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Audi Driving Experience: Unterwegs zum Nordkap


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Audi Driving Experience: Die ganz besondere Er-Fahrung

t-online, Timo Bürger

30.05.2013Lesedauer: 3 Min.
Mit dem Audi S5 Sportback zum Nordkap
Mit dem Audi S5 Sportback zum Nordkap (Quelle: T-Online-bilder)
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Irgendwann ist selbst für einen Allradler Schluss: Ein heftiger Schneesturm, Sicht nahe null, Auto festgefahren, in wenigen Minuten ist der

Audi Driving Experience ans Nordkap

Vom nordfinnischen Provinzflughafen Kittilä führt die Route nordwestlich an der finnisch-schwedischen Grenze entlang ins norwegische Tromsö. Dort angekommen, geht es weiter durch unendliche Schären und Fjorde immer weiter in Richtung Nordosten. Höhepunkt ist das Nordkap auf 71° 10' 16" nördlicher Breite; das ist zwar nicht ganz der nördlichste Punkt Europas und besonders hoch ist der Aussichtspunkt auch nicht (gut 300 Meter) - aber sei’s drum. Anschließend fahren wir weiter durch Norwegen und Finnland wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Hände ans Lenkrad

Das Wichtigste beim Fahren auf schneebedeckten Straßen: Beide Hände ans Lenkrad, 10-vor-2-Position einnehmen. "Du musst wissen, wo deine Räder stehen", mahnt meine Begleitung. Lässig den S5 mit einer Hand dirigieren, verbietet sich. Zu oft muss die Spur korrigiert werden, zu oft muss Schneewehen ausgewichen werden.

Stangen jenseits der Straße

Wichtigste Regel in brenzligen Situationen: "Schau immer dahin, wo Du hinfahren willst“. Wer panisch ein Hindernis fixiert, bleibt fast unweigerlich an ihm hängen. Immerhin markieren rote Stangen links und rechts der Straße deren Begrenzung. Die sind allerdings bei starkem Schneefall auch nicht mehr zu erkennen.

Schnee von allen Seiten

Überhaupt der Schnee: Mit "weißer Pracht" hat es nichts mehr zu tun, wenn es von allen Seiten kommt. Wie in einer gigantische Bobbahn fühlt man sich, wenn man durch die links und rechts aufgetürmten Schneewände gleitet. Vereister Asphalt unten, Flocken von oben oder von der Seite. Zuweilen verliert der Vordermann Eisbrocken, die wild über die Fahrbahn kullern.

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Spikes für den festen Grip

Dank Dutzender Spikes auf dem Reifen, Allrad und denn 333 PS aus dem V6 ist natürlich genug Grip und Kraft da - obwohl vielleicht ein Q5 oder ein Allroad für die Tour durch Lappland das bessere Fahrzeug gewesen wäre.

Tempoüberschreitungen sind teuer

An die zulässige Höchstgeschwindigkeit sollte man sich trotz des verlockend starken Motors halten. Überschreiten des Tempolimits wird in Norwegen drakonisch geahndet. Die Strafe berechnet wird nach dem Einkommen - da kann bei Gutverdienern schnell ein fünf- und in Ausnahmefällen sogar ein sechsstelliger Betrag fällig werden. Also besser die 80 km/h nicht überschreiten - auch wenn es im Fuß juckt.

Rentiere auf der Fahrbahn

Fahrtechnisch sind der Norden Norwegens und Finnlands dennoch ein Traum: Wenig andere Verkehrsteilnehmer, kaum Kreuzungen, Ampeln nur in Siedlungsnähe. So hat das sonore Dahingleiten zusammen mit dem Sirren der Spikes fast schon etwas Meditatives. Selten war Autofahren so entspannend...aber Achtung: Zuweilen kreuzen Rentiere die Fahrbahn. Das Wild ist auch der Grund, warum Tunnel mit Rolltoren abgeschlossen werden: Niemand möchte sich ausmalen, was passiert, wenn man beim Einfahren in einen Tunnel in eine Herde rast.

Mit dem Snowscooter übern Eis-See

Wer sich keine Gedanken um zulässige Höchstgeschwindigkeiten machen will, dem seien Kufen statt Räder empfohlen. Unvergesslich und uneingeschränkt empfehlenswert ist eine Snowscooter-Tour über vereiste Seen. Mit über 100 km/h über schier unendliche Weiten heizen - das macht nicht nur Spaß, sondern ist schlicht beeindruckend.

Kulinarische Köstlichkeiten

Auch kulinarisch ist die Reise ein Highlight - allerdings nicht für Vegetarier. So ziemlich alle Region-typischen Köstlichkeiten stehen auf der Speisekarte: Rentier ("zart"), "Wal ("tranig"), Elch ("herzhaft") und natürlich Fisch. Für reichlich Protein-Zufluss ist also gesorgt. Einzig das Fleisch der beeindruckend großen Königskrabbe schmeckt ein bisschen fade, zumal es lauwarm serviert wird. Aber auch hier weiß der Norweger Rat: Einfach Geschmacksträger dazu reichen - Remoulade oder Mayonnaise beispielsweise.

Das (frohe) Ende naht

Schlussendlich gab es dann doch noch ein Happy End: Dank der freundlichen Mithilfe Einheimischer, mehrere Schaufeln (immer im Auto haben!) und eines LKW konnte der Audi S5 Sportback wieder freigeschaufelt und -geschleppt werden. Und wieder eine Er-Fahrung mehr. "Driving Experience“ eben.

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  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
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