagen der Start der Elektro-Offensive. (Quelle: Hersteller)

Zehntausende Kunden haben ihn bereits vorbestellt: Der ID.3 wird mit verschiedenen Leistungsstufen (bis 204 PS) und Akkugrößen (Reichweite von 330 bis 550 km) angeboten. Sein Grundpreis soll unter 30.000 Euro liegen.

Opel Corsa e

Opel Corsa e: Der Kleinwagen hat dieselbe Technik wie der Peugeot e-208. Beide Marken gehören zum französischen PSA-Konzern. (Quelle: Hersteller)Opel Corsa e: Der Kleinwagen hat dieselbe Technik wie der Peugeot e-208. Beide Marken gehören zum französischen PSA-Konzern. (Quelle: Hersteller)

Der 136 PS starke Elektro-Corsa kommt mit einer Stromladung 330 km weit. In der Innenstadt, wo der Corsa sich am wohlsten fühlt, ist das mehr als ausreichend. Sein Preis: ab 29.900 Euro. Er teilt sich die Technik mit dem neuen Peugeot e-208, der im Herbst kommt.

BMW iX3

BMW iX3 (links): Zugunsten der Reichweite verzichtet BMW bei seinem Elektro-SUV auf einen Allradantrieb. (Quelle: Hersteller)BMW iX3 (links): Zugunsten der Reichweite verzichtet BMW bei seinem Elektro-SUV auf einen Allradantrieb. (Quelle: Hersteller)

Ein X3 mit E-Motor und etwas anderem Look: Das erste E-SUV der Münchener soll 440 km schaffen, bevor es wieder an die Steckdose muss. Sein Motor leistet 270 PS. Der Preis dürfte bei etwa 70.000 Euro liegen.

Byton M-Byte

Byton M-Byte: Käufer und Konkurrenz sind gleichermaßen gespannt auf das China-SUV. (Quelle: Hersteller)Byton M-Byte: Käufer und Konkurrenz sind gleichermaßen gespannt auf das China-SUV. (Quelle: Hersteller)

Auf der IAA im Herbst 2019 war es schon zu sehen, in diesem Jahr nun kommt das erste China-SUV auf den deutschen Markt. Sein Touchscreen im Cockpit hat beinahe die Größe einer Kinoleinwand, der Antrieb wird im Topmodell gewaltige 476 PS leisten. Die Reichweite geht bis 520 km und die Preise beginnen bei etwa 45.000 Euro. Hier finden Sie weitere Informationen.

Uniti One

Uniti One: Das erste Auto des Start-ups wird ein Dreisitzer. Der Fahrer sitzt vorn in der Mitte – dort ist der sicherste Platz in einem Auto. (Quelle: Hersteller)Uniti One: Das erste Auto des Start-ups wird ein Dreisitzer. Der Fahrer sitzt vorn in der Mitte – dort ist der sicherste Platz in einem Auto. (Quelle: Hersteller)

Das günstigste E-Auto des Jahres (ab 14.900 Euro) kommt von einem schwedischen Start-up. Finanziert wird es durch Crowdfunding (eine Online-Spendenaktion). Geplant ist eine Reichweite von 300 km. Mitte 2020 sollen die ersten Autos ausgeliefert werden – zunächst an Kunden in Nordeuropa und Großbritannien.

Die weiteren Highlights finden Sie in unserer Galerie.

Warum starten jetzt so viele E-Autos?

Dass 2020 so viele neue E-Autos auf den Markt kommen, ist kein Zufall. Denn ab diesem Jahr gelten strenge Emissionsgrenzen für die Autoflotten aller Hersteller. Das bedeutet: Ihre neu zugelassenen Autos dürfen im Schnitt einen CO2-Ausstoß von 95 g/km nicht überschreiten – ansonsten drohen hohe Strafen bis in die Milliarden.

Wer nur Autos mit Verbrennungsmotor verkauft, wird den neuen Grenzwert kaum unterschreiten können. Schon ein Mittelklasse-Auto mit Verbrenner überschreitet oftmals den Wert. Von größeren Modellen (etwa ein SUV) ganz zu schweigen. Und in den kommenden Jahren wird der Grenzwert in zwei Stufen nochmals verschärft. So lässt sich erklären, warum die Hersteller plötzlich ein E-Auto nach dem anderen aus dem Hut zaubern: weil sie es müssen.

Für die Autofahrer hat die Einführung des neuen Grenzwerts einen erfreulichen Nebeneffekt. Die Hersteller und Händler werden sich nämlich verstärkt bemühen müssen, nun ihre E-Autos, Hybridmodelle und sparsame Kleinwagen an die Kunden zu bringen – auch durch Preisnachlässe. "Nach heutigem Bild werden die Händler einen Großteil der Rechnung durch höheren Rabattdruck bezahlen", sagt Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SPS
  • Verkehrsclub ADAC
  • Eiigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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