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Haspa führt kontaktloses Bezahlen mit Smartphone ein

Android-Nutzer  

Haspa führt kontaktloses Bezahlen mit Smartphone ein

11.07.2019, 18:04 Uhr | dpa

Haspa führt kontaktloses Bezahlen mit Smartphone ein. Die Mobiles-Bezahlen-App der Sparkasse auf einem Smartphone: Haspa-Kunden können bald kontaktlos mit dem Smartphone zahlen.  (Quelle: dpa/Fabian Sommer)

Die Mobiles-Bezahlen-App der Sparkasse auf einem Smartphone: Haspa-Kunden können bald kontaktlos mit dem Smartphone zahlen. (Quelle: Fabian Sommer/dpa)

Wer Kunde der Hamburger Sparkasse ist, kann bald auch mit seinem Android-Smartphone kontaktlos bezahlen. Bei iOS-Nutzern läuft die Sache etwas anders ab.

Die meisten Kunden der Hamburger Sparkasse (Haspa) können künftig ihre Einkäufe kontaktlos mit dem Smartphone bezahlen. Voraussetzung seien ein Handy mit NFC-TEchnik und dem Betriebssystem Android, ein Mindestalter von 18 Jahren und ein Haspa-Jokerkonto, teilte die Sparkasse am Donnerstag in der Hansestadt mit. Damit seien rund 700.000 der etwa eine Million Haspa-Kunden mit einem Girokonto erfasst.

Für Apple-Nutzer werden die Sparkassen bundesweit – und damit auch die Haspa – noch in diesem Jahr Apple Pay einführen, das zum Start Kreditkarten unterstützen werde. Die App "Mobiles Bezahlen", die die Haspa nun ihren Kunden anbietet, benötigt kein separates Konto.

"Kritische Masse erreicht"

"Wir gehen davon aus, dass in Hamburg nun die kritische Masse erreicht ist und eine neue Dynamik einsetzt", sagte Haspa-Vorstand Jürgen Marquardt. Das kontaktlose Bezahlen mit der Girokarte sei bereits verbreitet und werde bei rund einem Viertel aller Vorgänge eingesetzt. Nur 14 Prozent der Hamburger gaben in einer Umfrage jedoch an, sie hätten schon einmal kontaktlos mit dem Handy bezahlt, aber 44 Prozent können es sich vorstellen.


Auch der Handel ziehe mit; bundesweit seien bereits 80 Prozent der Kassenterminals mit der notwendigen Technik ausgestattet. "Tickets, Fotos, Notizen – was früher im Portemonnaie war, ist heute im Smartphone", sagte Marquardt. "Klar, dass auch die Zahlungsmittel dort digital landen werden."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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