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Mondmission: Nasa bringt Riesenrakete erneut zum Startplatz


Mondmission
Nasa bringt Riesenrakete erneut zum Startplatz

Von dpa, t-online, sha

04.11.2022Lesedauer: 2 Min.
imago images 170065018Vergrößern des BildesSLS: Die Nasa will einen neuen Versuch starten, die Riesenrakete starten zu lassen. (Quelle: IMAGO / Joel Kowsky / Nasa)
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Die US-Weltraumbehörde Nasa unternimmt einen neuen Versuch, ihre Mondrakete SLS ins All zu bringen. Der Starttermin ist Mitte November angesetzt.

Rund zwei Wochen vor dem nächsten geplanten Startversuch der krisengeplagten Mondmission "Artemis 1" der Nasa will die US-Raumfahrtagentur die Rakete SLS (Space Launch System) noch in dieser Woche zurück zum Startplatz rollen.

Am heutigen Freitag soll der sogenannte "Rollout" auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgeschlossen werden, teilte die Nasa mit.

Für den 14. November gegen Mitternacht (Ortszeit) ist der Startversuch geplant. Die nächsten Ausweichtermine wären am 16., 19. und 25. November. Es handelt sich um einen Testflug des unbemannten Raumschiffs zum Mond.

Bisherige Startversuche waren fehlgeschlagen

Die Mission steht bislang unter keinem guten Stern: Im Sommer waren zwei Startversuche fehlgeschlagen – unter anderem wegen eines undichten Tankschlauches. Außerdem hatte ein Triebwerk nicht auf die nötige Temperatur heruntergekühlt werden können. Danach war die Riesenrakete zurück in die Montagehalle geschoben worden.

Auch bei früheren "Artemis"-Tests waren Probleme aufgetreten, die schließlich eine erste wesentliche Verzögerung des Projekts zur Folge hatten. Mit dem nach der griechischen Göttin des Mondes benannten Programm sollten eigentlich bis 2024 wieder US-Astronauten auf dem Mond landen, erstmals auch eine Frau und eine nicht-weiße Person.

Die Anzüge für den Ausflug zum Mond bestellte die Nasa unterdessen bei Axiom Space. Die US-Firma, die unter anderem mit der Nasa schon an kommerziellen Raumstationsmodulen arbeitet und im April vier Laien-Astronauten zur Raumstation ISS schickte, sei in der ersten Ausschreibung dieser Art ausgewählt worden, teilte die Nasa mit. Der Auftrag hat einen Wert von rund 229 Millionen US-Dollar (233 Millionen Euro).

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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