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Facebooks startet zweites Löschzentrum in Essen


Gegen Hass, Pornos und Gewalt
Facebooks startet zweites Löschzentrum

Von t-online, hd

24.11.2017Lesedauer: 1 Min.
Facebook-Löschzentrum in Essen: Rund 500 Kontrolleure sollen hier arbeiten.Vergrößern des BildesFacebook-Löschzentrum in Essen: Rund 500 Kontrolleure sollen hier arbeiten. (Quelle: Martin Meissner/ap)
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Facebooks zweites "Löschzentrum" in Essen ist gestartet. Dort will das größte soziale Netzwerk der Welt gegen Hasskommentare, Kinderpornos und Gewaltdarstellungen vorgehen. Ab 2018 gelten dafür kürzere Löschfristen.

Facebook muss innerhalb von 24 Stunden gegen Hasskommentare, Gewaltdarstellungen und illegale Pornographie vorgehen. So will es das "Netzwerkdurchsetzungsgesetz", das seit 1. Oktober in Kraft ist.

In Facebooks neuem Löschzentrum in Essen beginnen bereits jetzt die ersten Kontrolleure mit ihrer schwierigen, oft psychisch belastenden Arbeit. Bis Jahresende sollen hier 500 Mitarbeiter aufpassen, was in dem größten sozialen Netzwerk der Welt veröffentlicht wird. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Kritik von Nutzern und Politikern gegeben, dass Facebook seine "Gemeinschaftsstandards" genannten Richtlinien zu wenig kontrollieren würde.

Das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz zwingt Internet-Plattformen wie Facebook dazu, Hassreden, illegale Inhalte und gefälschte Nachrichten ("Fake News") innerhalb kürzerer Fristen zu prüfen und zu löschen.

Erstes Löschzentum steht in Berlin

"Diese Investitionen sind ein wichtiger Schritt im Vorgehen gegen Hasskommentare auf Facebook", sagte Walter Hafner, Direktor des internationalen Zentrums des Global Partner Management bei Facebook. Das neue Zentrum wird von dem "Competence Call Center" im Auftrag von Facebook betrieben. Das erste Löschzentrum betreibt Arvato, eine Bertelsmann-Tochter, in Berlin.

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Ab dem 1. Januar sieht das Gesetz Strafen vor, wenn Plattformen illegale Inhalte nicht rechtzeitig prüfen und löschen. Die Nutzer können sich beim Bundesamt für Justiz beschweren, wenn dies nicht geschieht. Kritiker befürchten, dass durch diese gesetzliche Regelung auch verstärkt legale Inhalte gelöscht werden könnten.

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