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Führerschein und Fahrerlaubnis – das ist der Unterschied

Häufig verwechselt  

Was ist der Unterschied zwischen Führerschein und Fahrerlaubnis?

29.07.2020, 20:38 Uhr | dpa, mab, t-online.de

 (Quelle: imago/Frank Sorge)
Historie: Darum wurde der Führerschein eingeführt und so sah die Prüfung aus

Heute sind sechs Varianten des Führerscheins im Umlauf. Ob Frau oder Mann besser fährt, ist scheinbar offensichtlich. (Quelle: ProSieben)

Über 100 Jahre in 100 Sekunden: Darum wurde der Führerschein eingeführt und so sah die Prüfung damals aus. (Quelle: ProSieben)


Fahrerlaubnis und Führerschein – im Alltag werden die Begriffe oft verwechselt. Doch es gibt es einen wichtigen Unterschied, den Autofahrer kennen sollten.

Die Fahrerlaubnis muss für die jeweilige Kraftfahrzeugklasse erworben werden. Der Führerschein hingegen ist das amtliche Dokument, das bestätigt, dass ein Kraftfahrer über die entsprechende Erlaubnis verfügt.

Dieses Dokument müssen Autofahrer stets im Original dabeihaben. Wenn es von einem Polizisten verlangt wird, müssen Sie den Führerschein aushändigen. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld von zehn Euro rechnen.

Es gibt 16 Fahrerlaubnisklassen

In Deutschland gibt es seit 2013 insgesamt 16 Fahrerlaubnisklassen, angefangen vom Kleinkraftrad (Klasse AM), über Kraftfahrzeuge der Klasse B bis hin zu Zugmaschinen (Klassen T und L).

E-Bikes und S-Pedelecs, die eine Motorunterstützung bis Tempo 45 und eine maximale Nenndauerleistung bis zu 4 kW leisten, sind als Kleinkraftrad eingestuft. Auch für sie benötigen Sie die entsprechende Fahrerlaubnis und ein Versicherungskennzeichen.

E-Bike, Pedelec und S-Pedelec – die Unterschiede
Jedes Fahrrad mit Elektromotor wird als E-Bike bezeichnet. Und dann unterscheidet man: Kann der Motor das Fahrrad allein antreiben? Oder unterstützt er nur die Trittbewegung des Fahrers? In diesem Fall wird auch vom Pedelec gesprochen. Das Kürzel steht für "Pedal Electric Cycle". Eine weitere Sonderform wiederum ist das S-Pedelec. Hier unterstützt der Motor den Fahrer bis zu Tempo 45. Vorgeschrieben sind deshalb ein Versicherungskennzeichen und ein Helm. Das S-Pedelec gehört außerdem nicht auf den Radweg, sondern auf die Straße. Auch auf Waldwegen und in Fußgängerzonen, die für Fahrräder freigegeben sind, hat es nichts zu suchen. Beim normalen Pedelec unterstützt der Motor den Fahrer nur bis Tempo 25.

Kurzum: Die Fahrerlaubnis ist die behördliche Erlaubnis, dass man ein bestimmtes Fahrzeug führen darf. Der Führerschein bestätigt, dass diese Erlaubnis erteilt wurde. Oftmals sprechen wir – auch t-online.de – zum besseren Verständnis ganz einfach von Führerscheinklassen – obwohl es genau genommen Fahrerlaubnisklassen sind.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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