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Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Diese WhatsApp-Einstellungen sollten Sie prĂŒfen

Von t-online, as, str, jnm

Aktualisiert am 28.11.2021Lesedauer: 6 Min.
Das Logo von WhatsApp: Er ist der meist genutzte Messenger weltweit
WhatsApp: Es ist der meistgenutzte Messenger weltweit. (Quelle: Thomas Trutschel/photothek.net/imago-images-bilder)
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Die Deutschen chatten am liebsten ĂŒber WhatsApp. Doch die App-Einstellungen haben ihre TĂŒcken. Derzeit jagt ein Kettenbrief vielen Nutzern einen Schrecken ein. Was steckt dahinter?

Aktuell macht ein Kettenbrief die Runde, wonach WhatsApp heimlich die Datenschutzeinstellungen fĂŒr Chatgruppen geĂ€ndert hat. "Das bedeutet, dass jeder WhatsApp-Nutzer – auch wenn du ihn nicht kennst – dich ohne dein Wissen und ohne deine Zustimmung zu jeder beliebigen Gruppe hinzufĂŒgen kann", heißt es in der bedrohlich klingenden Nachricht. In der Folge drohten Spam und sogar Hackerangriffe. Einigen Nutzern dĂŒrfte so eine Nachricht einen gehörigen Schrecken einjagen.


WhatsApp: Automatische Downloads abschalten

WhatsApp lÀdt Fotos und Videos automatisch auf das Smartphone. Wenn Nutzer sich nicht im WLAN befinden, kostet das mobiles Datenvolumen. Diese Fotoshow zeigt, wie sie automatische Downloads deaktivieren.
Öffnen Sie die Einstellungen. Klicken Sie dafĂŒr auf die drei Punkte oben rechts ...
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1. Das sollten Sie regelmĂ€ĂŸig tun: Datenschutzeinstellungen prĂŒfen

Dabei besteht kein Grund zur Panik. In Wahrheit handelt es sich bei der "heimlichen Änderung" nĂ€mlich um eine Standardeinstellung bei WhatsApp. Doch offenbar ist nicht jedem Nutzer klar, dass man diese Ă€ndern kann – was von DatenschĂŒtzern regelmĂ€ĂŸig empfohlen wird.

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TatsĂ€chlich hatte WhatsApp die Datenschutzoptionen fĂŒr Gruppen bereits 2019 eingefĂŒhrt, um Spam-Einladungen einen Riegel vorzuschieben. Davor war es tatsĂ€chlich möglich, jeden beliebigen WhatsApp-Nutzer gegen seinen Willen zu einer Gruppe hinzuzufĂŒgen und die Funktion fĂŒr allerlei Unsinn zu missbrauchen. Die Opfer konnten nichts weiter tun, als die Gruppe anschließend wieder zu verlassen und den Kontakt zu blockieren.

So Àndern Sie die Gruppeneinstellungen

Die Gruppeneinstellungen sind bei WhatsApp aber nach wie vor standardmĂ€ĂŸig auf "Jeder" gestellt. Das heißt, nach einer Neuinstallation der App kann Sie erst mal jeder zu einer Gruppe hinzufĂŒgen. Um das zu Ă€ndern, gehen Sie wie folgt vor:

  • Öffnen Sie die WhatsApp-Einstellungen.
  • Tippen Sie auf "Account".
  • Dann auf "Datenschutz".
  • Tippen Sie auf den Eintrag "Gruppen" im unteren Bereich.
  • Legen Sie fest, wer Sie zu einer Gruppe hinzufĂŒgen darf.
  • BestĂ€tigen Sie die Auswahl mit "Fertig".
Screenshots: So stellen Sie ein, dass nicht jeder Sie zu einer WhatsApp-Gruppe hinzufĂŒgen kann.
Screenshots: So stellen Sie ein, dass nicht jeder Sie zu einer WhatsApp-Gruppe hinzufĂŒgen kann.

Übrigens: Bei Software lohnt es sich generell, die Einstellungen hin und wieder zu prĂŒfen. Nach einem grĂ¶ĂŸeren Update kann es sein, dass die App-Einstellungen wieder auf die Standardwerte zurĂŒckgesetzt werden.

Screenshots: So stellen Sie ein, dass nicht jeder Sie zu einer WhatsApp-Gruppe hinzufĂŒgen kann.
Screenshots: So stellen Sie ein, dass nicht jeder Sie zu einer WhatsApp-Gruppe hinzufĂŒgen kann.

In diesem Fall handelt es sich jedoch um ein GerĂŒcht, dass die Einstellungen heimlich und ohne Zutun des Nutzers geĂ€ndert wurden. Der genannte Kettenbrief ist offensichtlich darauf ausgelegt, Panik und Misstrauen zu verbreiten – und stĂ¶ĂŸt damit vor allem bei Nutzern auf Resonanz, die bisher von den Datenschutzoptionen nichts wussten oder einfach nur vergessen haben, welche Einstellungen sie vor Jahren einmal festgelegt haben.

