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Ebay Kleinanzeigen? Betrug: SMS von "EbayKA" kostete Frau 40.000 Euro


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SMS von "EbayKA" kostete Frau 40.000 Euro

Von t-online, dom

Aktualisiert am 21.01.2023Lesedauer: 2 Min.
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Betrug per SMS eingeleitet (Symbolfoto): Ebay warnt vor dieser Phishing-Masche. (Quelle: IMAGO/Irina Heß)
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Eine SMS, ein gefaktes Telefonat von der Bank – und schon war das Geld weg. Ebay warnt vor einer dreisten Betrugsmasche.

Die Ebay-Kleinanzeigen sind eine beliebte Möglichkeit, sich unkompliziert und günstig Produkte aus zweiter Hand zu besorgen. Für eine Frau aus Brandenburg wurde es zuletzt jedoch extrem teuer, als sie Betrügern ins Netz ging. Ebay warnt vor der SMS-Masche.

Was war passiert? Auf das Inserat der Neubrandenburgerin bei Ebay-Kleinanzeigen hin täuschte eine "falsche Interessentin" vor, den Artikel über die Funktion "Sicher bezahlen" kaufen zu wollen. Kurz darauf erhielt die Verkäuferin eine SMS – der Absender: "EbayKA".

Fake-Anruf von der Hausbank

Die Frau klickte auf den in der SMS enthaltenen Link und erhielt daraufhin einen Anruf. Ein angeblicher Mitarbeiter ihrer Hausbank wies sie auf verdächtige Kontobewegungen hin und erklärte, ihr Smartphone sei von einem sogenannten Trojaner befallen. Ein neuer Überweisungsauftrag könne das Problem beheben, so der Mann. Und tatsächlich überwies die Frau so insgesamt 40.000 Euro auf vier verschiedene Konten der Betrüger.

Dass Betrüger reichweitenstarke Plattformen für ihre kriminellen Machenschaften nutzen, sei keine Seltenheit, sagt Antje Schulz, Sprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. „Wir beobachten das wir immer wieder. Allein in Mecklenburg-Vorpommern wurden im vergangenen Jahr mehr als 3800 Betrugsfälle im Zusammenhang mit Ebay-Kleinanzeigen angezeigt." Auch im aktuellen Fall hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Opfer werden in Sicherheit gewogen

Besonders dreist an dieser Masche: Betrüger täuschen vor, die Funktion "Sicher bezahlen" nutzen zu wollen. "Das Vortäuschen der Verwendung dieser Funktion wiegt die Opfer in Sicherheit. Der Betrug ist als solcher schwerer zu erkennen", sagt Schulz. Mehr als 30 solcher Fälle hat die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern gezählt.

Dabei ist "Sicher bezahlen" natürlich eigentlich sicher. Der Käufer zahlt das Geld zunächst auf ein Treuhandkonto. Dort wird es verwahrt und erst nach Bestätigung des ordnungsgemäßen Erhalts der Ware an den Verkäufer weitergereicht. Bei Problemen greift ein Käuferschutz, so Ebay.

Bereits im Juli 2022 hatte der Online-Kleinanzeigenmarkt vor der Betrugsmasche gewarnt. Ebay-CEO Paul Heimann bekräftigt: "Nutzer sollten niemals auf Links klicken, die ihnen von Unbekannten geschickt werden. Die Nutzung von 'Sicher bezahlen' erfolgt ausschließlich in unserer App oder auf unserer Website. Wir verschicken im Zusammenhang mit 'Sicher bezahlen' auch keine SMS – generell senden wir keine Nachrichten über Messenger."

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Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung von Ebay
  • Pressemitteilung der Polizei von Neubrandenburg
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