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WLAN-Reichweite verbessern: So funkt Ihr Router überall

Voller Empfang  

So verbessern Sie die Reichweite Ihres WLANs

04.03.2019, 10:47 Uhr | t-online.de

 (Quelle: dpa)
So verbessern Sie Ihr WLAN in Ihrer Wohnung

Eine schlechte Internetverbindung ist manchmal ein selbstgemachtes Problem. Beim Platzieren des Routers kann man so einiges falsch machen. (Quelle: ProSieben)

WLAN: Diese Tipps zeigen, wie der Router aufgestellt werden muss, um eine schnelle Internetverbindung zu bekommen. (Quelle: ProSieben)


Ein WLAN-Router funkt nur selten so weit, wie er könnte, und oft nicht stark genug, um den gesamten Haushalt zu versorgen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Störenfriede aufspüren und den WLAN-Empfang verbessern.

WLAN-Router in Position bringen

In vielen Fällen lässt sich der WLAN-Empfang schon mit einfachen Mitteln spürbar verbessern: Kommt nur ein schwaches WLAN-Signal an oder sogar gar keines, steht der Router womöglich einfach am falschen Platz. Beim Aufstellen des Routers sollten Sie auf folgende Regeln achten:

  1. Platzieren Sie den Router möglichst weit oben, zum Beispiel auf einem Schrank.
  2. Achten Sie darauf, dass der Router frei steht.
  3. Ein zentraler Standort in Haus und Wohnung sorgt für eine möglichst gleichmäßige Ausstrahlung des WLAN-Signals.

WLAN-Störenfriede finden

Ein Router erreicht nur in einem leeren Raum oder im Freien seine maximale Reichweite. Aber im echten Leben bremsen Wände, Türen und sogar USB-3.0-Kabel das WLAN-Signal aus. Zu den größten Hindernissen gehören Stahlbeton, DECT-Telefone, Mikrowellen und wasserhaltige Gegenstände wie zum Beispiel Kühlschränke. Die häufigsten WLAN-Störenfriede zeigen wir in unserer Foto-Show.

Wenn der Nachbar querfunkt

Heute ist kaum noch jemand in seiner Nachbarschaft der einzige, der einen WLAN-Router hat. Wenn viele WLAN-Router auf dem gleichen Funk-Kanal surfen, kann das schnell als Hemmschuh wirken. Zudem erfreuen sich einige Router-Modelle besonderer Beliebtheit. Wird der voreingestellte WLAN-Name (SSID) nicht geändert, versuchen PC und Smartphone unter Umständen eine Verbindung mit dem falschen Netzwerk aufzubauen.

Tools wie der Ekahau Heatmapper oder der Wifi-Analyzer für Android und Windows 10 können dabei helfen, den optimalen Kanal zu finden. Nutzer können aber auch ganz ohne technische Hilfsmittel ein paar Maßnahmen treffen, um störenden Nachbar-WLANs aus dem Weg zu gehen.

  1. Ändern Sie den Funk-Kanal, auch Band genannt, über die Einstellungen in Ihrem Router.
  2. Im 2,4-GHz-Frequenzbereich gibt es beispielsweise 13 Kanäle. Jeweils drei benachbarte Kanäle überlappen sich. Deshalb sollten Sie die Kanäle 1, 6 und 11 ausprobieren, um den entsprechenden Abstand der Kanäle zu nutzen.
  3. Mit einem Dual-Band- oder AC-Router können Sie auf das 5-GHz-Band ausweichen – vorausgesetzt, Ihre Empfangsgeräte unterstützen diesen Standard.
  4. Geben Sie Ihrem WLAN über die Router-Einstellungen eine eindeutige SSID. Der WLAN-Name sollte keinesfalls Rückschlüsse auf Ihren persönlichen Namen oder Ihre Adresse zulassen. 

Aufrüsten als letzte Alternative

Zu guter Letzt können sich Nutzer, bei denen ein Router mit sichtbaren Antennen steht, mit einer Getränkedose und etwas Klebeband helfen, wie zum Beispiel dieser YouTube-Lifehack zeigt. Bringt auch das nicht den gewünschten Effekt, bleibt nur noch das Aufrüsten des WLANs. Das geht entweder mit einem WLAN-Repeater, der das Signal des vorhandenen Routers auch in entlegene Ecken trägt oder mit einem komplett neuen Router.  

Sogenannte Mesh-Router gelten als besonders leistungsfähig. Stiftung Warentest sieht aber auch Nachteile. So verbrauchen die Geräte mehr Strom und sind deutlich teurer als klassische Repeater. 

Verwendete Quellen:
  • t-online.de Archiv

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