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Corona | CovPass-App: So viel dürfen Apotheken fürs Erstellen der Impfzertifikate abrechnen

Digitales Impfzertifikat  

So viel bekommen Apotheken fürs Erstellen der QR-Codes

10.06.2021, 13:35 Uhr | jnm, t-online

Corona | CovPass-App: So viel dürfen Apotheken fürs Erstellen der Impfzertifikate abrechnen. Digitaler Corona-Impfnachweis: Die Kosten für die Ausstellung des notwendigen Impfzertifikats sind nicht unerheblich (Quelle: dpa/Oliver Berg)

Digitaler Corona-Impfnachweis: Die Kosten für die Ausstellung des notwendigen Impfzertifikats sind nicht unerheblich (Quelle: Oliver Berg/dpa)

Mit der CovPass-App soll nun der digitale Impfnachweis für Bürger starten. Um diesen nutzen zu können, müssen sich Geimpfte ein Zertifikat mit einem QR-Code ausstellen lassen. Die Kosten dafür sind nicht unerheblich.

Eine vollständige Impfung gegen Covid-19 wird bald die nötige Eintrittskarte für viele Dinge sein: Einkaufen ohne Testnachweis, Reisen und mehr. Um seinen Impfstatus nachzuweisen, genügt dafür der klassische Impfausweis aus Papier. Voraussichtlich ab kommendem Montag ist dies aber auch mit einem digitalen Nachweis möglich, der in einer Smartphone-App vorgezeigt werden kann.

  • Wie genau CovPass funktioniert, wo Sie die App bekommen und wie sie genutzt wird, erklären wir hier.

Denn auch, wenn mit der Corona-Warn-App – und bald auch CovPass – die passenden Apps für den digitalen Impfnachweis bereits zur Verfügung stehen, werden die digitalen Nachweise über eine Covid-19-Impfung vielfach erst ab Montag, den 14. Juni ausgestellt.

Wer ab diesem Zeitpunkt oder später geimpft wird, erhält das notwendige digitale Zertifikat dann unter Umständen bereits zusätzlich zum Eintrag in den Papier-Impfausweis ausgehändigt – durch ein Dokument mit einem QR-Code, der dann über CovPass oder die Corona-Warn-App eingescannt wird.

Wer bereits eine oder beide Impfungen erhalten hat, kann sich den Nachweis auch nachträglich ausstellen lassen: Arztpraxen, Betriebsärzte, Impfzentren und sogar Apotheken können dies übernehmen. Die Kosten dafür sind teilweise nicht unerheblich – und können von den Ärzten direkt über die Kassenärztliche Vereinigung abgerechnet werden. Die Kosten muss also nicht der Patient vor Ort bezahlen.

Das kostet die Ausstellung des Impfzertifikats

Egal ob Arzt oder Apotheker – für die Erstausstellung eines Impfzertifikats dürfen 18 Euro abgerechnet werden. Sollte es sich dabei um ein Zertifikat nur für die erste Impfdosis handeln und lässt sich die geimpfte Person ihr Zertifikat für die zweite Dosis bei derselben Ärztin oder demselben Apotheker ausstellen, dürfen dafür noch einmal sechs Euro berechnet werden.

Besonders hohe Kosten entstehen also, wenn Bürger sich ihre Erst- und Zweitimpfung jeweils an anderer Stelle zertifizieren lassen, da dann zweimal 18 Euro anfallen.

Günstiger wird es allerdings, wenn das Zertifikat direkt vom Impfarzt ausgestellt wird. Er oder sie darf nur sechs Euro pro Zertifikatausstellung berechnen. Noch günstiger wird es schließlich, wenn das Impfzertifikat automatisiert über das Praxisverwaltungssystem (PVS) ausgegeben wird. Das wird lediglich mit zwei Euro vergütet.

Laut Pressemitteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ist das PVS derzeit dazu aber noch nicht in der Lage. Ein entsprechendes Update sei kostenlos und könnte Ende Juni oder bis spätestens zum 12. Juli zur Verfügung stehen.

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