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Unfallopfer laut Dekra oft jung und mÀnnlich

Von dpa
13.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Vor allem junge Menschen gehören laut Dekra zu den Unfallopfern.
Vor allem junge Menschen gehören laut Dekra zu den Unfallopfern. Ein Grund dafĂŒr: Als FĂŒhrerscheinneuling sei man nicht automatisch schon ein guter Fahrer und habe ausgelernt. (Quelle: Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Manchmal ist es nur ein unachtsamer Augenblick, eine falsche EinschĂ€tzung - doch die Folgen eines Verkehrsunfalls können verheerend sein. Tausende Menschen auf der Welt sterben jĂ€hrlich bei UnfĂ€llen im Straßenverkehr, andere werden schwer verletzt. Oft sind die Betroffenen jung.

Im aktuellen Verkehrssicherheitsreport 2022 der PrĂŒfgesellschaft Dekra "MobilitĂ€t junger Menschen" stellen die Experten die Gefahren im Straßenverkehr mit Blick auf diese Altersgruppe heraus - und zeigen auf, an welchen Stellschrauben fĂŒr mehr Sicherheit gedreht werden kann.

FĂŒr den Report analysieren die Autoren Statistiken aus verschiedenen LĂ€ndern sowie Forschungsergebnisse und tragen die EinschĂ€tzungen internationaler Experten zusammen. Inhaltlich stehen zunĂ€chst Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Fokus: Demnach sterben schon seit Jahren jedes Jahr mehr Menschen zwischen 15 und 29 Jahren bei VerkehrsunfĂ€llen als durch HIV/Aids, Malaria oder Tuberkulose.

Vier zentrale Risikofaktoren

Vier Faktoren spielen laut Dekra eine besondere Rolle beim Unfallgeschehen junger Menschen in vielen LÀndern: Sie sind mehrheitlich mÀnnlich, mit dem Auto oder Motorrad unterwegs, zu schnell und möglicherweise alkoholisiert.

Zwar ist den Daten nach die Zahl der bei UnfÀllen Getöteten oder Schwerverletzten zwischen 15 und 24 in den vergangenen zehn Jahren teils deutlich gesunken. In dieser Altersgruppe sind im Schnitt aber noch deutlich mehr Menschen bei UnfÀllen gestorben oder schwer verletzt worden als in allen anderen.

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175.000 Menschen in diesem Alter starben 2019 weltweit im Verkehr, wie aus Angaben des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) der Uni Washington hervorgeht, auf die sich die Dekra stĂŒtzt. Vier von fĂŒnf Verkehrstoten in dem Alter waren demnach MĂ€nner. Weltweit machte die Altersgruppe 2019 - jĂŒngere Daten gebe es noch nicht - rund 15 Prozent aller Verkehrstoten aus.

Fast viermal so viele junge MĂ€nner wie Frauen

In Deutschland, wo 2019 insgesamt nach Zahlen des Statistischen Bundesamts 429 junge Menschen zwischen 15 und 24 bei VerkehrsunfÀllen starben, ergibt sich ein ganz Àhnliches Bild. Bei den Verkehrstoten dieser Altersgruppe fanden sich fast viermal so viele MÀnner wie Frauen.

Mangelnde Fahrerfahrung, SelbstĂŒberschĂ€tzung oder Fahrzeugbeherrschung - die großen Risikofaktoren fĂŒr FahranfĂ€nger benennen die Dekra-Experten klar. Auch auf eingeschrĂ€nkte Gefahrenwahrnehmung, Ablenkung vom Verkehr etwa durch Handynutzung oder Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss weisen sie hin. "Allesamt Problembereiche, die nicht zuletzt auch im Rahmen der Fahrausbildung noch stĂ€rker in den Fokus rĂŒcken sollten", sagt Jann Fehlauer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Dekra Automobil.

"Die Kombination aus geringer Fahrpraxis und Jugendlichkeit stellt einen gefĂ€hrlichen Risiko-Mix fĂŒr FahranfĂ€ngerinnen und FahranfĂ€nger dar: Sie sind ĂŒberdurchschnittlich hĂ€ufig Hauptverursachende von Pkw-UnfĂ€llen", sagt auch Walter Eichendorf, PrĂ€sident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR), der dpa. Um dieses Risiko zu senken, sei 2011 das begleitete Fahren ab 17 dauerhaft eingefĂŒhrt worden. "Und es wirkt: Jugendliche, die daran teilnehmen, sind im ersten Jahr ihres selbststĂ€ndigen Fahrens 23 Prozent seltener an VerkehrsunfĂ€llen beteiligt als Jugendliche, die nicht daran teilgenommen haben."

Experten: Handlungsbedarf in diversen Bereichen

Fehlhauer fordert, dass neben dem Umgang mit dem Fahrzeug und den Verkehrsregeln auch Kompetenzen wie Selbstkontrolle und -Beobachtung und die Akzeptanz von Verkehrsregeln in Fahrschulen stĂ€rker vermittelt werden mĂŒssten. Als FĂŒhrerscheinneuling sei man nicht automatisch schon ein guter Fahrer und habe ausgelernt. Wissen, Trainingspraxis und bestimmte AblĂ€ufe mĂŒssten sich verbinden - "durch kontinuierliche Übung im realen Straßenverkehr".

Handlungsbedarf gebe es aber nicht nur in Sachen Verkehrserziehung, Fahrausbildung und Übungspraxis bei jungen Fahrern. "Um effizient und langfristig nachhaltig gegenzusteuern, sind große Anstrengungen aller Beteiligten notwendig", sagt Fehlauer. Ansatzpunkte fĂŒr mehr Sicherheit sind demnach auch Fahrzeugtechnik, Straßeninfrastruktur, Gesetzgebung und VerkehrsĂŒberwachung.

Weil viele Junge vor allem aus KostengrĂŒnden Ă€ltere Autos fĂŒhren, bleibe die regelmĂ€ĂŸige FahrzeugĂŒberwachung fĂŒr die Verkehrssicherheit zentral, analysiert die Dekra. Zum Strauß der im Report gestellten Forderungen gehören unter anderem auch die konsequente Kontrolle und Ahndung gefĂ€hrlicher Verhaltensweisen am Steuer sowie ein absolutes, ĂŒberall geltendes Alkoholverbot fĂŒr FahranfĂ€nger.

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