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Gerichtsurteil: Wohnmobil für versicherten Rücktransport absenken

Gerichtsurteil  

Wohnmobil für versicherten Rücktransport absenken

18.12.2020, 12:53 Uhr | dpa

Gerichtsurteil: Wohnmobil für versicherten Rücktransport absenken. Manch ein Versicherer begrenzt die zulässige Höhe eines Wohnmobils für den Rücktransport nach einer Beschädigung auf 3,20 Meter.

Manch ein Versicherer begrenzt die zulässige Höhe eines Wohnmobils für den Rücktransport nach einer Beschädigung auf 3,20 Meter. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

München (dpa/tmn) - Viele Versicherungsverträge begrenzen die versicherte Höhe eines Wohnmobils. In der Regel sind das 3,20 Meter, die bei einem Rücktransport entscheidend sind. Eigentümer können aber nachhelfen.

Auf ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts München weist die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin (Az.: 191 C 5230/20).

Wessen Wohnmobil höher ist, der kann die zulässige Höhe mit ein paar Maßnahmen erreichen. Im verhandelten Fall hatte der Eigentümer die Dachklimaanlage entfernt, Luft aus den Reifen gelassen und die Luftfederung abgelassen.

Daraufhin hatte sich die Versicherung geweigert, für die Transportkosten von rund zweieinhalbtausend Euro aufkommen. Begründung: Im Fahrzeugschein sei eine Höhe von 3,40 Metern angegeben. Das Gericht urteilte jedoch, entscheidend sei die tatsächliche Höhe beim Rücktransport. Anders sehe es lediglich aus, wenn man das Wohnmobil für den Transport in seine Einzelteile zerlegen würde.

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