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Stiftung Warentest bemängelt schlechten Datenschutz bei Smart-Home-Produkten


Smart-Home-Zentralen im Test  

Stiftung Warentest bemängelt schlechten Datenschutz bei Smart-Home-Produkten

30.07.2018, 08:28 Uhr | avr, t-online.de

Stiftung Warentest bemängelt schlechten Datenschutz bei Smart-Home-Produkten. Ein Mann bedient ein Zentral-Modul: Mit Smart-Home-Lösungen lässt sich das eigene Heim fernsteuern (Symbolbild). (Quelle: imago images/Westend61)

Ein Mann bedient ein Zentral-Modul: Mit Smart-Home-Lösungen lässt sich das eigene Heim fernsteuern (Symbolbild). (Quelle: Westend61/imago images)

Anbieter wie die Telekom oder Innogy bieten Smart-Home-Lösungen, die den Alltag erleichtern sollen. Doch was können die Geräte? Stiftung Warentest hat verschiedene Systeme verglichen.

Das Haus der Zukunft funktioniert automatisch – so lautet jedenfalls ein Grundgedanke hinter den meisten Smart Home-Anwendungen. Dank entsprechender Soft- und Hardware soll das intelligente Heim auf Bedürfnisse seiner Bewohner reagieren können. Gleichzeitig können Nutzer Haushaltsgeräte per App bequem vom Sofa oder von unterwegs aus steuern.

Wie eine Prognose des Statistik-Portals "Statista" zeigt, fanden sich 2017 in etwa zwölf Prozent aller deutschen Haushalte eine Smart Home-Lösung. Damit liegt das Land im europäischen Mittelfeld.

In Deutschland finden sich etwa in 12 Prozent der Haushalte Smart-Home-Geräte. (Quelle: Statista)In Deutschland finden sich etwa in 12 Prozent der Haushalte Smart-Home-Geräte. (Quelle: Statista)

Doch welche Smart Home-Lösung sollte man sich anschaffen? Das kommt auf die persönlichen Vorlieben an. Die Stiftung Warentest hat Produkte von sechs Anbietern auf Kriterien wie Datenschutz, Funktionsumfang oder Bedienbarkeit miteinander verglichen.

Was ist Smart Home?

Smart Home ist ein Sammelbegriff für Geräte, die miteinander kommunizieren und sich zum Beispiel per App- oder Sprachsteuerung bedienen lassen. Dazu zählen etwa intelligente Soundanlagen, Thermostate, Überwachungskameras oder Lampen.

Ein intelligentes Thermostat regelt die Raumtemperatur automatisch und kann so Heizkosten sparen. Eine smarte Lampe dimmt das Licht der Tageszeit entsprechend. Und automatische Überwachungsanlagen schlagen Alarm, wenn sich Fremde an der Haustür zu schaffen machen.

Nutzer können ihr Smart Home nach persönlichen Vorlieben programmieren oder unter voreingestellten Szenarien auswählen. Welche Funktionen genau möglich sind, hängt vom jeweiligen Anbieter ab.

Vor allem smarte Beleuchtung wird gerne genutzt.  (Quelle: Statista)Vor allem smarte Beleuchtung wird gerne genutzt. (Quelle: Statista)

Wie viel kostet Smart Home?

Stiftung Warentest hat Angebote folgender Anbieter miteinander verglichen: Telekom, eQ-3, AVM, Innogy, Devolo und Apple. Fünf Konzerne bieten für ihre Smart Home-Lösung eine Zentraleinheit inklusive App. Darüber lassen sich alle anderen Geräte steuern. Kosten variieren zwischen 50 und 235 Euro. Das günstigste Angebot kommt von eQ-3 für 50 Euro. Hersteller AVM verlangt für seine FritzBox 7850 etwa 235 Euro.

Apple bietet mit dem Apple Homekit die einzige kostenlose Lösung an. Allerdings brauchen Nutzer ein Apple-Gerät, um Smart Home einrichten und verwenden zu können. Beispielsweise ein iPhone oder einen Homepod. Den vollständigen Test mit Ergebnisse zu allen Geräten finden Sie auf der Webseite der Stiftung Warentest.

Welche Lösung passt zu mir?

Einsteigern rät Stiftung Warentest zum Apple Homekit oder Homecontrol von Devolo (circa 130 Euro). Beide Systeme erhielten in puncto Handhabung die Note "gut".

Die größte Auswahl an kompatiblen Geräten bietet die Telekom mit dem Produkt "Magenta Smarthome Home Base" (circa 140 Euro) und die Firma Innogy mit seiner "Smarthome Zentrale"  (circa 100 Euro). Das Telekom-System unterstützt zudem mehrere Funkstandards. Die Fritzbox 7850 hingegen funktioniere nur mit wenigen Geräten, bemängeln die Tester. Über den Router mit Smart Home-Funktion lassen sich bisher nur Schaltsteckdosen und Heizungsthermostate ansteuern. 

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Was ist mit Datenschutz?

Beim Thema Datenschutz hat die Stiftung Warentest viel zu kritisieren. Das Datensendeverhalten der Apps von fünf Anbietern stufen die Tester als "kritisch" ein. Beim Apple Homekit bemängelt Stiftung Warentest zudem, dass viele Regelungen in der Datenschutzerklärung nicht mit der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vereinbar seien.

Positiv bewerteten die Tester hingegen das System von eQ-3 (circa 50 Euro), denn es arbeitet sogar ohne Nutzerkonto und damit besonders datensparsam.

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