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Elektroautos: Die wichtigsten Neuheiten im Check

Diese E-Autos kommen jetzt  

Die fünf wichtigsten Neuheiten im Check

21.09.2021, 07:27 Uhr | SP-X, mab, t-online

Elektroautos: Die wichtigsten Neuheiten im Check. Neue E-Autos: Erst vor wenigen Tagen wurden Modelle wie der BMW i4 auf der Automesse IAA präsentiert. Demnächst kommen sie auf den Markt. (Quelle: Hersteller)

Neue E-Autos: Erst vor wenigen Tagen wurden Modelle wie der BMW i4 auf der Automesse IAA präsentiert. Demnächst kommen sie auf den Markt. (Quelle: Hersteller)

Ein Edel-Elektroauto von BMW, ein Stromer-SUV von Mercedes: Zum Jahresende gibt es noch einmal eine Flut an wichtigen Neuheiten. Was sie können, was sie kosten – der Überblick.

Das Angebot an E-Autos wächst und wächst. Noch vor dem Jahresende kommen zahlreiche neue Modelle und Modellvarianten auf den Markt. Fünf besonders interessante Neuheiten.

BMW i4

BMW i4: Er stammt vom 4er Gran Coupé ab. Entsprechend hoch ist sein Preis. (Quelle: Hersteller)BMW i4: Er stammt vom 4er Gran Coupé ab. Entsprechend hoch ist sein Preis. (Quelle: Hersteller)

Mit der elektrischen Ergänzung zur Dreier- und Vierer-Reihe tritt BMW direkt gegen den E-Auto-Bestseller Tesla Model 3 an. Die Münchner setzen dabei vor allem auf sportliche Werte: Basis des Viertürers ist das knackig abgestimmte 4er Gran Coupé, das im Spitzenmodell i4 M50 mit einem bis zu 544 PS starken E-Antrieb kombiniert wird. Die Reichweite liegt dann bei 510 Kilometer, die schwächeren Varianten kommen noch einmal 80 Kilometer weiter. Geladen wird mit bis zu 200 kW. Besonderheit des BMW: Seine Synchronmotoren kommen ohne Permanentmagnete und damit ohne seltene Erden aus. Stattdessen wird das magnetische Feld elektrisch erzeugt. Das soll die Gesamt-Umweltbilanz des Autos verbessern. Die Preise dürften knapp unter 60.000 Euro und damit deutlich über Model-3-Niveau starten.

Mercedes EQB

Mercedes EQB: Das SUV gibt es mit bis zu sieben Sitzen. (Quelle: Hersteller)Mercedes EQB: Das SUV gibt es mit bis zu sieben Sitzen. (Quelle: Hersteller)

Nach dem Kompakt-Crossover GLA bekommt nun auch der etwas größere und viel geräumigere GLB einen elektrischen Ableger. Der EQB wird unter den E-Modellen von Mercedes das tauglichste Familienauto. Nicht nur wegen des im Vergleich zum größeren EQC niedrigeren Preises (voraussichtlich ab 56.000 Euro), sondern auch, weil er auf Wunsch mit sieben Sitzen zu haben ist. Der Antrieb ist allerdings zunächst eher üppig dimensioniert: Allradtechnik trifft auf mindestens 228 PS. Eine günstigere Frontantriebsvariante wird möglicherweise später kommen. Die Reichweite von ordentlichen 420 Kilometern wird sich dadurch aber nicht spürbar erhöhen. Ein kleiner Malus könnte die für ein Premium-Modell eher geringe DC-Ladeleistung von 100 kW sein, die auf Langstrecken zu längeren Ladepausen führt.

Kia EV6

Kia EV6: Er schafft bis zu 528 Kilometer ohne Lade-Stopp. (Quelle: Hersteller)Kia EV6: Er schafft bis zu 528 Kilometer ohne Lade-Stopp. (Quelle: Hersteller)

Das Schwestermodell des Hyundai Ioniq 5 (Kia gehört zu Hyundai) paart schnittiges Design und großes Platzangebot mit einem Hightech-Antrieb. Motor und Batterie nutzen ein 800-Volt-System, das für hohe Leistungsabgabe und extra schnelles Aufladen sorgt: An einer DC-Säule nimmt der Crossover bis zu 225 kW auf. Dazu kommt je nach Modellvariante eine Reichweite zwischen 394 und 528 Kilometern. Die Preise liegen zwischen 45.000 Euro (170 PS) und 66.000 Euro für das Topmodell (585 PS).

Opel Combo-e Life

Opel Combo-e Life: Auch er bietet fünf bis sieben Sitze. (Quelle: Hersteller)Opel Combo-e Life: Auch er bietet fünf bis sieben Sitze. (Quelle: Hersteller)

Die Rüsselsheimer Stellantis-Tochter soll bis 2028 zur reinen E-Automarke werden. Als neuester Vertreter der Stromer-Familie bekommt nun der Hochdachkombi Combo Life das aus Corsa und Mokka bekannte Antriebspaket. Damit bietet der fünf- bis siebensitzige Familientransporter 136 PS Motorleistung und 280 Kilometer Reichweite. Seine Batterie ist unter dem Fahrzeugboden montiert. So wird das großzügige Platzangebot im Innenraum nicht beeinträchtigt. Bis zu 2.126 Liter Gepäck passen an Bord der Normalversion. Der Combo-e mit langem Radstand fasst bis zu 2.693 Liter.

Renault Mégane-e

Renault Mégane-e: Das Kompaktmodell soll dem erfolgreichen VW ID.3 Käufer abtrotzen. (Quelle: Hersteller)Renault Mégane-e: Das Kompaktmodell soll dem erfolgreichen VW ID.3 Käufer abtrotzen. (Quelle: Hersteller)

Bislang dominiert der VW ID.3 das wichtige Kompakt-Segment. Nun kommt ein neuer Konkurrent aus Frankreich. Der bullig gestaltete Mégane-e wirkt zwar auf den ersten Blick wie ein Crossover. Seine Abmessungen und das Platzangebot entsprechen aber eher der Golf-Klasse. Weil der Antrieb stark auf Effizienz getrimmt ist, soll der Fünftürer trotz vergleichsweise kleiner Batterie bis zu 470 Kilometer weit fahren können. Die Preise für den wahlweise 130 PS bis 220 PS starken Elektro-Mégane dürften deutlich unterhalb von 40.000 Euro starten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SP-X

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