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Umstrittene Hochmoselbrücke ab heute frei befahrbar

Riesiges Bauprojekt  

Umstrittene Hochmoselbrücke ist jetzt frei befahrbar

22.11.2019, 09:01 Uhr | dpa

Hochmoselbrücke: Deutschlands zweithöchste Brücke ist freigegeben

Nach acht Jahren Bauzeit ist es soweit: Die Hochmoselbrücke ist freigegeben. Das Mega-Bauwerk bei Zeltingen-Rachtig ist 1,7 Kilometer lang, bis zu 160 Meter hoch und schafft es damit in Deutschland fast an die Spitze. (Quelle: t-online.de)

Imposantes Bauwerk von oben: So sieht die Hochmoselbrücke aus, jetzt ist sie für den Verkehr freigegeben. (Quelle: t-online.de / dpa)


Die zweithöchste Brücke Deutschlands ist nach fast einem Jahrzehnt fertig. Dabei ist die Hochmoselbrücke immer wieder Ziel von Kritik geworden.

Als Erste fahren nach einem Festakt Politiker im Konvoi über die 1,7 Kilometer lange und bis zu 160 Meter hohe Brücke. Ab dem späteren Nachmittag soll dann der reguläre Verkehr über die Brücke im Landkreis Bernkastel-Wittlich rollen, wie der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz mitteilt.

Mit der "Jungfernfahrt" der Politiker geht das aktuell größte Brückenbauprojekt in Europa zu Ende. In Deutschland ist der Riese die Nummer zwei: Die Kochertalbrücke (maximal 185 Meter) in Baden-Württemberg ist noch höher. Zur Verkehrsfreigabe sind alle interessierten Bürger eingeladen.

Hochmoselbrücke verbindet Benelux-Staaten mit Rhein-Main-Gebiet

Die Brücke ist Teil einer insgesamt 25 Kilometer langen neuen Strecke (B50 neu) zwischen Eifel und Hunsrück, die mit dem Startschuss auf der Brücke dann durchgängig befahrbar sein wird. Der sogenannte Hochmoselübergang schafft eine direkte Straßenverbindung zwischen den Benelux-Staaten und dem Rhein-Main-Gebiet.



Das Bauwerk war seit seiner Planung umstritten. Kritiker bemängeln, die Brücke zerstöre das idyllische Landschaftsbild zwischen den Weinorten Ürzig und Rachtig. Auch Kostensteigerungen sorgten für Schlagzeilen. Nach derzeitiger Planung kostet das gesamte Projekt 483 Millionen Euro, auf die Brücke entfallen rund 175 Millionen Euro.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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