Sie sind hier: Home > Auto > Technik & Service >

Jaguar stampft fünf von sechs Modelle ein

Luxusmarke vor Neustart  

Jaguar stampft fünf Modelle ein

29.06.2021, 19:07 Uhr
Jaguar stampft fünf von sechs Modelle ein. Bye-bye: Für den E-Pace und beinahe alle anderen Jaguar-Modelle ist spätestens im Jahr 2025 Schluss. (Quelle: Hersteller)

Bye-bye: Für den E-Pace und beinahe alle anderen Jaguar-Modelle ist spätestens im Jahr 2025 Schluss. (Quelle: Hersteller)

Das große Aufräumen ist im vollen Gange: Auf dem Weg zur E-Mobilität dünnen viele Autobauer ihr Modellangebot aus. Dabei setzen sie immer mehr aufs SUV. Jaguar wird einen anderen Weg gehen.

In den Autohäusern wird es künftig übersichtlicher: Die Zeit der immer neuen Derivate geht ihrem Ende entgegen. Viele Hersteller konzentrieren sich künftig stärker auf das, was gefragt ist. Eher ungeliebte Segmente wie Vans oder Kleinwagen werden rar.

Ein Auszug aus der Todesliste

  • Der Audi TT wird eingestellt, A3 und A4 durch andere Modelle ersetzt. Und die Zukunft des Sportwagens R8 gilt als ungewiss.
  • Ford nimmt nach fast 30 Jahren Bauzeit seinen Mondeo aus dem Programm.
  • Selbst das Aus des Golf, beinahe ein Heiligtum des deutschen Autobaus, sei im Grunde schon besiegelt, meint ein Experte.

Aber wohl kein Hersteller treibt seinen Wandel so radikal voran wie Jaguar.

Auf dem Weg hin zur Elektromobilität stampft die Marke des indischen Tata-Konzerns nahezu ihre komplette Modellpalette ein. Von den aktuell sechs Modellen wird im Jahr 2025 nur noch das SUV I-Pace (ab 77.300 Euro) übrig sein. Alle anderen werden eingestellt: die Limousinen XE und XF genauso wie der Sportwagen F-Type und die SUVs E-Pace und F-Pace.

Jaguar-Boss: Marke ist "beschädigt"

Die Arbeit an den Nachfolge-Modellen ist bereits in vollem Gang, sagt Jaguar Land Rover-Boss Thierry Bolloré. Sie alle werden abgasfrei fahren und luxuriöser sein als das bisherige Angebot. Und: SUVs oder Crossover wird es bei Jaguar nicht mehr geben.

Der Grund für den radikalen Umbau ist kein erfreulicher: Die Marke sei "beschädigt", meint Bolloré. Obwohl ihre Autos nie besser gewesen seien. "Die Kunden sehen einen Jaguar, testen ihn, mögen ihn – und dann kaufen sie trotzdem einen Audi oder einen BMW", sagt Bolloré dem britischen Magazin "Autocar". Die neuen Modelle sollen das ändern.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: