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  • WhatsApp: Staatstrojaner ÔÇô Regierung will bei Messengern mitlesen k├Ânnen


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Regierung will bei WhatsApp mitlesen k├Ânnen

Von t-online, avr

Aktualisiert am 10.07.2020Lesedauer: 1 Min.
Das WhatsApp-Logo auf einem Smartphone (Symbolbild): Der Messenger ist Ende-zu-Ende verschl├╝sselt.
Das WhatsApp-Logo auf einem Smartphone (Symbolbild): Der Messenger ist Ende-zu-Ende verschl├╝sselt. (Quelle: ZUMA Press/imago-images-bilder)
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Wegen ihrer Verschl├╝sselung k├Ânnen Geheimdienste bei Messengern wie WhatsApp nicht einfach mitlesen. Eine Reform des Verfassungsschutzrechts soll, das aber in Zukunft ├Ąndern.

Internetdienstleister sollen in Zukunft Nachrichtendiensten dabei helfen, Ger├Ąte von Zielpersonen zu infiltrieren. Das sieht die Reform des Verfassungsschutzrechts vor. Dar├╝ber berichtet "netzpolitik.org."

Beispielsweise sollen Provider oder generell Anbieter von Internetdiensten Geheimdiensten dabei helfen, dass auf Zielger├Ąten ├ťberwachungssoftware ÔÇô auch Staatstrojaner genannt ÔÇô installiert wird. Die Regierung will daf├╝r Telekommunikationsanbieter verpflichten, Datenstr├Âme an Geheimdienste umzuleiten. Diese k├Ânnen sie dann manipulieren und an den betroffenen Nutzer weiterleiten. Der Staatstrojaner kann so zum Beispiel per falschem Update auf das Ger├Ąt des Nutzers geladen werden.

Mitlesen bei WhatsApp

Mithilfe eines Staatstrojaners ist eine sogenannte Quellen-Telekommunikations├╝berwachung (Quellen-TK├ť) m├Âglich. Dadurch k├Ânnen Geheimdienste die Kommunikation auf dem infizierten Ger├Ąt mitlesen ÔÇô beispielsweise bei Messengern wie WhatsApp oder Signal.

Anders als SMS sind viele Messenger-Dienste Ende-zu-Ende verschl├╝sselt. Das bedeutet, dass nur die Teilnehmer des Chats die Nachricht im Klartext lesen k├Ânnen. Plattformen wie WhatsApp selbst haben aber keinen Zugriff auf die Kommunikation.

Kritik von Digitalverb├Ąnden und Politik

Von den neuen Regelungen sollen sowohl alle Landes├Ąmter f├╝r Verfassungsschutz, als auch der Bundesnachrichtendienst und der Milit├Ąrische Abschirmdienst profitieren, wie der "Spiegel berichtet.

Digitalverb├Ąnde kritisieren das Gesetz. Der Branchenverband eco sieht die Umleitung des Datenverkehrs als "besonders intensiven Eingriff", wie "netzpolitik.org" berichtet. Der Digitalverband Bitkom nennt die Vorschl├Ąge "dringend korrekturbed├╝rftig".

Der Entwurf zur Reform des Gesetzes "zur Harmonisierung des Verfassungsschutzrechtes" steht f├╝r Mittwoch, den 15. Juli auf der Tagesordnung des Bundeskabinetts. Wird er dort angenommen, kommt er anschlie├čend in den Bundestag, wie "netzpolitik.org" berichtet.

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