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Corona-Warn-App kostet über 130 Millionen Euro


Für Entwicklung und Betrieb
Corona-Warn-App kostet über 130 Millionen Euro

Von t-online, arg

19.01.2022Lesedauer: 2 Min.
An der Corona-Warn-App gibt es weiter Kritik - auch wegen Omikron.Vergrößern des BildesAn der Corona-Warn-App gibt es weiter Kritik - auch wegen Omikron. (Quelle: Catherine Waibel/dpa-tmn./dpa)
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Dass die Corona-Warn-App ein teures Unterfangen ist, ist bereits länger bekannt. Eine Antwort der Bundesregierung gibt nun darüber Aufschluss, auf wie viel sich die Kosten tatsächlich belaufen.

In einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag wollte diese unter anderem wissen, welche Kosten für die Corona-Warn-App (CWA) des Bundes bislang angefallen sind. Die Antwort folgte nun: die App hat bislang mehr als 130 Millionen Euro gekostet.

Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen:

  • Auf Entwicklung und Betrieb der CWA durch die Unternehmen SAP und T-Systems im Jahr 2020 entfielen im Jahr 2020 Kosten in Höhe von rund 53 Millionen Euro.
  • Weiterentwicklung und Betrieb im Jahr 2021 kosteten rund 64 Millionen Euro.
  • Die Summe für Werbung und Marketing beläuft sich auf rund 14 Millionen Euro.
  • Die monatlichen Betriebskosten im Jahr 2021 betrugen rund 4 Millionen Euro, werden für 2022 aber nur noch auf rund 3 Millionen Euro geschätzt.

Bis Ende Dezember 2021 wurde die App über 39 Millionen Mal heruntergeladen und auf Mobiltelefonen installiert.

Alternative zur Corona-Warn-App

Mit der Luca-App gibt es eine Alternative zur Corona-Warn-App, die vor allem im sozialen und kulturellen Bereich zur Kontaktverfolgung genutzt wird. In den letzten Monaten ist die Kritik an der App aber stetig gewachsen, vor allem Datenschützer und Politiker kritisieren Luca für den laxen Umgang mit Daten und bezweifeln den tatsächlichen Nutzen der App.

Darüber hinaus kommt es immer wieder zu größeren Datenlecks, bei denen persönliche Informationen missbräuchlich verwendet werden.

Bald laufen die Verträge der Bundesländer mit der Luca-App aus. Einige Bundesländer haben bereits angekündigt, die Verträge nicht verlängern zu wollen, andere hingegen sind sich noch unsicher.

Um die App attraktiver zu machen, hat sich das Unternehmen hinter Luca ein neues Geschäftsmodell überlegt. Unserer Artikel zum Thema klärt auf, welche Änderungen geplant sind.

Apps zur Kontaktnachverfolgung unerlässlich

In Sachen Corona-Warn-App und deren fortlaufende Kosten macht die Bundesregierung aber klar, dass Systeme zur digitalen Kontaktnachverfolgung einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten und unerlässlich sind, um das Infektionsgeschehen eindämmen zu können.

Aus diesem Grunde werde die Warn-App und ihre Funktionalitäten seit dem Start unter Einbeziehung unterschiedlichster Experten und Vorschläge aus Politik, Wissenschaft und von Tech-Experten weiterentwickelt und an aktuelle Entwicklungen angepasst.

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