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Apple kündigt aufsehenerregende neue Produkte an

Werden einen "wegblasen"  

Kommt Apple mit seinen neuen Produkten wieder in die Spur?

07.03.2019, 08:50 Uhr | t-online.de, hd

Apple kündigt aufsehenerregende neue Produkte an. Apple-Chef Tim Cook: Gelingt es dem Konzernchef, das Ruder herumzureißen? (Quelle: imago images)

Apple-Chef Tim Cook: Gelingt es dem Konzernchef, das Ruder herumzureißen? (Quelle: imago images)

Apple-Chef Tim Cook schwärmt vor Aktionären von neuen Produkten. Helfen sie Apple aus der Krise? Ein Versprecher von Donald Trump während eines Treffens mit Cook sorgt derweil für Belustigung.

Kaum ein Konzern hängt so sehr von einem Produkt ab, wie Apple vom iPhone. Verkauft es sich gut, geht es Apple gut. Verkauft es sich schlecht – wie im vierten Quartal 2018, als Apple seine Umsatzprognose senken musste – geht die Apple-Aktie auf Talfahrt. Der Stand heute: knapp 175 Dollar je Anteilsschein.

Apple-CEO Tim Cook, den Präsident Donald Trump bei einem Treffen im Weißen Haus gerade versehentlich "Tim Apple" nannte, muss bis zum nächsten Produkt-Start gute Stimmung verbreiten. Vor Aktionären machte er jetzt erstmals Andeutungen über neue Produkte. Sie werden die Aktionäre "wegblasen" versprach er.

Was das konkret heißt, verriet Cook nicht. Ob es auch ein Falt-Phone von Apple geben wird, nachdem Samsung und Huawei ihre Modelle vorgestellt haben, bleibt unklar. Der Konzern setzt zumindest in Deutschland auf das Thema Datenschutz und versucht, sich damit von Google und besonders von Facebook abzusetzen. Cook hatte Facebook öffentlich für seinen Datenhunger kritisiert und Facebook-Entwickler-Apps aus dem App Store verbannt.

Das Macbook Air soll günstiger werden

Fest steht bis jetzt nur, dass der Preis für das jüngste 1.200-Dollar teure Macbook Air mit seinem hochauflösenden Bildschirm sinken soll. Und Cook sprach von einer "langen, großartigen Roadmap an fantastischen Produkten". Diese sollen mit der Apple Watch und den kabellosen Kopfhörern AirPods zusammenhängen. So soll die nächste, fünfte Generation der erfolgreichen Apple Watch neue Gesundheitsfunktionen bekommen.

Apple Watch: Apple arbeitet an neuen Gesundheitsfunktionen (Quelle: dpa/tmn/Andrea Warnecke)Apple Watch: Apple arbeitet an neuen Gesundheitsfunktionen (Quelle: Andrea Warnecke/dpa/tmn)

Mit der Watch führt Apple den Markt der Smartwatches mit großem Abstand an und ist der Konkurrenz technisch voraus. Apple hat im Weihnachtsgeschäft nach Berechnungen von Marktforschern gut zehn Millionen Computer-Uhren verkauft. Damit hatte die 2015 eingeführte Apple Watch einen Marktanteil von knapp 60 Prozent, wie aus Zahlen der Analysefirma IDC hervorgeht.

Mit den kabellosen Kopfhörern "AirPods" ist Apple ein weiterer Erfolg gelungen, deren Nachfrage Ende 2018 stark anstieg. So war Apples Bluetooth-Kopfhörer auf dem preisportal "idealo.de" das am meisten gefragte Produkt am "Black Friday" im November 2018. Da liegt es nahe, dass es in diesem Bereich der "Wearables" weitere Produkte geben wird – zumindest einen oder mehrere Nachfolger von den "AirPods".

Das könnte Apple liefern

Spannend sind vor allem neue Dienste, die Apple in Planung hat: Bekannt ist, dass es einen eigenen Apple-Streaming-Dienst für Filme und Serien geben wird, der Netflix und Amazon Prime Konkurrenz machen soll. Ähnliches hat auch der Disney-Konzern vor, zu dem auch Marvel Studios gehört. Disney will seine aktuellen Filme nach "Ant-Man and the Wasp" nicht mehr auf Netflix und Co. zeigen. Apples TV-Box verkauft sich eher mäßig, Amazon und Google liegen mit sprachsteuerbaren Sticks technisch vorn.

Oscar-Preisträgerin Brie Larson (29, "Raum") dreht laut den Branchenportalen "Variety" und "Hollywood Reporter" bereits für Apple. Als Hauptdarstellerin und Produzentin will Larson in einer TV-Dramaserie über das Leben einer CIA-Undercover-Agentin mitwirken. Die noch titellose Serie beruht auf den Memoiren der US-Agentin Amaryllis Fox, die im Oktober erscheinen sollen. Mit dem Start von Apples Streaming-Angebots wird im September gerechnet.

In Planung ist offenbar auch eine Art "Netflix für Nachrichten". Und auch an einem Abo-Modell für Spiele soll der iPhone-Konzern arbeiten. Mehr als Gerüchte gibt es dazu aber bisher nicht.


Fest steht dagegen ein ehrgeiziges Ziel: Apple will die Einnahmen aus Dienstleistungen von 25 Milliarden Dollar (2016) bis Ende nächsten Jahres auf 50 Milliarden verdoppeln. Und bis 2023 damit 100 Milliarden Dollar erwirtschaften – pro Jahr. Das wäre ein großer Sprung und ein Schritt weg von der iPhone-Abhängigkeit.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa

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