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Von Schwarz-Weiß zu UHD: Die Geschichte des Fernsehens

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Von Schwarz-Weiß bis UHD  

Die Geschichte des Fernsehens bis heute

27.12.2017, 15:49 Uhr | JB, t-online.de

Von Schwarz-Weiß zu UHD: Die Geschichte des Fernsehens. Rudi Carrell: Der Showmaster des Schwarz-Weiß-Fernsehens. (Quelle: dpa)

Rudi Carrell: Der Showmaster des Schwarz-Weiß-Fernsehens. (Quelle: dpa)

Dicke Röhrenfernseher, unscharfe Schwarz-weiß-Aufnahmen, Sendeschluss. Relikte aus vergangener TV-Zeit. Heute sind Fernseher Multimedia-Panels mit extrem hoher Auflösung. Und auch die Art, wie wir fernsehen, hat sich grundlegend verändert.

Früher schaute man gemeinsam royale Hochzeiten, Fußball-Länderspiele oder Samstagabend-Shows. Zu einem festen Datum, zu einer bestimmten Uhrzeit. Heute kann jeder alles jederzeit und überall anschauen. Aber wie kam es zu dieser Entwicklung?

Die Anfänge eines Massenmediums

Bis Fernsehen in den 50er-Jahren zum Massenmedium wird, bliebt es eine mediale Randerscheinung. Mit Gründung der ARD 1950 gibt es erstmals ein gemeinschaftliches Fernsehprogramm für die Bundesrepublik Deutschland. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung kommt Fahrt in die TV-Branche. Fernseher werden erschwinglich, TV wird zum Massenmedium. Natürlich in Schwarz-Weiß.

Auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze ist das Fernsehprogramm vor allem eines: ziemlich grau. (Quelle: dpa)Auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze ist das Fernsehprogramm vor allem eines: ziemlich grau. (Quelle: dpa)

Buntes Privatfernsehen: Viele Kanäle, kreative Formate

Das ändert sich, als das Farbfernsehen 1967 auf der Internationalen Funkaustellung (IFA) vorgestellt wird. Bei großen Events zieht es nun immer mehr Menschen vor die TV-Geräte: 1969 betritt der erste Mensch den Mond – und fast 600 Millionen Fernsehzuschauer sind live dabei. 1973 schreibt Musik-Legende Elvis Presley TV-Geschichte. Sein Konzert "Aloha from Hawaii" sehen 1,5 Milliarden Menschen.

1975 macht die Erfindung der Fernbedienung das TV-Erlebnis um einiges bequemer. 1984 beginnt die Einführung des Satelliten-TV – und des Privatfernsehens. Die ersten privaten Sender sind die sogenannte "Programmgesellschaft für Kabel- und Satellitenrundfunk" (PKS), aus der 1985 Sat1 wird, und RTL plus, später RTL. Sie bringen mit Comedy, Boulevard-Magazine, Telenovelas und Castingshows Schwung in das bisher von Nachrichtenformaten geprägte öffentlich-rechtliche Programm.

Farbfernsehen: Die Neuerung 1967 bringt noch mehr Leute vor den Bildschirm. (Quelle: dpa)Farbfernsehen: Die Neuerung 1967 bringt noch mehr Leute vor den Bildschirm. (Quelle: dpa)

Technische Entwicklung: Innovationen am laufenden Band

Das Massenmedium entwickelt sich auch technisch rasend schnell. In den 80er-Jahren werden Satelliten- und Kabelfernsehen eingeführt, der Teletext geht 1980 an den Start. Und zum Ende des Jahrtausends erfasst die Digitalisierung die Fernsehlandschaft. Zum einen revolutioniert die Einführung der Flachbildschirme langsam die Bildqualität. Zum anderen löst 2003 das digitale terrestrische Antennenfernsehen (DVB-T) die analoge Übertragung ab.

Laufend wird die Bildqualität laufend weiterentwickelt: Nach SD, HD und Full HD steht heute die Generation UHD und 4K bereit. Der neue Standard ist mit einer Pixel-Anzahl von 3840 mal 2160 fast doppelt so hoch auflösend wie der Vorgänger "Full HD". 

Vernetzt und individuell: Fernsehen heute

Mittlerweile ist der Fernseher nicht mehr nur TV-Gerät, sondern Teil eines digitalen Multimedia-Systems. In jedem dritten Wohnzimmer steht ein Smart-TV. Die modernen All-in-one-Computer sind in der Lage, neben dem herkömmlichen TV-Programm auch Videos aus Mediatheken oder Video-on-Demand-Portalen wiederzugeben. Und obwohl der gute alte Teletext noch immer nicht ausgedient hat, lassen sich via Smart-TV sämtliche Informationen über Apps oder digitale Programmmanager einsehen. Dienste wie "EntertainTV" von der Telekom bieten heute ein TV-Erlebnis, das sich den Sehgewohnheiten der Zuschauer anpasst. Mit Funktionen wie "Restart", "Timeshift" oder "EntertainTV mobil" entscheiden Nutzer individuell, wann sie wo welche Inhalte anschauen möchten. Die Zeiten, in denen Zuschauer pünktlich um 20.15 Uhr für die Lieblingssendung zu Hause sein mussten, sind längst vorbei.

Durch Virtual-Reality-Brillen soll das TV-Erlebnis zukünftig noch realer werden. (Quelle: dpa)Durch Virtual-Reality-Brillen soll das TV-Erlebnis zukünftig noch realer werden. (Quelle: dpa)

Ausblick: Das Fernsehen der Zukunft

Internet und TV werden in Zukunft noch mehr miteinander verschmelzen. Das TV-Programm wird individueller und klassische TV-Sender mehr und mehr durch Video-on-Demand- und Streaming-Plattformen abgelöst.

Auch die Technik wird weiter Fortschritte machen. Mit Virtual-Reality-Brillen können Nutzer heute schon in virtuelle Welten eintauchen. Bei totaler Immersion verschmilzt die Welt des Betrachters mit der fiktiven Welt auf dem Bildschirm. TV-Bildschirme der Zukunft werden womöglich durchlässig oder ganz unsichtbar. Und die neue Generation der Fernseher soll noch schärfer werden. Der Start von 8K ist für 2019 geplant. Im Vergleich zu 4K ist das eine Verdopplung der Anzahl der Bildpunkte, aus denen jedes TV-Bild zusammengesetzt wird.

Fazit: Die TV-Technik hat seit ihrer Erfindung eine gigantische Entwicklungen vollzogen. Und auch unsere Sehgewohnheiten haben sich verändert. Die Zukunft des Fernsehens wird alles sein – nur nicht langweilig!

Quellen:

  • entertaintv.de
  • eigene Recherchen

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