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Zweitausend Tonnen Müll: Amazon vernichtet weiterhin massenhaft Neuware


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Amazon vernichtet weiterhin massenhaft Neuware

Von t-online, sha

12.10.2022Lesedauer: 2 Min.
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Außenwerbung am Logistikzentrum Brieselang: Der Versandhändler soll weiter Neuware entsorgen. (Quelle: IMAGO/mix1press)
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Amazon soll laut Berichten weiterhin tonnenweise Neuware vernichten. Nach einer Gesetzesänderung sei nur die interne Bezeichnung dafür geändert worden.

Der Online-Konzern Amazon vernichtet weiterhin tonnenweise Neuware. Das berichtet das Magazin "Business Insider" und die ZDF-Sendung "Frontal". Deren Reportern seien Unterlagen und Fotos von Mitarbeitern des Unternehmens zugespielt worden, die das belegen sollen.

Auf den Bildern der Amazon-Beschäftigten von verschiedenen Standorten seien "Paletten mit Solarleuchten, Tonerkartuschen, Lampen, Keyboards" zu sehen gewesen. Bei den Produkten soll es sich um Neuware gehandelt haben, die zum Vernichten vorgesehen gewesen sei.

Verkaufte Produkte stammten von Partnerunternehmen

Amazon habe intern die Bezeichnung für den Vorgang geändert, heißt es. An manchen Standorten nenne der Versandhändler es "Aufbereitung" oder "Remove" (entfernen). Amazon vermeide bewusst das Wort "Destroy" (zerstören), "um dem ganzen einen besseren Namen zu geben", zitiert "Frontal" einen Insider.

Das Magazin habe das Unternehmen mit seinen Recherche-Ergebnissen konfrontiert. Eine Konzernsprecherin habe schriftlich geantwortet, dass das Unternehmen weniger als ein Prozent der Amazon-eigenen Produkte entsorge. Mehr als die Hälfte der von Amazon verkauften Produkte stamme von Partnerunternehmen, heißt es.

Bund hatte die Obhutspflicht eingeführt

Die Umweltorganisation "Greenpeace" hatte 2019 dokumentiert, welche Neuwaren der Einzelhändler weggeworfen hatte. Daraufhin hatte der Bundestag 2020 im Zuge einer Reform des Kreislaufwirtschaftsgesetzes neue Regeln für Händler eingeführt.

Seitdem schreibt die sogenannte Obhutspflicht vor, "beim Vertrieb der Erzeugnisse, auch im Zusammenhang mit deren Rücknahme oder Rückgabe, dafür zu sorgen, dass die Gebrauchstauglichkeit der Erzeugnisse erhalten bleibt und diese nicht zu Abfall werden".

"Greenpeace" hatte wenig später bemängelt, dass Amazon auch weiterhin Neuware vernichte und sich nicht an die verschärften Regelungen halte. Am Amazon-Standort Winsen in Niedersachsen seien damals originalverpackte Produkte für die Vernichtung vorsortiert worden, hieß es. Schon damals betonte Amazon, dass die Zahl der Produkte, die entsorgt werden müssten, "im Promillebereich" liege.

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Verwendete Quellen
  • zdf.de: "Trotz Gesetz: Neuware und Retouren im Müll"
  • businessinsider.de: "Operation "Remove": Interne Unterlagen zeigen, wie Amazon Hunderte Tonnen teils neuwertiger Produkte wie Laptops wegwirft"
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