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USA: Erneut Roboterauto in Unfall verwickelt - Video zeigt die Ursache

Video zeigt die Ursache  

Roboterwagen von Google-Schwesterfirma in Unfall verwickelt

06.05.2018, 10:01 Uhr | Andrej Sokolow, dpa, t-online.de, str

USA: Erneut Roboterauto in Unfall verwickelt - Video zeigt die Ursache. Ein selbstfahrendes Auto von Waymo (Quelle: dpa/Waymo)

Ein selbstfahrendes Auto von Waymo: Die Google-Schwesterfirma testet ihre Fahrzeuge auf US-amerikanischen Straßen. (Quelle: Waymo/dpa)

Ein Roboterwagen der Google-Schwesterfirma Waymo ist am Wochenende in einen Unfall verwickelt worden. Der entscheidende Fehler, der zu dem Unglück führte, wurde aber von einem Menschen gemacht. 

Am Wochenende hat es erneut einen Unfall mit einem autonomen Fahrzeug in den USA gegeben. Es gibt aber Belege, dass die Unfallursache auf einen menschlichen Fehler zurückzuführen ist. Auf Videoaufnahmen aus dem Auto ist zu sehen, wie dem Waymo-Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit ein Wagen entgegenkommt, der bei einem Ausweichmanöver auf die Gegenfahrbahn geriet.

Der Unfall ereignete sich auf einer fast leeren mehrspurigen Straße in der Stadt Chandler im Bundesstaat Arizona. Der Mensch am Steuer des anderen Autos wich auf einer Kreuzung einem querenden Fahrzeug aus. Der Waymo-Minivan war mit langsamer Geschwindigkeit autonom mit einem Insassen am Steuer unterwegs. Laut Polizeiangaben gab es nur leichte Verletzungen. Waymo baut in Arizona mit den Minivans gerade einen Robotertaxi-Service auf, der ohne menschliche Sicherheitsfahrer auskommen soll.

Tragischer Unfall im März

Die Sicherheit von selbstfahrenden Autos bekommt zusätzliche Aufmerksamkeit seit einem Unfall im März, bei dem ein Roboterwagen des Fahrdienst-Vermittlers Uber während einer nächtlichen Testfahrt eine Frau tötete, die mit einem Fahrrad die Fahrbahn überquerte. Der Mensch am Steuer des Uber-Autos reagierte nicht und schien auf Aufnahmen aus dem Fahrzeug auch abgelenkt zu sein. Waymo-Chef John Krafzik sagte damals, er sei sicher, dass die Technik der Fahrzeuge seiner Firma einen solchen Unfall verhindert hätte.

In Kalifornien war ebenfalls im März ein Tesla-Fahrer nach einem schweren Unfall auf der Autobahn verstorben. Tesla bestätigte, dass der Autopilot des teilautonomen Fahrzeugs zum Unfallzeitpunkt aktiviert war. Der Fahrer wurde jedoch mehrfach vom System aufgefordert, selbst das Steuer zu übernehmen. Warum er auf die Warnungen nicht reagierte, ist unklar.

Tesla weist seine Kunden immer wieder darauf hin, dass die Elektroautos nicht als vollautonome Fahrzeuge zugelassen sind. Dennoch verhalten sich Fahrer immer wieder leichtsinnig. Vermehrt kam es dadurch schon zu Unfällen. 

Verwendete Quellen:
  • dpa

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