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Samsung setzt auf neue TV-Technik

dpa, Christoph Dernbach

Aktualisiert am 05.01.2017Lesedauer: 3 Min.
Samsung QLED-TV: Pressefotografen stehen vor dem neuen Fernseher auf der CES in Las Vegas.
Pressefotografen stehen vor dem neuen QLED-TV, den Samsung auf der Elektronikmesse in Las Vegas zeigt. (Quelle: /Reuters-bilder)
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Die neuen

Wenn bei Samsung alleine das GeschĂ€ft mit FernsehgerĂ€ten zĂ€hlen wĂŒrde, könnte der sĂŒdkoreanische Konzern mit dem Jahr 2016 Ă€ußerst zufrieden sein. Mit seinen Fernsehern verwies MarktfĂŒhrer Samsung bereits im elften Jahr hintereinander die Konkurrenten LG, Sony und Panasonic auf die PlĂ€tze. Allerdings beeintrĂ€chtigte das Debakel mit dem brandgefĂ€hrlichen Smartphone Galaxy Note 7 nicht nur die Mobilfunksparte von Samsung. Es warf auch einen Schatten auf das traditionelle KerngeschĂ€ft mit TV-GerĂ€ten, das auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas im Fokus steht.


Fernseher bei Stiftung Warentest (10/2016)

Der Samsung UE49KU6409 (Gesamtnote "Gut" 1,8) liefert die beste BildqualitÀt und einen ebenso guten Ton
Mit durchschnittlich 930 Euro ist der Grundig 49GUB8678 (Gesamtnote "Befriedigend" 3,5) das teuerste GerÀt im Test.
+3

Fernseher im Fokus

"Wenn einer von uns ein Problem hat, dann haben wir alle ein Problem", bringt Samsung-Manager Kai Hillebrandt es auf den Punkt. "Wir ziehen aber auch an einem Strang." Vorrangig sei es darum gegangen, den Note-7-KÀufern eine Lösung zum Umtausch anzubieten. Parallel dazu versuchte der Konzern, die Ursachen der Fertigungsprobleme ausfindig zu machen, damit sich so ein Debakel nicht wiederholen kann.

Bei der Samsung-Pressekonferenz auf der CES hielt sich der PrĂ€sident von Samsung Electronics America, Tim Baxter, nicht mehr lange mit dem Note 7 auf. Er stellte nach einer kurzen Bemerkung die neuen Fernseher in den Mittelpunkt, mit denen Samsung einen Systemstreit anfacht. Hier stehen sich die Technologien "QLED" und "OLED" gegenĂŒber.

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Systemstreit angefacht

Die neuen "QLED"-Spitzenmodelle von Samsung arbeiten mit einer Neuauflage der "Quantum Dots". Das sind Nano-Kristalle aus Halbleiter-Materialen. Sie sind photoaktiv, das heißt, sie absorbieren Licht und geben es wieder ab. Je nach der GrĂ¶ĂŸe seines Kerns gibt ein "Quantum Dot" spezifische Farben ab. Die neue Generation, die Samsung auf der CES vorgestellt hat, kann die Partikel nun prĂ€ziser ansteuern. Das TV-GerĂ€t bietet dadurch bessere Kontraste und ein tieferes Schwarz. Außerdem spielt es kaum noch eine Rolle, aus welchem Blickwinkel man auf den Fernseher schaut.

Den Namen "QLED" kann man getrost als einen Frontal-Angriff auf den Samsung-Konkurrenten LG verstehen, der bei seinen TV-Spitzenmodellen auf die bislang ĂŒberlegene OLED-Technologie setzt. Dass "QLED" und "OLED" zum Verwechseln Ă€hnlich klingt, könnte beabsichtig sein. Das KĂŒrzel OLED steht fĂŒr "Organic Light Emitting Diode", das ist eine Leuchtdiode aus organischen, halbleitenden Polymeren. Bildschirme kommen ohne eine Hintergrundbeleuchtung aus, wodurch die GerĂ€te extrem dĂŒnn sein können.

QLED-TV versus OLED-TV

Da bei OLED keine Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz kommt, kann im Bild ein tiefes Schwarz abgebildet werden, besser als bei den LED-Schirmen. Bei herkömmlichen LED-Fernseher bleicht außerdem von der Seite betrachtet die Bilddarstellung etwas aus. Bei einem OLED-Fernseher dagegen sieht das Bild auch von der Seite so aus wie von vorn. Der Vorsprung von OLED schrumpft gegenĂŒber dem verbesserten QLED-System allerdings erheblich. In manchen Bereichen sieht sich sogar das QLED-Lager vorn, etwa bei der Darstellung in einer hellen Umgebung.

Der sĂŒdkoreanische Samsung-Konkurrent LG ist eine Milliardenwette auf OLED eingegangen. Die Konzerntochter LG Displays kĂŒndigte im vergangenen Sommer an, umgerechnet rund 1,7 Milliarden Euro in eine OLED-Fabrik zu investieren. LG ist derzeit der einzige Hersteller von OLED-Panels fĂŒr Fernseher. Andere Anbieter von OLED-GerĂ€ten wie Panasonic, Philips oder Sony haben keine eigenen Fabriken, sondern verbauen ebenfalls LG-Panels.

LG hÀlt OLED-Monopol

Wie der Systemstreit QLED vs OLED ausgehen wird, hĂ€ngt nicht zuletzt davon ab, ob es LG gelingen wird, den Preis fĂŒr die bislang sehr teuren Displays spĂŒrbar zu senken. Das Samsung-Management hatte sich vor Jahren von OLED verabschiedet, weil man keine Perspektive sah, die Technologie massentauglich zu machen.

FĂŒr den Erfolg der neuen Generation der hochauflösenden Flachbildschirme spielt aber nicht alleine die Display-Technologie eine Rolle. In den abgedunkelten ShowrĂ€umen der ElektronikmĂ€rkte werden die Testbilder der unterschiedlichen Systeme ohnehin ziemlich Ă€hnlich aussehen. Und viele potentielle KĂ€ufer fĂŒhlen sich von den BranchenabkĂŒrzungen wie OLED, QLED, HDR oder Fachbegriffen wie DCI-P3-Farbraum hoffnungslos ĂŒberfordert.

KĂ€ufer von Fachbegriffen ĂŒberfordert

Damit kommen andere Fragen beim Fernseherkauf ins Spiel: Wie sieht das GerĂ€t im Wohnzimmer aus? Wie dĂŒnn ist der Fernseher? Wie leicht kann man ihn an der Wand befestigen? Funktioniert die Sprachbedienung wie versprochen? Wie leicht kann man einen Streamingdienst wie Maxdome, Netflix oder Amazon Prime ansteuern? Und vor allem: Wie viel kostet der ganze Spaß?

Dass die Verbraucher in Deutschland dabei die Lust auf die Neuanschaffung eines Fernsehers verlieren, zeichnet sich nicht ab. Auch der Boom der MobilgerĂ€te hat nichts am Trend geĂ€ndert: Die Konsumenten ersetzen im Schnitt nach sechs bis acht Jahren ihre TV-GerĂ€te. Und da es in der Branche in den Jahren 2009 bis 2011 besonders gut gelaufen ist, rechnet nicht nur Samsung auch fĂŒr 2017 mit einem guten GeschĂ€ft.

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