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Test für grenzüberschreitende Corona-App gestartet

Verbindung nationaler Apps  

Test für grenzüberschreitende Corona-App gestartet

14.09.2020, 16:41 Uhr | dpa

Test für grenzüberschreitende Corona-App gestartet. Ein Mann am Smartphone (Symbolbild): Die EU-Kommission startet einen Testlauf für den Datenaustausch verschiedener Corona-Warn-Apps.  (Quelle: imago images/Westend61)

Ein Mann am Smartphone (Symbolbild): Die EU-Kommission startet einen Testlauf für den Datenaustausch verschiedener Corona-Warn-Apps. (Quelle: Westend61/imago images)

Wer eine Corona-App nutzt und reist, muss in jedem EU-Land die passende App installieren. Die EU will das in Zukunft ändern. Ein Test soll nun zeigen, ob die Apps Daten untereinander tauschen können. 

Auf dem Weg zu grenüberschreitenden Corona-Apps in der EU hat ein erster Testlauf begonnen. Mit den Anwendungen aus Deutschland und fünf weiteren Ländern werde seit Montag die technische Infrastruktur geprüft, teilte die EU-Kommission mit.

"Grenzüberschreitend funktionierende Kontaktnachverfolgungs- und Warn-Apps können ein wirkungsvolles Instrument in unserem Kampf gegen die Covid-19-Ausbreitung sein", sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Nun, da die Corona-Zahlen wieder steigen, könnten die Apps andere Maßnahmen wie mehr Tests sowie Kontaktverfolgung durch Behörden ergänzen. "Reisen und persönlicher Austausch sind Kernanliegen des europäischen Projekts und des Binnenmarkts", sagte Binnenmarkt-Kommissar Thierry Breton.

Server soll nationale Apps verbinden

Die EU-Kommission hatte bereits im Juni angekündigt, einen Server einzurichten, der die nationalen Apps miteinander verbindet und ihre Daten verarbeitet. So sollen Nutzer nur eine App installieren müssen und bei Reisen ins Ausland dennoch einen positiven Test melden oder eine Warnmeldung empfangen können. Der Test wird neben der deutschen App auch mit den Anwendungen aus Tschechien, Dänemark, Irland, Italien und Lettland durchgeführt.

Später sollen dann alle Apps Daten untereinander austauschen können, die auf eine dezentrale Speicherung setzen. Neben Deutschland sind das derzeit zwölf andere, weitere werden entwickelt oder sind in Planung. Die französische Anwendung ist nicht darunter, weil sie die gesammelten Daten zentral auf einem Server speichert und nicht dezentral auf den Handys.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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