Am besten nutzen Sie die Gelegenheit, um alle WhatsApp-Einstellungen zu ĂŒberprĂŒfen. t-online fasst hier die nĂŒtzlichsten Tipps und Tricks zusammen, mit denen Sie nervige Probleme vermeiden und WhatsApp optimieren.

2. Speicherplatz und Datenvolumen sparen

Jeder ist in einer dieser Gruppen, wo stĂ€ndig mehr oder weniger lustige Katzenvideos geteilt werden. Ist der Speicherplatz des Smartphones fast voll, aber Sie wissen nicht genau, welcher Chat am meisten Speicher raubt? Machen Sie einen Abstecher in die WhatsApp-Einstellungen. Unter "Speicher und Daten" und anschließend "Speicher verwalten" werden Ihnen alle Chats und deren Speichernutzung angezeigt. Klicken Sie auf den jeweiligen Chat, um die Mediendateien zu sehen, die den Speicher belegen. Tippen Sie auf "WĂ€hlen" und anschließend auf die Inhalte, die Sie löschen möchten. Wer will, kann unten "Alle auswĂ€hlen" selektieren. Per Tipp auf das MĂŒlleimersymbol werden die gewĂ€hlten Inhalte gelöscht.

Um zu vermeiden, dass Bilder direkt beim Eintreffen heruntergeladen werden, sollten Sie unter "Speicher und Daten" die Einstellungen prĂŒfen. Dort können Sie festlegen, dass Videos beispielsweise nur bei WLAN-Verbindungen heruntergeladen werden, um das Datenvolumen zu schonen.

3. Live-Standort teilen

Sie treffen sich mit einem Freund und wollen ihm Ihren aktuellen Standort nennen, die Adresse wissen Sie jedoch nicht? WhatsApp bietet eine einfache Funktion, mit der Sie Ihren Standort einmalig oder fĂŒr eine begrenzte Zeit teilen können.

Gehen Sie einfach in den jeweiligen Chat, tippen Sie links unten auf das "+"-Symbol und wĂ€hlen dann "Standort" aus. Anschließend können Sie sich entscheiden, ob Sie Ihren "Aktuellen Standort senden" oder den sich stĂ€ndig aktualisierenden "Live-Standort teilen" möchten. Entscheiden Sie sich fĂŒr Letzteren, können Sie auswĂ€hlen, ob dieser fĂŒr 15 Minuten, eine oder acht Stunden geteilt werden soll. Danach endet die Mitteilung automatisch wieder.

4. Nachrichten löschen

Haben Sie Ihrem Chef eine Nachricht geschickt, die eigentlich an eine andere Person adressiert war? Mittlerweile können Nachrichten bei WhatsApp gelöscht werden. Sollten Sie den Fauxpas binnen einer Stunde merken, dann halten Sie einfach die versehentlich geschickte Nachricht gedrĂŒckt, wĂ€hlen "Löschen" aus und danach "FĂŒr alle löschen". Dadurch wird die Nachricht wieder zurĂŒckgeholt. Anstatt der falschen Nachricht verbleibt nur noch der Hinweis "diese Nachricht wurde gelöscht".

5. WhatsApp-Kamera vermeiden

Schnell noch ein Gruppen-Selfie mit der WhatsApp-Fotofunktion machen und dann direkt in der Gruppe mit den anderen Teilnehmern teilen? Nehmen Sie sich lieber die Zeit und wechseln Sie in die Kamera-App des Smartphones. In der Regel machen diese nĂ€mlich die deutlich besseren Aufnahmen. Außerdem bleiben die Aufnahmen Ihnen so in höherer QualitĂ€t in der Fotogalerie erhalten.

Wollen Sie nur schnell eine Notiz verschicken, dann reicht die WhatsApp-Fotofunktion aus. Sollte dann ĂŒbrigens die Vorderkamera als erstes erscheinen, tippen Sie einfach zweimal auf das Display und schon wechselt WhatsApp zur Kamera auf der RĂŒckseite.

6. Chats stummschalten

Besonders Gruppenchats sind fĂŒr ein hohes Nachrichtenaufkommen berĂŒchtigt. Doch gerade wenn Sie sich auf eine wichtige Aufgabe konzentrieren mĂŒssen, nerven diese schnell. Um nicht gleich aus der Gruppe auszutreten, können Sie sie einfach stummschalten.

WĂ€hlen Sie einfach den Chat aus, klicken Sie oben auf den Namen, um auf die Übersicht zu gelangen und navigieren Sie zum Reiter "Stumm". Nun können Sie auswĂ€hlen, ob Sie den Chat fĂŒr acht Stunden, eine Woche oder gleich ein ganzes Jahr stummschalten wollen.

