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Eingebautes Mini-Radar: Neues Google Pixel 4 reagiert auf Gesten

Eingebautes Mini-Radar  

Neues Google Pixel 4 reagiert auf Gesten

30.07.2019, 21:52 Uhr | str, t-online.de

Eingebautes Mini-Radar: Neues Google Pixel 4 reagiert auf Gesten. Das Herstellerbild zeigt ein Modell des Google Pixel 4 mit Beschriftung: Google verbaut einen Mini-Radarsensor in seinem neuen Smartphone.  (Quelle: Hersteller/Google)

Das Herstellerbild zeigt ein Modell des Google Pixel 4 mit Beschriftung: Google verbaut einen Mini-Radarsensor in seinem neuen Smartphone. (Quelle: Google/Hersteller)

Google hat weitere Details zu seinem neuen Pixel-Smartphone bekannt gegeben. Demnach lässt sich das Pixel 4 steuern, ohne es zu berühren. Möglich macht das ein neuer Radarsensor. Doch bei der Zulassung der Technik könnte es Probleme geben.

Google stattet sein nächstes Pixel-Smartphone – das vierte in der Serie – mit einem neuartigen Radarsensor aus, der Bewegungen erkennt. Damit soll sich das Gerät bedienen lassen, ohne es in die Hand zu nehmen. Stattdessen soll eine Handbewegung reichen, um zwischen Songs- hin- und herzuwechseln, die Snooze-Taste zu aktivieren oder Anrufe wegzudrücken. Das verrät das Unternehmen in einem Blogpost. 

"Soli", so heißt die Radartechnik, werde schon seit Jahrzehnten eingesetzt, um Flugzeuge und andere große Objekte zu erkennen. Im Pixel 4 soll eine Miniversion des Bewegungssensors in die Kopfleiste integriert werden, um kleine Bewegungen in der Nähe des Smartphones einzufangen. Die Gestenerkennung soll dabei nur der Anfang sein. Offenbar verspricht sich Google weitere nützliche Funktionen von "Soli". 

Allerdings werden diese Features nur in "ausgewählten Ländern" verfügbar sein. Das deutet darauf hin, dass es in einigen Staaten bei der Zulassung der Radartechnik Probleme geben könnte. 

Verbesserte Gesichtserkennung

Außerdem soll sich das Pixel 4 per Gesichtserkennung entsperren lassen. Das an sich ist keine neue Funktion. Doch "Face Unlock" soll ähnlich wie Apples FaceID einen dreidimensionalen Scan anfertigen, so dass das Gesicht aus jedem Winkel erkannt werden kann, selbst wenn das Smartphone auf dem Kopf steht. Der Nutzer muss das Gerät also nicht erst ausrichten oder Tasten drücken. 

Die biometrischen Daten werden dabei nicht an einen Server übermittelt, sondern lokal auf einem speziellen Sicherheitschip gespeichert und verarbeitet, "sodass die Bilddaten euer Pixel nie verlassen", heißt es im Blogbeitrag. Auch Soli-Daten sollen ausschließlich auf dem Smartphone verarbeitet werden. Laut Google werden sie weder gespeichert, noch mit anderen Google-Diensten geteilt. 


Noch ist unklar, wann das Pixel 4 vorgestellt wird, voraussichtlich aber noch in diesem Jahr. Das Vorgängermodell Google Pixel 3 kam im Oktober 2018 heraus und kostete zu Beginn 849 bis 949 Euro. 

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