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Luxemburg: Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind jetzt kostenlos

Erstes Land der Welt  

Nachbarland macht öffentliche Verkehrsmittel kostenlos

29.02.2020, 13:12 Uhr | dpa

Luxemburg: Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind jetzt kostenlos. Luxemburg: Der kostenfreie Transport ist Teil eines großen Konzepts zur Verkehrswende in Luxemburg.  (Quelle: dpa/Harald Tittel)

Luxemburg: Der kostenfreie Transport ist Teil eines großen Konzepts zur Verkehrswende in Luxemburg. (Quelle: Harald Tittel/dpa)

Einfach einsteigen und mitfahren: Das ist ab jetzt im Luxemburger Nahverkehr möglich. Die kostenlosen Bus- und Bahnfahrten sind Teil eines größeren Plans. 

Als erstes Land der Welt hat Luxemburg alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei für Passagiere gemacht: Seit Samstag braucht man im Großherzogtum für Bus, Bahn und Tram keine Tickets mehr. "Einfach einsteigen und mitfahren!", sagt Luxemburgs Mobilitätsminister François Bausch (Grüne) am Bahnhof Pfaffenthal-Kirchberg zum Start. Er hofft, dass das Gratis-Angebot viele Menschen zum Umsteigen vom Auto in "Öffis" bewegt.

41 Millionen Investition gegen Staus

Die Umstellung auf gratis wird im zweitkleinsten Land der EU mit rund 620.000 Einwohnern groß gefeiert. An den Bahnhöfen ertönt Musik: Es wird gerappt, getanzt, gesungen und gerockt. Und in den Zügen und Stadtbahnen verbreiten Künstler mit Mini-Konzerten Partylaune. "Es ist ein großer Tag", sagt Bausch. Am Abend sollte eine große Feier im Betriebshof der Tram mit reichlich DJs steigen.

Der kostenfreie Transport ist Teil eines großen Konzepts zur Verkehrswende in Luxemburg. Parallel dazu werden Bus- und Bahnlinien massiv ausgebaut. Allein auf der Schiene investiert das Land von 2018 bis 2027 gut vier Milliarden Euro. Der Gratis-ÖPNV bedeutet für den Luxemburger Staat Mehrausgaben von 41 Millionen Euro im Jahr. Das Land leidet zunehmend unter chronischen Staus und übervollen Straßen.

Eigentlich hatte der Gratis-Transport am Sonntag (1. März) losgehen sollen. Wegen der Feiern am Samstag hat die Regierung vor wenigen Tagen entschieden, den Start einen Tag vorzuziehen. "Das Interesse weltweit ist riesig", sagt Bausch.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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