7. Sprachnachrichten freihÀndig aufnehmen

Wenn die Sprachnachricht ein wenig lĂ€nger wird, kann es mit der Zeit recht anstrengend werden, den Finger auf dem Mikrofon-Symbol zu halten. Verrutscht der Finger dann und die Aufnahme bricht ab, ist der Ärger groß. Auch dafĂŒr hat WhatsApp Abhilfe geschaffen.

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Beginnen Sie wie gewohnt mit der Aufnahme, indem Sie das Mikrofon-Symbol gedrĂŒckt halten. Nach wenigen Sekunden erscheint nun ein kleines Schloss auf Ihrem Bildschirm. Schieben Sie Ihren Finger gedrĂŒckt ein StĂŒck weiter nach oben. Die Aufnahme ist jetzt "verriegelt" und der Finger kann weggenommen werden. Nach Fertigstellung der Sprachnachricht tippen Sie einfach auf das Papierflieger-Symbol rechts unten, mit dem Nachrichten abgeschickt werden.

8. Zwei-Schritte-Verifizierung aktivieren

FĂŒr mehr Sicherheit sorgt die Zwei-Schritte-Verifizierung. Auch WhatsApp unterstĂŒtzt diese Sicherheitsfunktion. Bei solch einer Verifizierung erhĂ€lt der Nutzer in der Regel nach der Passworteingabe einen Zahlencode auf das Handy. Bei WhatsApp mĂŒssen Sie sich einen sechsstelligen Code ausdenken.

Wollen Sie WhatsApp auf einem neuen Handy einrichten, dann mĂŒssen Sie diesen Code eingeben. Zwar kann dieser auch geknackt werden, aber immerhin sind Ihre Daten sicherer als ohne Code. Sollten Sie ihn mal vergessen, kann er per E-Mail zurĂŒckgesetzt werden.

Die Verifizierung in zwei Schritten aktivieren Sie in den Einstellungen unter "Account" und anschließend "Verifizierung in zwei Schritten".

9. Über WhatsApp mit bis zu sieben Freunden telefonieren und Datenvolumen sparen

Besonders fĂŒr Smartphone-Nutzer ohne Anruf-Flat sind WhatsApp-Anrufe gĂŒnstiger. Bis zu acht WhatsApp-Nutzer können parallel miteinander telefonieren und sich sogar dabei sehen.

Starten Sie wie gewohnt im Chatverlauf oben rechts ein Audio- oder Videoanruf. Hat der gewĂŒnschte Teilnehmer abgenommen, können Sie nun oben rechts auf das "Kontakt hinzufĂŒgen"-Symbol mit dem kleinen Plus klicken.

Alternativ kann man auch direkt einen Gruppenanruf starten. Dazu öffnet man einen entsprechenden Gruppenchat. Hat die Gruppe acht oder weniger Mitglieder, genĂŒgt ein Fingertipp auf das Telefon- oder Videosymbol um direkt ein GruppengesprĂ€ch zu starten. Bei grĂ¶ĂŸeren Gruppen findet sich an der Stelle oben rechts stattdessen ein Telefonhörer mit einem "+". Tippt man darauf, kann man bis zu sieben Teilnehmer fĂŒr ein Gruppentelefonat auswĂ€hlen.

Achtung: Bei einem Anruf ĂŒbers mobile Netz wird viel Datenvolumen verbraucht. In den Einstellungen können Sie daher unter "Speicher und Daten" im Bereich "Netzwerk" den "Weniger Daten fĂŒr Anrufe verwenden"-Schalter aktivieren. Darunter leidet jedoch die AnrufqualitĂ€t.

10. Kundenservice ĂŒber WhatsApp

Man kann viele Stunden in Kundenservice-Warteschleifen verbringen. Da WhatsApp Unternehmen anbietet, den Kundenservice ĂŒber den Messenger abzuwickeln, können Sie sich die Zeit in Zukunft getrost sparen.

Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland bietet der Mobilfunkanbieter Vodafone diese Funktion an. DafĂŒr mĂŒssen Sie einfach nur einen Chat mit der Nummer 0172 121 721 2 starten und schon sind Sie mit Vodafone in Kontakt. Zwar kann es sein, dass Antworten erst Stunden nach der Frage eintreffen. DafĂŒr sind Sie nicht darauf angewiesen, die ganze Zeit auf eine Antwort zu warten. Wie bei anderen Chats gewohnt, erhalten Sie einfach eine Push-Mitteilung.

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Auch bei O2 gibt es einen WhatsApp-Kundenservice. Er lÀsst sich unter der Nummer 089 666 630 097 starten. Anbieter Congstar bietet seinen WhatsApp-Kundenservice unter der Nummer 0221 79 700 100 an.

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