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Die neuen Teslas kommen aus China

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 01.12.2020Lesedauer: 3 Min.
Premiere von Li Auto auf einer Messe in Guangzhou: Bislang sind die meisten Hersteller nur auf dem einheimischen Markt aktiv. Dort wird allerdings beinahe jedes dritte Auto weltweit verkauft.
Premiere von Li Auto auf einer Messe in Guangzhou: Bislang sind die meisten Hersteller nur auf dem einheimischen Markt aktiv. Dort wird allerdings beinahe jedes dritte Auto weltweit verkauft. (Quelle: VCG/imago-images-bilder)
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Im Rennen um die Zukunft des Autos schauen die Deutschen immer wieder auf Tesla. Dadurch übersehen wir die künftigen Giganten Chinas. t-online stellt drei von ihnen vor.

Tesla hat die nächste Hürde genommen: Am Montag sprang die Aktie des Börsenwunders erstmals auf mehr als 600 US-Dollar. Seit Jahresanfang stieg der Wert des Papiers somit um 640 Prozent. Tesla ist aktuell rund 555 Milliarden US-Dollar wert, überholte selbst die Investmentholding Berkshire Hathaway von Investorenlegende Warren Buffett (90), eines der 20 größten US-Unternehmen.

Dabei ist Tesla gegen den Finanzriesen aus Omaha (US-Bundesstaat Nebraska) ein Zwerg:

  • Buffetts Finanzimperium macht 2020 voraussichtlich 246 Milliarden US-Dollar Umsatz, Tesla gerade mal ein Achtel davon (32 Milliarden).
  • Auch der Blick auf den Gewinn vor Steuern (23 Milliarden gegenüber 1,8 Milliarden) zeigt: Tesla spielt in einer anderen Liga.

Die Investoren aber sehen das anders. Für sie ist nicht unbedingt entscheidend, was derzeit in den Bilanzbüchern steht. Sondern viel mehr, was dort in den kommenden Jahren eingetragen wird.

Und ganz offenbar glauben sie eher daran, dass junge und innovative Unternehmen ohne den Ballast von Jahrzehnten des Verbrennungsmotors nach vorne preschen als daran, dass die Kapitäne großer Tanker wie General Motors oder Daimler das Ruder herumgerissen kriegen.

Das sind Chinas neue Mini-Teslas

Das bestätigen Beispiele aus China. Dort wachsen derzeit eine ganze Reihe von Mini-Teslas heran. Auch sie haben noch keine lange Geschichte vorzuweisen. Oder nennenswerte Verkaufszahlen. Aber: Manches dieser Unternehmen ist bereits mehr wert als der eine oder andere deutscher Autohersteller.

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Beispiel Xpeng Motors: Das Unternehmen ist gerade einmal sechs Jahre alt. 2018 brachte es sein erstes Auto auf den Markt, verkaufte davon 371 Stück. Im Jahr darauf waren es bereits mehr als 16.000. Das ist zwar ein Anstieg von mehr als 4.000 Prozent. Dennoch liegt der Marktanteil der Chinesen natürlich beinahe bei Null (0,08 Prozent). Anders als die Aktie: Beim Börsengang im August 2020 strich Xpeng trotzdem 1,3 Milliarden US-Dollar ein. Und seitdem ging der Kurs um beinahe 50 Prozent nach oben.

Beispiel Li Auto: Der fünf Jahre junge Hersteller hat derzeit ein Modell im Angebot, das obendrein erst Anfang 2020 auf den Markt kam. Etwa 22.000 Stück wurden bis Oktober gebaut. Auch Li Auto brachte der Börsengang im Juli 2020 mehr als eine Milliarde US-Dollar ein. Seitdem stieg der Kurs um 73 Prozent. Das Unternehmen wird auf einen Wert von 10 Milliarden geschätzt.

Beispiel Nio: Das Start-up wurde ebenfalls 2014 gegründet, hat inzwischen aber bereits vier Modelle im Programm. Sie alle fahren elektrisch. Die Stückzahlen von Nio liegen weit unter Tesla-Niveau (12.000 Autos im dritten Quartal 2020) – die Aktienentwicklung hingegen gleichauf: Seit Jahresbeginn stieg ihr Wert um mehr als 600 Prozent. Der US-Finanznachrichtendienst "Bloomberg" hat Nios Börsenwert vor Kurzem auf 57,7 Milliarden US-Dollar geschätzt. Damit ist der kleine Hersteller bereits in den Top Ten der wertvollsten Automarken. Genau übrigens wie BYD Auto, schon 2003 gegründet, und ebenfalls mehr als 50 Milliarden US-Dollar wert.

China macht eigene Autobauer stark

Die jungen Unternehmen können sich auf starke Unterstützung verlassen: Viele von ihnen haben vermögende Tech-Konzerne im Rücken. Und nicht nur das. Nio etwa wurde außerdem erst vor Kurzem durch eine staatliche Geldspritze vor einer drohenden Pleite bewahrt. Die Regierung tut einiges dafür, die eigenen Hersteller ganz nach vorne zu bringen. "China verfolgt eine sehr durchdachte Industriepolitik und verständlicherweise liegt der Regierung der nachhaltige Erfolg von heimischen Playern sehr am Herzen", schrieben etwa Analysten des Beratungsunternehmens Boston Consulting in einer Studie.

Der Börsen-Hype um Chinas Mini-Teslas mag viel Vorschusslorbeer sein. Er zeigt aber auch: Im Rennen um die Zukunft müssen sich Deutschlands Autokonzerne nicht nur gegenüber dem Original aus Palo Alto behaupten.

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Von Christopher Clausen
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