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iPhone 14 Plus im Test: Größer ist eben doch besser


iPhone 14 Plus: Größer ist eben doch besser

  • Jan Moelleken
Von Jan Mölleken

Aktualisiert am 06.10.2022Lesedauer: 4 Min.
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iPhone 14 und das größere iPhone 14 Plus: Hier zahlt sich Größe aus.
iPhone 14 und das größere iPhone 14 Plus: Hier zahlt sich Größe aus. (Quelle: Apple)
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Mit Verspätung startet nun das iPhone 14 Plus. Es ist eigentlich nur größer als das iPhone 14 – und genau deshalb auch besser.

Am Freitag startet Apple den Verkauf eines weiteren neuen iPhone-Modells: das iPhone 14 Plus. Damit kommt das letzte der vier neuen Modelle drei Wochen später als die übrigen Geräte auf den Markt.

Überraschungen gibt es beim jüngsten Gerät keine – es handelt sich um exakt das gleiche Gerät wie das iPhone 14, nur eben größer.

Wir konnten das iPhone 14 Plus vorab testen und sagen, warum sich das Warten für viele Käufer gelohnt haben dürfte.

Darum ist groß besser

Über die Eigenschaften der neuen iPhone-14- und iPhone-14-Pro-Modelle haben wir uns in unserem Gerätetest bereits ausführlich geäußert. Hier soll es nur um die Unterschiede zwischen dem iPhone 14 und dem iPhone 14 Plus gehen.

Das iPhone 14 im neuen Blau und das iPhone 14 Plus im neuen Violett. Die Farben lassen sich nur schlecht wiedergeben.
Das iPhone 14 im neuen Blau und das iPhone 14 Plus im neuen Violett. Die Farben lassen sich nur schlecht wiedergeben. (Quelle: Jan Mölleken / t-online)

Die sind recht schnell aufgezählt: Das iPhone 14 hat eine Displaydiagonale von 6,1 Zoll und kostet in der Basisausstattung mit 128 GB Speicher 999 Euro. Das neue iPhone 14 Plus bietet einen größeren 6,7-Zoll-Bildschirm und kostet mit 128 GB Speicher 1.149 Euro – also 150 Euro mehr.

Außerdem gibt es noch einen weiteren Unterschied: Im größeren Gehäuse des iPhone 14 Plus steckt auch ein größerer Akku – über die Details schweigt Apple sich jedoch aus. Zwar braucht der größere Bildschirm auch etwas mehr Energie – es bleibt aber noch genügend Saft im Akku, um dem iPhone 14 Plus auch ein Plus an Laufzeit zu bescheren, dazu später mehr.

Mehr nutzbare Displayfläche

Wozu ein größeres Display? Die Antwort: Man kann damit mehr Inhalte zeigen – oder die gleiche Menge an Inhalten, dafür aber größer. Denn beim iPhone 14 Plus wird nicht dieselbe Zahl vom Pixeln größer dargestellt – es bietet tatsächlich auch mehr Pixel: Das iPhone 14 zeigt 2532 x 1170 Bildpunkte, das iPhone 14 Plus 2778 x 1284 Bildpunkte – etwa 20 Prozent mehr.

Und das kommt insbesondere Nutzern im mittleren Alter zugute. Bereits ab dem 40. Lebensjahr beginnen viele Menschen erste Folgen der Altersweitsichtigkeit zu spüren, das Fokussieren kleiner Schrift fällt zunehmend schwerer.

Über das Menü "Anzeige & Helligkeit" in den Einstellungen kann man unter dem Punkt "Textgröße" eben diese auf bis zu 135 Prozent vergrößern. Wem das nicht reicht – unter "Bedienungshilfen">"Anzeige & Textgröße" gibt es noch eine Vielzahl weiterer Einstellmöglichkeiten.

Der so vergrößerte Text hilft etwa auch dem Autor dieser Zeilen, das iPhone noch ohne Lesebrille zu bedienen. Auf dem iPhone mit 6,1-Zoll-Display kann bei dieser Vergrößerungsstufe aber auch deutlich weniger angezeigt werden.

Bei einer Textgröße von 120 Prozent wird auf dem iPhone 14 Plus etwa die gleiche Informationsmenge gezeigt wie auf dem iPhone 14 bei der normalen Textgröße – ein echter Vorteil.

Die Querformatsansicht (links) ist nur auf dem iPhone 14 Plus und den Pro-Max-Modellen verfügbar. Im E-Mail-Programm sieht man so rechts direkt schon die Nachricht in der Vorschau.
Die Querformatsansicht (links) ist nur auf dem iPhone 14 Plus und den Pro-Max-Modellen verfügbar. Im E-Mail-Programm sieht man so rechts direkt schon die Nachricht in der Vorschau.

