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Zeitumstellung: Autofahrer müssen mit mehr Wildwechsel rechnen

Zeitumstellung  

Autofahrer müssen mit mehr Wildwechsel rechnen

23.10.2019, 04:10 Uhr | dpa

Zeitumstellung: Autofahrer müssen mit mehr Wildwechsel rechnen. Viele Wildtiere machen sich in der Dämmerung auf den Weg.

Viele Wildtiere machen sich in der Dämmerung auf den Weg. Speziell dort, wo Schilder auf Wildwechsel hinweisen, gilt: Fuß vom Gas. Foto: dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa/tmn) - In den Wochen nach der Zeitumstellung am 27. Oktober müssen Pendler besonders mit häufigem Wildwechsel rechnen. Denn von einem Tag auf den anderen Tag fällt der Feierabendverkehr in die Dämmerung.

"Also genau dann, wenn sich viele Wildtiere auf den Weg machen", sagt Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung.

Die Tiere nutzen den Schutz der anbrechenden Dunkelheit, um auf den abgeernteten Feldern oder auf dem Waldboden nach Nahrung zu suchen und kreuzen dabei auch Verkehrswege. Das betrifft nicht nur viele Feldwege, sondern auch Kreis- und Bundesstraßen.

Fuß vom Gas und vorsichtig fahren

Speziell dort, wo Schilder auf Wildwechsel hinweisen, gilt: Fuß vom Gas und vorausschauend fahren und bremsbereit sein. Einen wichtigen Tipp nennt der Tüv Rheinland: Nicht waghalsig ausweichen, wenn plötzlich ein Tier auf der Straße auftaucht.

Ein Zusammenstoß sei oft nicht so gefährlich wie eine Kollision mit dem Gegenverkehr oder einem Straßenbaum. Stark bremsen und das Lenkrad festhalten ist also die korrekte Reaktion.

An manchen Stellen zeigen sich an den Leitpfosten blaue Reflektoren, die von Scheinwerfern angestrahlt Wildtiere verscheuchen sollen.

Neue Technik: Blinklicht warnt bei Wild an der Straße

Einen anderen Ansatz haben neue Warnsysteme, die in den nächsten Monaten unter anderem auf Teststrecken in Niedersachsen und Schleswig-Holstein zum Einsatz kommen sollen. Dort detektieren kleine Kästchen an den Leitpfosten mit Hilfe von Infrarottechnik Wildtiere im Umkreis von 30 Metern und warnen Autofahrer mit Blinklicht.

"Man weiß dann ganz genau, dass sich Tiere an der Straße befinden", sagt Kinser. Blinkt es nicht, droht keine Gefahr.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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