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WhatsApp-Trojaner "FinSpy": Die Malware knackt auch ihre App

Warnung vor "FinSpy"  

Dieser Trojaner knackt auch Ihr WhatsApp

13.07.2019, 13:44 Uhr | avr, t-online.de

 (Quelle: inFranken.de)

WhatsApp gehackt: Das Video zeigt, was Sie jetzt tun müssen, damit bei Ihnen keine Daten und Dateien vom Smartphone abgegriffen werden können. (Quelle: inFranken.de)

WhatsApp gehackt: Was Sie jetzt tun müssen

Der Messenger-Dienst WhatsApp musste eine Sicherheitslücke schließen, durch die eine Überwachungs-Software auf den Smartphones vieler Nutzer installiert werden konnte. (Quelle: inFranken.de)

WhatsApp gehackt: Das Video zeigt, was Sie jetzt tun müssen, damit bei Ihnen keine Daten und Dateien vom Smartphone abgegriffen werden können. (Quelle: inFranken.de)


Sicherheitsexperten warnen vor dem Trojaner "FinSpy": Die Malware kann die Verschlüsselung von Messengern wie WhatsApp umgehen, alle Aktivitäten von Nutzern verfolgen – und stammt aus Deutschland.

Das Sicherheitsunternehmen Kaspersky warnt vor einer neuen Version des Trojaners "FinSpy". Das Schadprogramm für Android- und iOS-Geräte soll die Verschlüsselung von Messengern wie WhatsApp oder Telegram umgehen und so persönliche Nachrichten und Bilder abgreifen können.

Zudem kann "FinSpy" auch die Kamera aktivieren, auf das Mikrofon zugreifen oder SMS-Nachrichten und E-Mails einsehen.

Laut Kaspersky soll die aktuelle Version von "FinSpy" auch Messengerdienste wie Signal oder Threema knacken können. Dabei handelt es sich um Programme, die bisher als besonders sicher gelten.

Wie sich das Smartphone infizieren lässt

Um ein Smartphone mit "FinSpy" zu infizieren, müssen Unbekannte physischen Zugriff auf das Geräthaben. Auch lässt sich der Trojaner durch eine – beispielsweise – infizierte Seite auf das Gerät laden. Voraussetzung dafür ist, dass das Smartphone jailbroken (iOS) beziehungsweise gerootet (Android) ist. Das bedeutet, dass der Nutzer sich auf dem Gerät Administratorrechte verschafft hat.

Wer nicht infiziert werden will, soll laut Kaspersky sein Smartphone nicht unbeaufsichtigt lassen, keine Apps aus unbekannten Quellen installieren und unbekannte Links auf Websites oder von unbekannten Nummern meiden. Installieren Sie zudem immer die aktuellsten Updates für Ihr System.

Schadsoftware aus Deutschland

Die Schadsoftware "FinSpy" stammt von der britisch-deutschen Firma FinFisher GmbH. Der Trojaner ist auch unter dem Namen "FinFisher" bekannt.

Laut einem Positionspapier von Reporter Ohne Grenzen wird die Software auch in totalitäre Staaten exportiert. Laut Kaspersky soll die Schadsoftware in mehr als 20 Ländern entdeckt worden sein.

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