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Was die "Sims"-Produzentin Frauen empfiehlt

  • Saskia Leidinger
Von Saskia Leidinger

Aktualisiert am 08.03.2020Lesedauer: 3 Min.
Die Produzentin der Viedeospielserie "Die Sims": Lyndsay Pearson.
Die Produzentin der Viedeospielserie "Die Sims": Lyndsay Pearson. (Quelle: EA)
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Frauen sind in der Gaming-Branche in der Minderheit und treffen auf viele Widerstände. Eine, die es zur leitenden Produzentin geschafft hat, ist Lyndsay Pearson. Ihre Erfahrungen in der Branche waren eher ungewöhnlich.

Die Gamesbranche ist noch immer eine Männerdomäne – und das nicht nur bei den Titelhelden der Computerspiele. Weibliche Entwickler, oder Frauen in Führungspositionen sind in der Games-Branche selten. Lyndsay Pearson ist eine Ausnahme. Sie ist leitende Produzenten bei der erfolgreichen Spielereihe "Die Sims".


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Im Interview erzählt Pearson, warum es kein Zufall war, dass mit "Die Sims" zum ersten Mal auch weibliche Gamer angesprochen wurden und was sie Frauen rät, die selbst einmal Spiele entwickeln wollen. Außerdem verrät Pearson, ob sie schon einmal einen Sim absichtlich getötet hat.

t-online.de: Mit "Die Sims" wurde praktisch "aus Versehen" eine neue Zielgruppe im Bereich Computerspiele angesprochen: Frauen. Warum hat dieses Spiel gerade Spielerinnen angezogen?

Pearson: Es war nie ein Versehen, dass die Sims weibliche Spieler ansprachen, aber ich denke, es war eine Überraschung. Sowohl Männer als auch Frauen fanden in "Die Sims" etwas, das ihnen Spaß machte. Ich glaube, einer der Gründe, warum wir eine so anhaltende Liebe der Spielerinnen zum Spiel gesehen haben, ist die tiefe Freiheit, die es bietet. Sie können alles ausprobieren, ein neues Leben erforschen oder sich ein Spiegelbild erschaffen. Wenige andere Spiele haben versucht, eine solche Breite und Variation an Möglichkeiten zu bieten.

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Electronic Arts (EA) und das zugehörige Spiele-Studio Maxis weisen gerne darauf hin, dass sie viele Frauen, darunter auch afroamerikanische Frauen, in Führungspositionen haben. Warum funktioniert das bei Ihnen besser, als in anderen Studios?

Die Vielfalt im Team der "Sims" ist unglaublich wichtig. Wir machen ein Spiel über das Leben, wie können wir das schaffen, wenn wir nicht nach breiten Meinungen und Erfahrungen suchen? Wir haben ein globales Publikum, das sich über jedes Geschlecht, Alter und Hintergrund erstreckt, und wir bemühen uns, dies in unserer Arbeit widerzuspiegeln. Wir haben eine Firmenkultur, die uns verpflichtet, ständig zu lernen, unseren Horizont zu erweitern und immer wieder Fragen zu stellen. Ich glaube nicht, dass die "Sims" das sein könnten, was sie sind, ohne diese Philosophie zu übernehmen.

Lyndsay Pearson sitzt zwischen Sims-Figuren: Die Entwicklerin arbeitet seit 2003 für "Die Sims".
Lyndsay Pearson sitzt zwischen Sims-Figuren: Die Entwicklerin arbeitet seit 2003 für "Die Sims". (Quelle: EA)

Wie wichtig ist es, auch Frauen als Vorgesetzte zu haben, um als Frau in der Branche voranzukommen?

Ich hatte das Glück, in meiner Karriere mit unglaublichen, weiblichen Führungskräften "aufzuwachsen", zu denen ich aufschauen konnte. Während meiner Zeit bei EA habe ich einige inspirierende Frauen getroffen und von ihnen gelernt. Ich war begeistert davon, wie viele Frauen bei EA Teams geleitet haben, sowohl im Bereich Dienstleistung als auch in den Technologiezweigen. Dabei ging es aber immer um die Frage, welches Problem gelöst werden muss und welche Personen dafür das perfekte Team bilden. Meine Erfahrungen waren ungewöhnlich, das ist mir völlig klar, aber ich hoffe, dass das nicht immer so bleibt.

Was würden Sie Mädchen, die in der Spieleindustrie arbeiten wollen, raten?

Dies mag ein Ratschlag sein, der längst nicht nur für die Spieleindustrie zutrifft, aber er gilt trotzdem! Zögern Sie nicht, etwas auszuprobieren, das vielleicht nicht so aussieht, wie Sie es erwartet haben. Stellen Sie Fragen und lernen Sie alles von allen, die Sie kennen. Lassen Sie sich von niemandem sagen, was Sie tun oder nicht tun können, und lassen Sie sich von niemandem das Gefühl geben, Ihre Meinung zähle nicht. Finden Sie Verbündete, die Sie unterstützen, innerhalb oder außerhalb Ihrer Arbeit! Bleiben Sie offen für Überraschungen, gehen Sie ein paar Risiken ein, aber geben Sie bei allem, was Sie tun, Ihr Bestes und scheuen Sie sich nicht, es immer wieder zu versuchen und sich zu verändern.

Wir haben für den 20. Geburtstag der Sims aufgeschrieben, welche Gräueltaten die Spieler ihren Sims antun. Haben Sie jemals mit Absicht einen Sim getötet?

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Ich habe eine ganze Reihe von Sims absichtlich getötet – normalerweise, weil sie meiner Geschichte in die Quere kamen oder ich etwas testen musste. Im Pool zu ertrinken ist in Ordnung, aber nicht wirklich der schnellste Weg. In all meinen Jahren bei "Die Sims" war der schnellste Weg, einen lästigen Nachbarn loszuwerden, normalerweise das Feuer. Es mag böse klingen, aber es ist wahr!

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  • Jan Moelleken
Von Jan Mölleken

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