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Wie geht es weiter fĂŒr WhatsApp und Huawei?

Von t-online, str

Aktualisiert am 08.06.2019Lesedauer: 3 Min.
Ein Nutzer blickt auf die Support-Seite von WhatsApp auf seinem Smartphone: Huawei-Nutzer werden den Messenger weiterhin verwenden können.
Ein Nutzer blickt auf die Support-Seite von WhatsApp auf seinem Smartphone: Huawei-Nutzer werden den Messenger weiterhin verwenden können. (Quelle: La Nacion)
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Googles RĂŒckzug von Huawei-Smartphones hat viele Smartphone-Nutzer verunsichert. Fallen demnĂ€chst auch Apps wie WhatsApp weg? Wir erklĂ€ren, was im schlimmsten Fall passieren kann.

Der Handelskonflikt zwischen China und den USA zieht die Smartphone-Branche in Mitleidenschaft und verunsichert viele Nutzer. Im Mai kĂŒndigte Google auf Druck der US-Regierung die Zusammenarbeit mit dem Smartphone-Giganten Huawei auf. Seither machen GerĂŒchte die Runde, dass auch der beliebte Messengerdienst WhatsApp von dem Huawei-Bann betroffen sein könnte. Grund zur Sorge besteht aber noch nicht. Wir erklĂ€ren, warum.


Huawei kopiert fĂŒr Mega-Campus europĂ€ische StĂ€dte

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Insgesamt beherbergt Huaweis neuer Forschungs- und Entwicklungscampus in der NĂ€he von Shenzhen zwölf verschiedene "StĂ€dte", die Namen europĂ€ischer StĂ€dte wie "Paris", "Verona" und "BrĂŒgge" tragen.
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Darum geht es bei dem Huawei-Bann

Hintergrund der Spekulationen sind die aktuellen US-Handelsrestriktionen. Weil sich China und die USA im Handelsstreit nicht einigen können, hat die US-Regierung den Elektronikkonzern Huawei abgestraft und auf eine schwarze Liste gesetzt. Das heißt, US-Unternehmen dĂŒrfen mit Huawei nur noch sehr eingeschrĂ€nkt GeschĂ€fte machen. Huawei ist Chinas wertvollster Tech-Konzern. Ein Handelsbann schadet der chinesischen Wirtschaft daher enorm.

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Google beugt sich den neuen Regeln der US-Regierung und hat angekĂŒndigt, die Zusammenarbeit mit Huawei zu beenden. Die GerĂ€te der Marke Huawei und Honor erhalten unter diesen UmstĂ€nden in Zukunft keine Software-Lizenzen mehr von Google. Bleibt der Handelsbann bestehen, könnten die Smartphones ohne das Betriebssystem Android und ohne die vorinstallierten Google-Dienste auf den Markt kommen.

Facebook Ă€ußert sich

Die Überlegung, dass die Handelsrestriktionen auch andere weltweit populĂ€ren Diensteanbieter aus den USA treffen könnte, liegt nahe. So handelt es sich zum Beispiel bei WhatsApp um eine Facebook-Tochter und damit ebenfalls um ein US-Unternehmen. Diese mĂŒssen jetzt prĂŒfen, inwiefern sie von dem Handelsbann betroffen sind und wie sie damit umgehen.

WhatsApp selbst gab auf Nachfrage zunĂ€chst keine Auskunft. DafĂŒr hat sich inzwischen der Mutterkonzern Facebook zu der Sache geĂ€ußert und Huawei tatsĂ€chlich bis auf weiteres verboten, seine Apps auf den GerĂ€ten vorzuinstallieren. Das heißt: In Zukunft werden Huawei-Smartphones ohne die Apps Facebook, Instagram, WhatsApp und Facebook Messenger ausgeliefert. Das gilt so lange, bis mehr Klarheit herrscht – oder der Handelsbann aufgehoben wird.

Bereits gekaufte oder aktuell im Handel befindliche GerĂ€te sind davon nicht betroffen. Hier funktionieren die Apps weiterhin uneingeschrĂ€nkt. Auch Sicherheitsupdates werden ausgeliefert. Sofern das gekaufte Smartphone mit dem Betriebssystem Android lĂ€uft, stellen fehlende Facebook-Apps ohnehin kein Problem dar: Nutzer können sich die gewĂŒnschten Anwendungen einfach im Google Play Store herunterladen. Theoretisch lĂ€sst sich WhatsApp fĂŒr Android per APK-Datei sogar ohne den Google Play Store installieren.

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Nutzung wird eventuell komplizierter, aber nicht unmöglich

Nur die Versorgung mit Sicherheitsupdates könnte sich auf zukĂŒnftigen Huawei-Smartphones aufwendiger gestalten, wenn der Google Play Store wegfĂ€llt und Updates nicht mehr automatisch installiert werden. Huawei-Nutzer mĂŒssten sich die Updates dann eventuell direkt von WhatsApp besorgen.

FĂŒr die Zukunft muss sich Huawei natĂŒrlich etwas einfallen lassen, wenn der Handelsbann bestehen bleibt. Eine Möglichkeit ist, dass der Konzern seine Smartphones mit einem selbst entwickelten Betriebssystem ausstattet. Falls dieses nicht mit Android verwandt ist, mĂŒsste WhatsApp eine weitere Version seiner App anbieten. Das wiederum könnte unter den aktuellen Handelsrestriktionen verboten sein. Nur: Wie lange diese in Kraft bleiben und wie sich die Konfliktparteien in Zukunft verhalten werden, weiß niemand.

Derzeit versucht Google von der US-Regierung eine Ausnahmegenehmigung zu bekommen, damit seine Dienste weiterhin auf Huawei-Smartphones angeboten werden dĂŒrfen. Sollte dies erfolgreich sein, können auch die Nutzer aufatmen.

Fazit: Bei den Spekulationen ĂŒber ein vollstĂ€ndiges WhatsApp-Aus auf Huawei-Smartphones handelt es sich um derzeit unbegrĂŒndete Panikmache. WhatsApp könnte durch die Handelsrestriktionen theoretisch daran gehindert werden, Huawei irgendwelche Zusatzleistungen oder Lizenzen zu verkaufen. Die US-Regierung kann jedoch keinem Nutzer vorschreiben, welche Apps er nach dem Kauf auf seinem Android-Smartphone installiert.

Hinweis: Der Artikel wurde aktualisiert, nachdem sich Facebook zu dem Handelsbann geĂ€ußert hat.

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