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Elektroauto: Worauf kommt es beim Kauf an?

dpa, Fabian Hoberg

Aktualisiert am 18.11.2020Lesedauer: 3 Min.
Elektroauto: Wird das E-Auto als Zweitwagen zum tÀglichen Pendeln und im Stadtverkehr eingesetzt, reiche ein kleines Auto.
Elektroauto: Wird das E-Auto als Zweitwagen zum tÀglichen Pendeln und im Stadtverkehr eingesetzt, reiche ein kleines Auto. (Quelle: PicturePoint/imago-images-bilder)
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Wer vom Verbrenner auf ein Auto mit Elektroantrieb umsteigen will, muss sich vor dem Kauf einige Gedanken ĂŒber die Nutzung machen. Aber was sind eigentlich die wirklich wichtigen Fragen?

Das Wichtigste im Überblick


  • Wie viel Reichweite brauche ich wirklich?
  • Betriebskosten fallen beim E-Auto niedriger aus
  • Volle Ladung wie schnell erreichbar?

Wo kann ich mein neues E-Auto eigentlich laden? Diese Frage sollten sich Kaufinteressenten von Elektroautos zuerst beantworten, rÀt Stefan Heimlich. "Das Nutzungsverhalten ist ein anderes als bei Verbrennern", sagt der Vorsitzender des Auto Club Europas (ACE). "Elektrofahrzeuge werden zwischen 80 und 90 Prozent zu Hause geladen. Einen dritten Ort wie eine Tankstelle fahren die wenigsten Besitzer an. Deshalb sollten Interessenten eine Lademöglichkeit zu Hause haben."

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Die Alternative wĂ€re eine Lademöglichkeit an der Arbeitsstelle, das Laden im öffentlichen Raum bisher eher nicht. "Öffentliche LadesĂ€ulen sind zu langsam, die HochleistungssĂ€ulen HPC an Autobahnen zu teuer", sagt er.

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Wie viel Reichweite brauche ich wirklich?

Danach stellt sich die Frage nach dem passenden Fahrzeug und der gewĂŒnschten Reichweite mit einer Batterieladung. "Die Reichweitenangst ist meist unbegrĂŒndet, da 80 Prozent der Autofahrer tĂ€glich nur rund 40 Kilometer zurĂŒcklegen. Wenn das Auto nachts lĂ€dt, ist morgens der Akku wieder voll", sagt Heimlich. Ein Kleinwagen oder Kompakter wĂŒrden deshalb reichen. Dazu sollten sich Interessierte fragen, wie hĂ€ufig sie lange Strecken fahren oder ob sie mit dem Fahrzeug verreisen wollen.

Wird das E-Auto als Zweitwagen zum tÀglichen Pendeln und im Stadtverkehr eingesetzt, reiche ein kleines Auto. "Solide und gute E-Autos fangen mit Abzug der FörderprÀmie schon bei 16.000 Euro an", sagt Heimlich. Denn reine Elektroautos (batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge) bis 40.000 Euro Nettolistenpreis können mit bis zu 6.000 Euro gefördert werden.

Betriebskosten fallen beim E-Auto niedriger aus

Bei E-Autos fallen die Betriebskosten um bis zu 60 Prozent niedriger aus, da Wartungen deutlich geringer ausfallen und Stromkosten niedriger seien als die Kosten fĂŒr Benzin oder Diesel. Brennstoffzellen-Fahrzeuge mit Batterie, die auch als Elektrofahrzeuge gelten, seien dagegen zu teuer und mit nur zwei Modellen ĂŒbersichtlich. In Deutschland werden derzeit nur der Hyundai Nexo (ab 69.000 Euro) und der Toyota Mirai (ab 78.600 Euro) verkauft.

Volle Ladung wie schnell erreichbar?

Thomas Schreiner vom Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) rĂ€t dazu, sich die technischen Daten von Elektrofahrzeugen genau anzuschauen und zu hinterfragen. "Es geht neben der Leistung und der BatteriegrĂ¶ĂŸe beim E-Auto auch um die Ladegeschwindigkeit. Dazu zĂ€hlt das Laden mit Wechsel- oder Gleichstrom, und vor allem, ob es einphasig oder dreiphasig geschieht", sagt er.

Je nach Marke und Modell kann der sogenannte Onboard-Lader im E-Fahrzeug den Strom aus der Wallbox nicht schnell genug ins Auto transportieren, so dass die Ladegeschwindigkeit reduziert wird. Im Fahrzeug wird der Wechselstrom aus dem Netz in Gleichstrom zur Speicherung im Akku umgewandelt.

"Bei einem schwachen Onboard-Lader kann die Ladeleistung von außerhalb, zu Hause oder einer öffentlichen LadesĂ€ule, nicht voll ausgeschöpft werden. Deshalb sollten E-Autos mindestens einen dreiphasigen Lader besitzen, auch wenn der bei manchen Autos Aufpreis kostet", rĂ€t Schreiner. Bei SchnellladesĂ€ulen an Fernstraßen fließt direkt Gleichstrom, hier spielt der Onboard-Lader keine beschrĂ€nkende Rolle.

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Auch wenn kleinere Fahrzeuge fĂŒr die Stadt meist eine kleinere Batterie und dadurch eine geringere Reichweite besitzen, hĂ€lt Schreiner diese Kategorie fĂŒr sinnvoll. "Sie sind kleiner, wendiger, fahren lokal emissionsfrei, verbrauchen wenig Strom und kosten dank Umweltbonus teilweise weniger als 20.000 Euro", sagt er. Ein großer Akku sorge zwar fĂŒr mehr Reichweite, muss aber auch lĂ€nger geladen werden.

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