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VW will Diesel-Tauschprämie doch in ganz Deutschland zahlen

Umstrittenes Angebot  

VW will Diesel-Tauschprämie doch in ganz Deutschland zahlen

Von Markus Abrahamczyk

19.01.2019, 11:30 Uhr
Erklär-Video: So löste der Diesel-Skandal ein Erdbeben in der Autobranche und Politik aus (Quelle: Reuters / Imago)
Die Folgen für deutsche Autobauer und Fahrer

Topmanager in Haft, Milliarden-Strafen für Autokonzerne, Fahrverbote auf deutschen Straßen, Millionen betrogene Autokunden. t-online.de zeigt die massiven Folgen für deutsche Autofahrer, Politiker und Autokonzerne auf. (Quelle: t-online.de)

Dieselskandal: Die Folgen für Fahrer und Autobauer und wie es wohl weitergeht. (Quelle: t-online.de)


Überraschende Wende in der Dieselkrise: VW weitet sein Angebot einer Tauschprämie für Fahrer eines manipulierten Dieselautos auf ganz Deutschland aus. Aber lohnt sich das für die Kunden?

Diesel-Tauschprämien nur in 14 sogenannten Intensivstädten, in denen die Luftwerte besonders mies sind: Zu mehr war VW bisher nicht bereit. Jetzt vollzieht der Konzern die Kehrtwende, heißt es aus Wolfsburg. Vorausgegangen waren intensive Gespräche zwischen VW-Chef Herbert Diess und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU).

Fahrverbote für Schmutz-Diesel im Überblick

Was genau bedeutet das Angebot?

Wer ein manipuliertes Dieselauto des VW-Konzerns fährt, hat demnach bald im ganzen Land die Möglichkeit, das Auto gegen ein sauberes einzutauschen.

Auch wenn Details noch nicht feststehen, soll es eine Förderung von 500 Euro bis 9.000 Euro geben – je nachdem, um welches Modell es sich handelt. Kurz gesagt: je teurer das Auto, desto höher die Förderung.

Die Prämie können Kunden des Konzerns in Anspruch nehmen, die einen Diesel der Abgasnorm Euro-4 oder Euro-5 gegen einen modernen Diesel eintauschen. Ob sich das für die Betroffenen in jedem Fall lohnt, ist jedoch fraglich, wie eine Untersuchung zeigt. Denn die Prämien schließen andere Rabatte aus, die inzwischen ohnehin üblich sind. Und diese Nachlässe können durchaus höher ausfallen als der die Hersteller-Prämie – Kunden würden also draufzahlen, wenn sie die Prämie in Anspruch nehmen.

Hinzu kommt: Die Rechnung geht nur auf, wenn der alte Diesel zum tatsächlichen Restwert vom Händler zurückgekauft wird. Diese Autos lassen sich aber kaum mehr weiterverkaufen. Der Händler dürfte also kaum bereit sein, den Restwert zu bezahlen – sondern nur deutlich weniger. Sie sollten die Angebote mit großer Sorgfalt prüfen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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