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TÜV-Mängelreport 2023: Die schlechtesten Autos aller Klassen


Die schlechtesten Autos aller Klassen

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 11.11.2022Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Dacia Logan: Schon zwei- bis dreijährige Autos haben beim TÜV eine Mängelquote von 11,6 Prozent.
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Deutsche Autos sind die besten? Stimmt nicht immer! Das deckt der neue TÜV-Report nun auf. Immerhin: Sie sind auch nicht die schlechtesten ihrer Klasse. Bis auf eines.

Auf dieser Liste will niemand erscheinen: die schlechtesten Autos aller Klassen – frisch gekürt vom TÜV. Fast zehn Millionen Hauptuntersuchungen (HU) offenbaren die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Modells: Wo stecken die Mängel? Und in welchem Alter kommen sie? Der neue TÜV-Report listet alles genau auf.

Wichtigste Ergebnisse: Deutsche Autos sind nur in jedem zweiten Segment an der Spitze. Noch im vergangenen Jahr lagen sie in allen sechs Report-Klassen vorn. Und: Die Mängelquote ist gestiegen. 20,2 Prozent der Autos sind im ersten Anlauf mit erheblichen oder gefährlichen Mängeln durch die HU gerasselt. "Jedes fünfte Auto ist in Deutschland mit wesentlichen Mängeln unterwegs. Der Corona-Effekt ist verpufft", sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. Noch im vergangenen Jahr lag der Wert bei 17,9 Prozent – also etwa jedes sechste Auto hatte ernsthafte Mängel.

Ein Grund für den Anstieg: Während der Corona-Zeit hatten Besitzer mehr Zeit, sich um ihre Autos zu kümmern. "Autobesitzerinnen und Autobesitzer müssen wieder verstärkt auf die Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge achten", mahnt Bühler.

Alles in Ordnung mit den Bremsen: Der TÜV hat bei Hauptuntersuchungen zuletzt wesentlich weniger gravierende Mängel entdeckt als in den Jahren zuvor.
Kritischer Blick: Der TÜV hat bei Hauptuntersuchungen zuletzt wieder mehr gravierende Mängel entdeckt als in den Jahren zuvor. (Quelle: Robert Günther/dpa)

Mit dem Alter kommen die Beschwerden

160.000 Autos mussten die TÜV-Prüfer wegen gefährlicher Mängel wie zerschlissener Bremsscheiben, stark beschädigter Reifen oder einem Komplettausfall der Bremslichter als verkehrsunsicher einstufen und sofort in die nächste Werkstatt schicken. 15.000 Autos wurden sogar als verkehrsgefährdend eingestuft und auf der Stelle stillgelegt. Das sind 0,05 Prozent.

Grundsätzlich gilt: Je älter die Autos sind, desto mehr Mängel haben sie. Im Alter von zwei bis drei Jahren liegt ihre Mängelquote bei 5,3 Prozent – und steigt kontinuierlich bis auf 24,4 Prozent im Alter von zehn bis elf Jahren.

Und das Alter steigt seit Jahren: Derzeit sind 43,4 Prozent aller zugelassenen Autos in Deutschland mindestens zehn Jahre alt – so viele wie noch nie. Auch das Durchschnittsalter hat mit 10,1 Jahren einen neuen Rekordwert erreicht. 2011 lag es noch bei 8,3 Jahren.

Deutsche Autos nicht generell die besten

Bestes Modell unter den jüngeren Autos ist die B-Klasse von Mercedes. Ihre Quote erheblicher Mängel im Alter von zwei bis drei Jahren: genau zwei Prozent. In zwei weiteren von sechs Segmenten liegt hier Mercedes vorn, in den drei übrigen gewinnen Importmarken. Noch im vergangenen Jahr lagen deutsche Hersteller in allen sechs Segmenten an der Spitze.

In den weiteren Altersklassen räumt vor allem einer ab: der Porsche 911. Ob nun fünf Jahre alt oder sieben, ob neun Jahre oder elf: Der Sportwagen hat die wenigsten Mängel.

Die Sieger im TÜV-Report auf einen Blick

Ein Blick auf die einzelnen Segmente (Fahrzeugalter: 2-3 Jahre): Unter den Kleinstwagen schneidet der Kia Picanto (3,6 Prozent) am besten ab. Bei den Kleinwagen hat der Honda Jazz (2,7 Prozent) die Nase vorn, in der Kompaktklasse die Mercedes A-Klasse (2,8 Prozent) und in der Mittelklasse der Volvo V60 (3 Prozent).

  • Kleinstwagen: Kia Picanto (Mängelquote 3,6 Prozent)
  • Kleinwagen: Honda Jazz (2,7 Prozent)
  • Kompaktwagen: Mercedes A-Klasse (2,8 Prozent)
  • Mittelklasse: Volvo V60 (3 Prozent)
  • SUV: Mercedes GLC (2,3 Prozent)
  • Vans: Mercedes B-Klasse (2 Prozent)

Die Verlierer im TÜV-Report auf einen Blick

Schlechtester Kleinstwagen ist der der Ford Ka (Mängelquote: 7,5 Prozent), unter den Kleinwagen liegt der Renault Clio (7,1 Prozent) ganz hinten. In der Kompaktklasse ist es der Dacia Logan (11,6 Prozent), in der Mittelklasse der Skoda Superb (8 Prozent), bei den SUVs der Citroen C3 Aircross (9,4 Prozent) und bei den Vans der VW Sharan mit einer Mängelquote von 9,4 Prozent.

  • Kleinstwagen: Ford Ka (Mängelquote 7,5 Prozent)
  • Kleinwagen: Renault Clio (7,1 Prozent)
  • Kompaktwagen: Dacia Logan (11,6 Prozent)
  • Mittelklasse: Skoda Superb (8 Prozent)
  • SUV: Citroen C3 Aircross (9,4 Prozent)
  • Vans: VW Sharan (9,4 Prozent)

Das schlechteste Ergebnis überhaupt im TÜV-Report fährt aber der Renault Clio ein: Im Alter von zehn bis elf Jahren bringt er es auf eine Mängelquote von 36,4 Prozent.

Der TÜV-Report 2023 wertet die Ergebnisse von 9,6 Millionen Pkw-HUs aus, die der TÜV zwischen Juli 2021 und Juni 2022 durchgeführt hat. Neben Organisationen wie Dekra, GTÜ oder KÜS ist er einer der großen HU-Anbieter.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
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