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Blutmond fotografieren: So gelingen Ihnen tolle Bilder von der Mondfinsternis

Mit Tele und Stativ  

So gelingen Ihnen optimale Fotos vom Blutmond

20.01.2019, 13:18 Uhr | hd, str, dpa

 (Quelle: imago/DeFodi)

Blutmond: Das passiert am Montag bei der totalen Mondfinsternis. (Quelle: ProSieben)

Blutmond: Das passiert am Montag bei der totalen Mondfinsternis

In der Nacht zu Montag spielt sich ein astronomischer Höhepunkt am Himmel ab: eine totale Mondfinsternis. Wer sich das Spektakel nicht entgehen lassen möchte, sollte früh aufstehen. (Quelle: ProSieben)

Blutmond: Das passiert am Montag bei der totalen Mondfinsternis. (Quelle: ProSieben)


Montag früh spielt sich ein astronomischer Höhepunkt am Himmel ab: eine totale Mondfinsternis, auch Blutmond genannt. Wer ihn mit der Kamera einfangen will, sucht sich am besten früh morgens einen guten Platz.

Geht das Himmelsspektakel einmal los, ist keine Eile geboten. Denn Fotografen haben genug Zeit, den Blutmond abzulichten.

Für schöne Fotos vom Blutmond brauchen Fotografen drei Dinge: eine System- oder Spiegelreflexkamera mit Teleobjektiv, ein Stativ und den richtigen Standort. Ein Smartphone ist nicht die optimale Wahl.

Liebe Leser! Wir suchen die schönsten Bilder vom "Blutmond"! Schicken Sie uns gerne Ihre Aufnahmen per Mail an leseraufruf@t-online.de. Sie können uns auch bei Facebook eine Nachricht schreiben oder auf Instagram erwähnen. Eine Auswahl der Bilder zeigen wir anschließend auf unserer Seite. 

Am Montag, den 21. Januar, können Sie von Deutschland aus eine totale Mondfinsternis beobachten. Wer das Ereignis sehen möchte, muss früh aufstehen. Um 4.34 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde. Über eine Stunde später um 5.41 Uhr beginnt die Totalität – der Mond ist vollständig vom Erdschatten bedeckt.

Die totale Mondfinsternis dauert bis 6.44 Uhr. In dieser Zeit können Sie den sonst so strahlenden Vollmond zwischen den Sternbildern Zwillinge und Krebs in ein glutrotes Licht getaucht sehen. Danach wandert der Mond aus dem Schatten. Um 7.51 Uhr hat er ihn schließlich ganz verlassen. 

Im Gegensatz zu einer Sonnenfinsternis ist also genug Zeit, auch mal mit den Kameraeinstellungen zu experimentieren. 

Damit der Mond auch schön groß das Bild bestimmt, braucht es ein Teleobjektiv. "200 Millimeter sind gut, 400 sind besser", sagt Ulrich Köhler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Sonst ist man hinterher enttäuscht, wie klein der Mond ist." Damit nichts verwackelt, nimmt man entweder ein Stativ oder sucht sich eine feste Unterlage für die Kamera – etwa eine Mauer. Wichtig ist, die Empfindlichkeit der Kamera nicht zu hoch zu stellen. Bei hohen ISO-Werten verrauschen die Bilder leicht. Köhler rät zu geringerer Empfindlichkeit und lieber etwas längerer Belichtung.

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Ulrich Köhler empfiehlt, einen Blick in die Programme der Sternwarten in der Umgebung zu werfen. Einige haben zur Mondfinsternis ein Sonderprogramm aufgelegt. Einen Überblick gibt es zum Beispiel auf der Website der Vereinigung der Sternfreunde unter www.vds-astro.de.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa

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