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F├╝hrerschein-Umtauschfrist wird verl├Ąngert

Von dpa
Aktualisiert am 17.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein "rosa F├╝hrerschein": die bisher g├╝ltigen F├╝hrerscheine aus Papier m├╝ssen nach und nach umgetauscht werden.
Ein "rosa F├╝hrerschein": die bisher g├╝ltigen F├╝hrerscheine aus Papier m├╝ssen nach und nach umgetauscht werden. (Quelle: Andreas Arnold/dpa-bilder)
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Eigentlich l├Ąuft am 19. Januar 2022 beim Umtausch von F├╝hrerscheinen eine erste Frist ab. Kurz vorher entscheiden die L├Ąnder: Wer es bis dahin nicht schafft, muss erst einmal kein Bu├čgeld zahlen.

├ältere Autofahrer sollen mehr Zeit f├╝r einen Umtausch alter Papierf├╝hrerscheine bekommen. Eine erste Frist ÔÇô und zwar f├╝r die Geburtsjahre 1953 bis 1958 ÔÇô w├Ąre eigentlich an diesem Mittwoch abgelaufen. Verst├Â├če gegen die Umtauschpflicht aber sollen angesichts der aktuellen Belastungen durch die Corona-Pandemie vorerst nicht sanktioniert werden. Das beschloss die Innenministerkonferenz unter dem Vorsitz von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), wie Bayerns Innenministerium am Montag mitteilte.


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Carsten Werner auf seinem F├╝hrerschein.
Bei t-online.de ist Carsten Werner als Chef vom Dienst unter anderem f├╝r die Belegung der Startseite mitverantwortlich.
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Umtauschfrist wird bis Juli verl├Ąngert

Die aktuelle Umtauschfrist solle um ein halbes Jahr vom 19. Januar auf den 19. Juli 2022 verl├Ąngert werden, hie├č es weiter. Davon betroffen sind alle Autofahrer der Geburtsjahre 1953 bis 1958 mit alten Papierf├╝hrerscheinen, die bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellt wurden ÔÇô das sind also die grauen oder rosafarbenen "Lappen" oder DDR-F├╝hrerscheine.

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Verwarnungsgeld wird nicht erhoben

Bayern werde unverz├╝glich einen Antrag zur ├änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung in den Bundesrat einbringen, k├╝ndigte Herrmann an. Bis zum Inkrafttreten der rechtlichen L├Âsung solle das sonst f├Ąllige Verwarnungsgeld in H├Âhe von zehn Euro von der Polizei nicht erhoben werden. "Alle Betroffenen sollten sich aber zwischenzeitlich umgehend um den Umtausch k├╝mmern", so Herrmann. Man m├╝sse mehrere Wochen einplanen, bis das neue F├╝hrerscheindokument vorliege.

EU-F├╝hrerschein gilt als f├Ąlschungssicher

Bis zum Jahr 2033 m├╝ssen rund 43 Millionen F├╝hrerscheine in Deutschland umgetauscht werden. Grund sind EU-Vorgaben. F├╝hrerscheine sollen k├╝nftig EU-weit f├Ąlschungssicher und einheitlich sein. Au├čerdem sollen alle F├╝hrerscheine in einer Datenbank erfasst werden, um Missbrauch zu vermeiden.

Engp├Ąsse bei der Terminvergabe der F├╝hrerscheinstellen

Der ADAC erkl├Ąrte, die Innenminister der Bundesl├Ąnder reagierten auf Engp├Ąsse der ├ämter aufgrund steigender Corona-Krankheitsf├Ąlle. "F├╝r die betroffenen F├╝hrerscheinbesitzer bringt der Beschluss die Gewissheit, dass sie auch die kommenden Monate sorgenfrei mit dem alten F├╝hrerschein fahren d├╝rfen und keine Angst vor Geldbu├čen haben m├╝ssen."

Ungeachtet dessen sollte man aber z├╝gig die Fristverl├Ąngerung nutzen und sich zeitnah um einen Termin bei der F├╝hrerscheinstelle k├╝mmern. Der ADAC hatte zuvor mitgeteilt, bei der ├Ârtlichen F├╝hrerscheinstelle komme es coronabedingt vielfach zu Engp├Ąssen bei der Terminvergabe.

Der Bundesrat hatte f├╝r den Umtausch der F├╝hrerscheine einen zeitlichen Stufenplan mit Fristen beschlossen, damit die Beh├Ârden nicht ├╝berlastet werden. Ein freiwilliger Umtausch des Dokumentes ist aber jederzeit m├Âglich.

N├Ąchste Fristen f├╝r weitere Jahrg├Ąnge

Die n├Ąchste nach der nun verl├Ąngerten Frist f├╝r die Geburtsjahre 1953 bis 1958 ist der 19. Januar 2023 ÔÇô bis dahin m├╝ssen Autofahrer der Jahrg├Ąnge 1959 bis 1964 ihren F├╝hrerschein umtauschen. Die letzte Frist ist der 19. Januar 2033. Das gilt f├╝r Autofahrer, die vor 1953 geboren sind ÔÇô sowie f├╝r F├╝hrerscheine, die von 2012 bis zum 18. Januar 2013 ausgestellt wurden. Nach diesem Datum ausgestellte F├╝hrerscheine entsprechen bereits den neuen EU-Vorgaben.

Weitere Artikel


Nach Ablauf der jeweiligen Fristen wird der alte F├╝hrerschein laut Bundesverkehrsministerium ung├╝ltig. Au├čerdem droht ein Verwarnungsgeld in H├Âhe von zehn Euro. Die Fahrerlaubnis selbst bleibt aber unver├Ąndert bestehen. Der Umtausch kostet laut ADAC eine Geb├╝hr von 25 Euro.

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Von Markus Abrahamczyk
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