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WLAN ist zu schlecht? So einfach verbessern Sie den Empfang Ihres Routers | Tipp


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So einfach verbessern Sie Ihren WLAN-Empfang

Von t-online
Aktualisiert am 20.10.2022Lesedauer: 3 Min.
Teenage girl pointing at equipment mounted on wall to parents at home , model released, property released Copyright: xMa
Ein WLAN-Router: Mit einfachen Mitteln lässt sich seine Leistung verstärken. (Quelle: imago-images-bilder)
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Ein WLAN-Router funkt nur selten so effektiv, wie er könnte. Wir zeigen Ihnen verschiedene Tricks, wie sich die Leistung leicht verbessern lässt – ohne, dass Sie neue Technik anschaffen müssen.

WLAN will man heute meist in der ganzen Wohnung oder im ganzen Haus haben. Doch meist reicht der Empfang längst nicht überall hin. Das liegt oft gar nicht am Router – sondern an der Aufstellung.

Zudem lässt sich mit einer Getränkedose die Sendeleistung des Routers ganz einfach verstärken. Wie das geht, erfahren Sie hier. Welche Tricks noch helfen können, lesen Sie im Text.

WLAN-Router in Position bringen

In vielen Fällen lässt sich der WLAN-Empfang schon mit einfachen Mitteln spürbar verbessern: Kommt nur ein schwaches WLAN-Signal an oder sogar gar keines, steht der Router womöglich einfach am falschen Platz. Beim Aufstellen des Routers sollten Sie auf folgende Regeln achten:

  1. Platzieren Sie den Router möglichst weit oben, zum Beispiel auf einem Schrank.
  2. Achten Sie darauf, dass der Router frei steht.
  3. Ein zentraler Standort in Haus und Wohnung sorgt für eine möglichst gleichmäßige Ausstrahlung des WLAN-Signals.

WLAN-Störenfriede finden

Ein Router erreicht nur in einem leeren Raum oder im Freien seine maximale Reichweite. Aber im echten Leben bremsen Wände, Türen und sogar USB-3.0-Kabel das WLAN-Signal aus.

Zu den größten Hindernissen gehören Stahlbeton, DECT-Telefone, Mikrowellen und wasserhaltige Gegenstände wie zum Beispiel Kühlschränke. Die häufigsten WLAN-Störenfriede zeigen wir in unserer Fotoshow.

Wenn der Nachbar querfunkt

Heute ist kaum noch jemand in seiner Nachbarschaft der einzige, der einen WLAN-Router hat. Wenn viele WLAN-Router auf dem gleichen Funkkanal surfen, kann das schnell als Hemmschuh wirken.

Zudem erfreuen sich einige Routermodelle besonderer Beliebtheit. Wird der voreingestellte WLAN-Name (SSID) nicht geändert, versuchen PC und Smartphone unter Umständen eine Verbindung mit dem falschen Netzwerk aufzubauen.

Tools wie der Wifi-Analyzer für Android und Windows 10 können dabei helfen, den optimalen Kanal zu finden. Nutzer können aber auch ganz ohne technische Hilfsmittel ein paar Maßnahmen treffen, um störenden Nachbar-WLANs aus dem Weg zu gehen.

  1. Ändern Sie den Funkkanal, auch Band genannt, über die Einstellungen in Ihrem Router.
  2. Im 2,4-GHz-Frequenzbereich gibt es beispielsweise 13 Kanäle. Jeweils drei benachbarte Kanäle überlappen sich. Deshalb sollten Sie die Kanäle 1, 6 und 11 ausprobieren, um den entsprechenden Abstand der Kanäle zu nutzen.
  3. Mit einem Dualband oder AC-Router können Sie auf das 5-GHz-Band ausweichen – vorausgesetzt, Ihre Empfangsgeräte unterstützen diesen Standard.
  4. Geben Sie Ihrem WLAN über die Router-Einstellungen eine eindeutige SSID. Der WLAN-Name sollte keinesfalls Rückschlüsse auf Ihren persönlichen Namen oder Ihre Adresse zulassen.

Aufrüsten als letzte Alternative

Zu guter Letzt können sich Nutzer, bei denen ein Router mit sichtbaren Antennen steht, mit einer Getränkedose und etwas Klebeband helfen, wie zum Beispiel dieser YouTube-Lifehack zeigt.

Bringt auch das nicht den gewünschten Effekt, bleibt nur noch das Aufrüsten des WLANs. Das geht entweder mit einem WLAN-Repeater, der das Signal des vorhandenen Routers auch in entlegene Ecken trägt, oder mit einem komplett neuen Router.

Sogenannte Mesh-Router gelten als besonders leistungsfähig. Stiftung Warentest sieht aber auch Nachteile. So verbrauchen die Geräte mehr Strom und sind deutlich teurer als klassische Repeater. Anders als Repeater bieten sie aber meist eine bessere Leistung und sorgen zudem dafür, dass sich das Handy stets im stärksten WLAN einwählt. Bei klassischen Repeatern bleiben Endgeräte oft viel zu lange in einem Netzwerk hängen, obwohl sich ein stärkeres Netz in der Nähe befindet.

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Verwendete Quellen
  • t-online.de Archiv
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