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Elon Musk verklagt ChatGPT-Entwickler OpenAI und Microsoft wegen Profitgier


Künstliche Intelligenz
Elon Musk verklagt ChatGPT-Entwickler OpenAI

Von dpa
Aktualisiert am 01.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Elon MuskVergrößern des BildesMilliardär Elon Musk: Er kritisiert OpenAI schon lange, seit er das Unternehmen nach einigen Jahren verlassen hat. (Quelle: Susan Walsh/AP/dpa/dpa)
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Elon Musk verließ OpenAI vier Jahre nach der Gründung. Doch mit der weiteren Entwicklung des Unternehmens hat er Probleme. Jetzt zieht er vor Gericht.

Tech-Milliardär Elon Musk eskaliert seine Fehde mit der ChatGPT-Entwicklerfirma OpenAI und deren Chef Sam Altman mit einer Klage. Im Kern geht es darum, dass das 2015 von Musk mitgegründete OpenAI von dem vereinbarten Weg abgekommen sei, ein nicht auf Profit ausgerichtetes Unternehmen zu sein, dessen Forschung bei künstlicher Intelligenz der Menschheit zugutekommen sollte.

Jetzt profitiere vor allem Großinvestor Microsoft davon, heißt es in der in San Francisco eingereichten Klage. Das sei eine "eklatante Verletzung" der ursprünglichen Gründungsvereinbarung.

Musk kritisiert OpenAI und Altman schon lange

Musk, der OpenAI nach einigen Jahren verließ, kritisiert das Unternehmen und Altman seit langem. Er selbst gründete im vergangenen Jahr eine eigene KI-Firma namens X.AI, deren Chatbot Grok mit ChatGPT konkurriert. Gleichzeitig warnt er vor den Gefahren künstlicher Intelligenz. Den Unterschied zu anderen Entwicklern sieht Musk darin, dass seine KI nach der "Wahrheit" suchen solle.

Musk verwies in seiner Klage darauf, dass OpenAI ausdrücklich als Gegengewicht zum Tandem aus Google und der vom Internetkonzern übernommenen KI-Firma DeepMind gegründet worden sei. Auslöser war der Gedanke, dass künstliche Intelligenz mit ihren potenziellen Gefahren nicht profitorientierten Unternehmen überlassen werden sollte.

Konkret geht es um die so genannte allgemeine künstliche Intelligenz, die nicht nur einzelne, eng umrissene Aufgaben besser erledigen kann als der Mensch, sondern ihm generell überlegen ist. Den Namen OpenAI habe er sich ausgedacht, behauptet Musk.

Microsoft als Geldgeber mit zu viel Einfluss

Einen besonderen Wendepunkt sehe Musk laut Klage in dem gescheiterten Versuch des Verwaltungsrates von OpenAI, Sam Altman als Chef abzusetzen. Microsoft als milliardenschwerer Geldgeber habe seinen Einfluss geltend gemacht, damit Altman an die Spitze zurückkehren konnte. Die neuen Verwaltungsratsmitglieder hätten keine tiefgreifende Expertise bei künstlicher Intelligenz.

Nun sei es so, dass OpenAI "eine allgemeine Künstliche Intelligenz nicht nur entwickelt, sondern verfeinert, um die Profite von Microsoft zu maximieren – anstelle zum Wohle der Menschheit", heißt es in der Klageschrift. Von OpenAI gab es zunächst keine Reaktion auf die Klage.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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