Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextMehr als 40 Verletzte nach Reisebus-UnfallSymbolbild fĂŒr einen TextStadt schenkt BĂŒrgern 9-Euro-TicketSymbolbild fĂŒr einen TextBrockenbahn schuld an WaldbrĂ€nden im Harz?Symbolbild fĂŒr ein VideoTausende mĂŒssen U-Bahn in Charkiw verlassenSymbolbild fĂŒr einen TextTech-Aktie reißt Wall Street nach untenSymbolbild fĂŒr einen TextMehrere Schwerverletzte nach Sprung von ZugSymbolbild fĂŒr einen TextUnter TrĂ€nen: Tennisstar beendet KarriereSymbolbild fĂŒr einen Text9-Euro-Ticket knackt die MillionenmarkeSymbolbild fĂŒr ein VideoLavaströme nach Ätna-Ausbruch auf SizilienSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserLena Gercke: Vielsagende Fotos aufgetaucht

Corona-App erhÀlt neue Funktion

Von dpa, arg

Aktualisiert am 07.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Die Nutzerinnen und Nutzer der Luca-App können kĂŒnftig freiwillig ihren eigenen Impfstatus mit ihrem zustĂ€ndigen Gesundheitsamt teilen.
Die Nutzerinnen und Nutzer der Luca-App können kĂŒnftig freiwillig ihren eigenen Impfstatus mit ihrem zustĂ€ndigen Gesundheitsamt teilen. (Quelle: Christoph Soeder/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Luca-App erhÀlt eine neue Funktion: In Zukunft können Nutzer freiwillig den eigenen Impfstatus mit dem zustÀndigen Gesundheitsamt teilen.

Die Luca-App zur Kontaktnachverfolgung erhĂ€lt eine neue Funktion. In einer neuen Version wird eine verschlĂŒsselte Chat-Funktion integriert, ĂŒber die personalisierte Direktnachrichten zwischen Nutzern und den zustĂ€ndigen GesundheitsĂ€mtern ausgetauscht werden können.

Patrick Hennig, der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Culture4Life GmbH, die die Luca-App mitentwickelt hat, kĂŒndigte an, dass die Funktion noch im Laufe des Dezembers aktiviert wird.

"Luca Connect", so der Name des Chat-Dienstes, nutzt dieselbe VerschlĂŒsselungstechnik wie der Messengerdienst Signal. Dieser ist vor allem fĂŒr seine PrivatsphĂ€re- und Datenschutzeinstellungen bekannt.

Luca wird kritisiert

Ziel der Luca-App ist es, die Kontaktnachverfolgung zu digitalisieren und die analoge Erfassung von Besuchen in Restaurants, Ausstellungen und anderen Einrichtungen zu ersetzen.

In der Vergangenheit wurde die Anwendung aber zunehmend von Datenschutz-Aktivisten und IT-Experten kritisiert. Vor allem die zentrale Speicherung der Daten wurde hÀufig als Sicherheitsrisiko eingestuft.

Die Macher der App widersprechen den VorwĂŒrfen und verweisen auf das verwendete VerschlĂŒsselungskonzept, das in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut fĂŒr Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) entwickelt worden sei.

"Luca Connect" erlaubt es den GesundheitsĂ€mtern durch freiwillig hinterlegte Daten, schneller und differenzierter Risiken zu analysieren. Dadurch lassen sich möglicherweise gefĂ€hrdete Personen individuell ĂŒber Direktnachrichten informieren, so Hennig.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"2023 ist Putin weg – wahrscheinlich im Sanatorium"


In der App können unter anderem Namen, Telefonnummern und Impf- sowie Genesenenstatus hinterlegt werden. Diese Daten sind jedoch so verschlĂŒsselt, dass nur das zustĂ€ndige Gesundheitsamt der Region diese abrufen, entschlĂŒsseln und analysieren kann.

LizenzvertrÀge laufen aus

Culture4Life gibt an, dass sich mittlerweile mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland beim Luca-System angemeldet haben. Bereits 13 BundeslÀnder haben LizenzvertrÀge geschlossen, die die Finanzierung der App sicherstellen.

Die Kosten betragen in diesem Jahr rund 20 Millionen Euro. Die aktuellen Lizenzen laufen Ende MĂ€rz 2022 aus, die Luca-Betreiber bemĂŒhen sich aber derzeit um eine VerlĂ€ngerung der Vertragslaufzeiten.

Kritiker fordern die BundeslÀnder auf, die VertrÀge nicht zu verlÀngern und stattdessen auf die offizielle Corona-Warn-App (CWA) des Robert Koch-Instituts zu setzen. Der Unterschied hier ist aber, dass die GesundheitsÀmter bei der anonymen Kontakterfassung nicht involviert sind.

Weitere Artikel

Neues Update bringt Komfortfunktion
Corona-Warn-App scannt jetzt auch Luca-Codes
imago images 140866258

Zur finanziellen UnterstĂŒtzung
Messenger-App fĂŒhrt monatliches Abo ein
Ein Nutzer öffnet die Signal-App: In dem Messenger gab es eine SicherheitslĂŒcke.

Kommt der Abschied von Luca?
So kann die Corona-Warn-App die vierte Welle dÀmpfen
Eine Frau mit Smartphone: Die Corona-Warn-App soll bald erscheinen.


BefĂŒrworter der Luca-App, wie beispielsweise die GesundheitsĂ€mter in NĂŒrnberg und Hamburg, sehen dagegen in Luca ein sinnvolles Werkzeug in der PandemiebekĂ€mpfung.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Alexander Roth-Grigori
  • Jan Moelleken
Von Jan Mölleken
Coronavirus

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website