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Technik-Messe 2018: Immer dünner und kompakter - Die neuen Laptops der CES

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Smartphones als PC-Ersatz  

Dünner und kompakter - das können die neuen Laptops

15.01.2018, 13:00 Uhr | dpa

Technik-Messe 2018: Immer dünner und kompakter - Die neuen Laptops der CES. Das Acer Swift 7 ist nicht einmal neun Millimeter dünn. (Quelle: dpa/Acer)

Das Acer Swift 7 ist nicht einmal neun Millimeter dünn. (Quelle: Acer/dpa)

Den Trends zum dünneren Gerät mit Sprachassistenten können sich auch Laptops nicht verschließen. Ein Hersteller zeigte auf der Technikmesse CES sogar die Vision, Smartphone als Laptop zu nutzen.

Den Bedarf an einem Laptop reduzieren wollen die Hersteller Razer und Miraxess: Sie haben Prototypen vorgestellt, mit denen das Smartphone zur Rechenzentrale wird. Sie werden an Geräte in Laptopform angeschlossen, die lediglich Bildschirm, Tastatur und Akku enthalten. Beim Mirabook wird das Smartphone per USB-C-Kabel angeschlossen. Unterstützt werden etwa Samsung Galaxy S8, Huawei Mate 10 oder LG G5. Der Razer-Prototyp Linda funktioniert nur mit dem Razer Phone: Das kantige Handy wird in das Notebook-Dock unterhalb der Tastatur eingelegt und dort zum Touchpad. Wann das Projekt marktreif ist, lässt Razer noch offen.

Samsung hat ein ähnliches Konzept bereits auf dem Markt. Eine spezielle Docking-Station macht aus dem Topmodell-Smartphone Galaxy S8 einen einfachen Desktop-Rechner, an den Monitor und Tastatur angeschlossen werden.  

Lenovo setzt bei den klassischen Laptops auf etwas mehr Sicherheit: Mehrere der angekündigten Thinkpads der Serien X, T und L erhalten sogenannte ThinkShutter - eingebaute Abdeckungen für die Webcam. Die mit dem Titel Yoga versehenen Modelle verfügen über ein 360-Grad-Scharnier, mit dem sich die Notebooks in Tablets verwandeln lassen. Alle Geräte wurden auch mit neuen Prozessoren ausgestattet. Sie sollen im März oder April erscheinen. Preise hat Lenovo noch nicht genannt.

Dell fällt aus dem Rahmen

Die überarbeiteten Versionen 13 und 15 haben neben dem Bildschirm nur minimale Kanten. Das macht die Notebooks insgesamt kompakter. Allerdings gibt es auch Nachteile: So sitzt die Webcam ungewöhnlich niedrig unter dem Display und bietet so bei Video-Telefonie einen eigenartigen Winkel. Beim überarbeiteten XPS 13 verspricht Dell unter anderem eine leicht abwischbare Oberfläche. Das XPS 15 hat Dell als Convertible gezeigt, das sich ebenfalls über ein 360-Grad-Scharnier in den Tablet-Modus versetzen lässt. Die für Business-Kunden ausgelegten Latitude-Modelle hat Dell ebenfalls überarbeitet - sie wurden etwa mit neuen Intel-Prozessoren der achten Generation ausgestattet. Die Latitude-Geräte starten bei einem Preis von 869 Euro und sind ab sofort verfügbar.

Das XPS 13 von Dell: Es hat besonders dünne Bildschirmränder. (Quelle: dpa/Andrea Warnecke)Das XPS 13 von Dell: Es hat besonders dünne Bildschirmränder. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa)

Höhere Akkulaufzeit bei geringeren Maßen

Bis zu 15 Stunden Arbeitszeit bei 985 Gramm Gewicht verspricht das ZenBook 13 von Asus. Das 13-Zoll-Notebook kommt mit Intel-Prozessoren der achten Generation. Mit dem X507 zeigten die Taiwaner in Las Vegas noch ein Notebook mit Full-HD-Display mit schmalen Bildschirmrändern. Als Prozessoren kommen Chips aus Intels siebter Generation der Core-i-Serie zum Einsatz, für 3D-Grafik sorgt Nvidias MX110-Chip. Besonders dünn wird es beim Swift 7, das Acer Ende März auf den Markt bringen will. Nicht einmal neun Millimeter dick soll das 14 Zoll große, in Aluminium gehüllte Notebook werden. Es kann mit einer Sim-Karte LTE-Verbindungen herstellen und hat nach Herstellerangaben bis zu zehn Stunden Akkulaufzeit. Auf AMD-Ryzen-Prozessoren setzt Acer mit dem Nitro 5 Gaming mit einem 15,6 Zoll großen Bildschirm. Ausreichend Grafik-Power für Spiele oder Videoproduktion gibt es dazu von der AMD Radeon RX560. Beide haben noch keine Preise für die neuen Modelle genannt.

Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa
  • eigene Recherche

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