Alternativ gibt es bei vielen Apps mehr auf einen Blick zu sehen. Verschiedene Apple-Apps bieten etwa Querformat-Darstellungsmodi, die bei den jeweils kleineren Modellen nicht verfügbar sind – etwa bei E-Mails, in der Nachrichten-App oder auch den Einstellungen.

Mehr Durchhaltevermögen

Ein weiterer echter Vorteil ist der größere Akku. Tatsächlich hat Apple die Laufzeit seiner iPhones bereits mit dem iPhone 13 deutlich verbessert. Das iPhone 14 schlägt sich hier meistens etwa ebenso gut. Wird das iPhone 14 sehr intensiv genutzt, kann es bis zum Abend aber durchaus schon mal eng werden.

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Nutzer des iPhone 14 Plus haben hier ein spürbar größeres Energiepolster. Apple gibt an, dass das neue Gerät mit einer Akkuladung 20 Stunden Videostreaming schafft, das iPhone 14 kommt nur auf 16 Stunden – ein Plus von 25 Prozent. Diese Größenordnung an Akkureserve deckt sich mit unseren Erfahrungen mit dem Gerät.

Dieses Mehr an Ausdauer ist im Alltag ein relevanter Unterschied. Und wer heute noch gut mit der Kapazität des kleineren Geräts auskommt, dürfte sich spätestens in zwei, drei Jahren über das zusätzliche Energiepolster freuen, wenn die schwächelnde Batterie der Standard-iPhones schon Mühe hat, das Gerät noch über den vollen Tag mit Strom zu versorgen.

Fazit: Das bessere iPhone 14

In diesem Jahr war es eher schwierig, eine Empfehlung für das einfache iPhone 14 auszusprechen: Einem deutlichen Preisanstieg stehen nur einige wenige Vorteile des neuen Geräts gegenüber. Viele Nutzer sind mit dem iPhone 13 unterm Strich besser beraten – oder sollten noch ein Jahr warten.

Beim iPhone 14 Plus ist das anders. Es gibt hier eine Gruppe von Nutzern, für die sich das Upgrade lohnt. Mehr Display und mehr Batterie – das gibt es zwar schon seit einigen Jahren auch beim iPhone Pro Max. Doch das ist eben auch das teuerste iPhone-Modell. Nicht jeder will einige Hundert Euro zusätzlich für eine bessere Kamera bezahlen.

Bei der aktuellen Geräte-Generation liegt der Preisunterschied zwischen dem günstigsten iPhone 14 und iPhone 14 Pro Max bei 450 Euro. Dank Plus-Modell müssen Kunden nun nur noch 150 Euro darauflegen, wenn sie an den Vorteilen des größeren Geräts interessiert sind.

Ein weiterer Vorteil des neuen iPhone 14 kommt außerdem zum Tragen: Das Gerät wurde intern komplett neu gestaltet, was den Tausch des Rückglases erheblich günstiger macht. Bisher war die Glasrückseite untrennbar mit dem Gehäuse verbunden. Die Reparatur einer beschädigten Rückseite war deshalb teurer als der Tausch eines beschädigten Displays.

Jetzt kostet der Ersatz des rückseitigen Glases für das iPhone 14 bei Apple 199 Euro, für das iPhone 14 Plus 229 Euro. Bei den Pro-Modellen besteht das Problem aber weiterhin: Hier kostet ein Rückglasschaden 599 Euro beim Pro und 668 Euro beim Pro Max (ein neues Display jeweils nur 405 bzw. 488 Euro).

Innerhalb der Apple-Welt ist das neue Gerät aus unserer Sicht damit eher empfehlenswert als das Standard-Modell – wenn auch für eine bestimmte Nutzerschaft. Nicht jeder wird sich mit der Größe des Geräts anfreunden können, die vor allem in der Hosentasche deutlich auffällt.

Eine Alternative kann in den kommenden Wochen der Kauf eines iPhone 13 Pro Max sein. Hier liegen die Preise derzeit nicht deutlich über dem Preis des 14 Plus – dafür erhält man die insgesamt bessere Kamera und das ebenfalls bessere Display mit 120-Hz-Wiedergabe. Allerdings dürfte es hier nur noch geringe Restbestände geben – bei Apple ist das Modell nicht mehr neu erhältlich.

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Verwendete Quellen
  • Eigener Test
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