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40 Jahre VW Golf: VW feiert mit Luxus-Golf und Extrem-Sportler


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VW feiert mit Luxus-Golf und Extrem-Sportler

Von t-online, Auto-Medien-Portal
Aktualisiert am 02.05.2014Lesedauer: 3 Min.
So feiert VW 40 Jahre Golf
So feiert VW 40 Jahre Golf (Quelle: Hersteller-bilder)
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Bei VW knallen die Sektkorken: Der VW Golf feiert seinen 40. Geburtstag - von luxuriös bis sportlich. Auf der Auto China in Peking rollen mit dem Golf Edition 40 und dem R 400 zwei besondere Kompakte vor.

Beide Modelle sind noch Studien, aber eine Serienfertigung ist nicht ausgeschlossen. Das Jubiläumsmodell ist in einer speziellen Farbe lackiert, die je nach Lichteinfall weiß oder golden schimmert. Zudem ist der Kompakte wie ein Oberklasse-Modell ausgestattet: gestepptes, weißes Leder und dunkles Holz schmücken den Edition 40.

Der silberne Extrem-Golf R400 ist mit großen Lufteinlässen, 19-Zöllern und weit ausgestellten Kotflügeln sowie zwei mittigen Endrohren dagegen ganz auf Sportlichkeit getrimmt: Unter der Haube arbeitet ein 400 PS starker Zweiliter-TSI, der den Golf in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 katapultiert. Ob sportlich oder luxuriös - beide Studien stellen mögliche Extreme des biederen VW Golf dar, der in 40 Jahren Bauzeit aber vor allem durch seine Unaufgeregtheit zum Bestseller wurde.

Golf 1: Die Erfolgsgeschichte beginnt

Seit seiner Einführung dominiert der Wolfsburger die Kompaktklasse. Der erste Serien-Golf rollte am 29. März 1974 von den Montagebändern in Wolfsburg. Dort wo über Jahrzehnte der Käfer mit Heckmotor das Bild dominierte, begann eine neue Epoche: die des quer eingebauten Frontmotors und Frontantriebs. Entworfen von Giorgio Giugaro sollte der Golf I als Nachfolger des über 21,5 Millionen Mal gebauten Käfers die Erfolgsgeschichte des bis dato erfolgreichsten Autos der Welt fortsetzen. Es klappte: Bereits im Oktober 1976 konnte der einmillionste Golf gefeiert werden. Es folgten der erste Golf GTI im Jahr 1976, Golf Cabriolet (1979) und Golf GTD (1982).

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Golf 2: ABS und Servolenkung halten Einzug

Im August 1983 kam der Golf II auf den Markt. Es war der Golf, mit dem der geregelte Katalysator (1984), das Antiblockiersystem (ABS, 1986) und die Servolenkung in der Kompaktklasse durchstarteten und der erstmals auch mit Allradantrieb (Syncro, 1986) zu haben war.

Golf 3: Kompaktwagen auch als Kombi

Mit der dritten Modellgeneration leitete VW im August 1991 eine neue Ära der Sicherheit ein. Zum einen war der Golf III der erste Typ der Baureihe, den es ab 1992 mit Frontairbags gab. Zum anderen führten große Fortschritte im Bereich der Karosseriekonstruktion dazu, dass sich die Crasheigenschaften signifikant verbesserten. Weitere technische Meilensteine der Baureihe waren der erste Sechszylindermotor (VR6), die Geschwindigkeitsregelanlage, der erste Dieseldirekteinspritzer (TDI, 1993), ein neues Cabriolet, ein neuer Allrader (Syncro II) und der erste Golf Variant.

Golf 4: Die Sicherheit wächst

Mit dem Golf IV im Jahr 1997 schritt auch das Thema Sicherheit weiter voran: Bestes Beispiel ist die Einführung des ESP. 1998 stellte Volkswagen den ersten Allrad-Golf mit Haldex-Kupplung vor - den Golf 4Motion. Im Jahr 2002 präsentierte Volkswagen den 250 km/h schnellen Golf R32 - dieses Topmodell der Baureihe debütierte erstmals mit dem damals revolutionären Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Golf 5: Bis zu acht Airbags

Der Golf V setzte ab 2003 neue Maßstäbe bei Komfort, Dynamik und Qualität. Erstmals war er nun auf Wunsch mit Seitenairbags im Fond lieferbar - zusammen mit den sechs serienmäßigen Airbags (Front, Seite vorn, Kopfairbags) waren damit acht der schützenden Luftpolster an Bord. Dazu gab es eine neue Vierlenkerhinterachse, ein Sieben-Gang-DSG, Bi-Xenonscheinwerfer und den weltweit ersten Twincharger (TSI) im Jahr 2006 mit Turbo- und Kompressoraufladung. 2006 debütierte zudem der Golf Plus, 2007 folgten der Cross Golf, ein neuer Variant und der sparsame Golf BlueMotion (Verbrauch von 4,5 Liter).

Golf 6: Mehr Dynamik, weniger Verbrauch

Im Golf VI hielten ab 2008 immer mehr TSI-Motoren Einzug, zudem folgte die Umstellung der Turbodiesel (TDI) von der Pumpe-Düse-Technik auf das allgemein übliche Common-Rail-System für mehr Dynamik bei weniger Verbrauch. Spitzenreiter war hier der zweite Golf BlueMotion mit einem Durchschnittsverbrauch von nur noch 3,8 Liter respektive 99 Gramm CO2 pro Kilometer.

Golf 7: Erster Elektro-Golf in Serie

Am 4. September 2012 feierte Volkswagen die Weltpremiere der siebten Golf-Generation. Das Gewicht wurde um bis zu 100 Kilogramm gesenkt. Je nach Motor konnte der Verbrauch gegenüber dem Vorgänger um bis zu 23 Prozent reduziert werden. Der neue Golf TDI Blue Motion verbraucht unter Normbedingungen im NEFZ nur noch 3,2 Liter (analog 85 Gramm CO2 pro Kilometer). In diesem Jahr folgte der rein elektrisch betriebene E-Golf, im Herbst folgt der Plug-in-Hybrid Golf GTE mit einem Normverbrauch von anderthalb Litern auf 100 Kilometer. Rund 50 Kilometer kann der Wagen dabei rein elektrisch gefahren werden.

30 Millionen Exemplare

Im Sommer 2013 knackte der Golf als erfolgreichster VW die 30-Millionen-Marke. Die aktuelle siebte Generation wird an den Standorten in Wolfsburg, Zwickau, Foshan (China) und Puebla (Mexiko) gefertigt.

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