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Auto: Darum plant Mercedes den Rückruf Tausender Benzin-Modelle

Laut Bericht  

Mercedes plant Rückruf leistungsstarker Benzin-Modelle

06.01.2021, 14:04 Uhr | dpa, t-online, ron

Auto: Darum plant Mercedes den Rückruf Tausender Benzin-Modelle. Daimler AG: Der Konzern stoppt aktuell die Auslieferung von AMG-Modellen. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich)

Daimler AG: Der Konzern stoppt aktuell die Auslieferung von AMG-Modellen. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago images)

Der Stuttgarter Autobauer hat laut einem Magazinbericht die Auslieferung von AMG-Modellen gestoppt. Zudem plant Daimler den Rückruf Tausender Autos in Deutschland. Das ist der Grund.

Die Mercedes-AMG GmbH, eine Tochter der Daimler AG, hat die Auslieferung bestimmter leistungsstarker Benziner-Modelle gestoppt. Zudem plant der Autobauer einen Rückruf für weltweit 20.000 Fahrzeuge, darunter 10.000 allein in Deutschland. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "Business Insider".

"Programmierfehler" führt zu mehr Kraftstoffverbrauch

Der Grund: eine fehlerhafte Programmierung des Ottopartikelfilters (OPF). Dieser hilft bei Benziner-Modellen, die Anzahl der Partikel in den Abgasen zu senken. Seit der Umstellung auf den praxisnahen Testzyklus WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) im Jahr 2017 werden Ottopartikelfilter vermehrt eingesetzt, um die Grenzwerte einzuhalten.

Durch eine interne E-Mail an Verkaufsdirektoren und Verkaufsleiter, die "Business Insider" vorliegt, wurde nun bekannt, dass es technische Probleme mit dem Filter gibt. Aufgrund eines "Programmierfehlers" könne es dazu kommen, dass die Fahrzeuge nach Daimler-Berechnungen 0,2 Liter Kraftstoff und ein Gramm Kohlendioxid mehr verbrauchen.

Verschiedene AMG-43-Modelle betroffen

Laut "Business Insider" sind sogenannte High-Performance-Fahrzeuge von Mercedes-AMG betroffen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte auf Anfrage, dass eine "Kundendienstmaßnahme" für verschiedene AMG-43-Modelle geplant sei. "Wir werden in Kürze die Kunden anschreiben und sie über ein Software-Update in der Werkstatt informieren", sagte der Sprecher. Man wolle in Kürze auch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) über den Vorgang informieren.

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