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├ľffentlich-rechtliche Inhalte frei nutzbar machen

Von dpa
Aktualisiert am 08.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Christian Humborg (r), Gesch├Ąftsf├╝hrender Vorstand von Wikimedia Deutschland fordert mit seinem Verein, dass mehr Wissens- und Bildungsinhalte von ├Âffentlich-rechtlichen Anstalten frei zug├Ąnglich gemacht werden.
Christian Humborg (r), Gesch├Ąftsf├╝hrender Vorstand von Wikimedia Deutschland fordert mit seinem Verein, dass mehr Wissens- und Bildungsinhalte von ├Âffentlich-rechtlichen Anstalten frei zug├Ąnglich gemacht werden. (Quelle: Annette Riedl/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Der Verein Wikimedia Deutschland fordert von ├Âffentlich-rechtlichen Rundfunksendern, einen Teil ihrer Inhalte zur weiteren Nutzung frei verf├╝gbar zu machen.

├ľffentlich-rechtliche Bildungs- und Wissensinhalte sollten frei nutzbar werden, sagt der Gesch├Ąftsf├╝hrende Vorstand Christian Humborg der Deutschen Presse-Agentur auf der Digitalmesse re:publica in Berlin. Er verwies auch darauf, dass die Gesellschaft die Sender finanziere.

"Terra X"-Videos mit 40 Millionen Klicks

Es gibt bereits Ans├Ątze: Das ZDF initiierte vor Jahren ein Projekt, bei dem Erkl├Ąrclips des Formats "Terra X" unter anderem auch auf der Plattform Wikipedia mit entsprechenden Lizenzen frei zur Verf├╝gung stehen. Sch├╝ler zum Beispiel k├Ânnen die Inhalte f├╝r Referate im Unterricht nutzen. "Terra X" ist bekannt f├╝r Dokus ├╝ber Geschichte, Arch├Ąologie, Tiere, Umwelt und Geowissenschaften.

ZDF-Programmdirektorin Nadine Bilke sprach auf der Digitalmesse von bislang rund 40 Millionen Views auf Wikipedia. Auf den eigenen Plattformen steige die Nutzung, auf Wikipedia habe sie sich inzwischen auf einem bestimmten Niveau eingependelt. Das ZDF plant, das Projekt weiterzuf├╝hren. Ob es k├╝nftig dar├╝ber hinaus auch weitere Inhalte des Senders zur freien Nutzung geben wird, ist nicht bekannt. Man sei in Gespr├Ąchen, sagte Bilke.

Der gemeinn├╝tzige Verein Wikimedia Deutschland wurde 2004 von ehrenamtlichen Wikipedia-Aktiven gegr├╝ndet. Er unterst├╝tzt vor allem Ehrenamtliche, die f├╝r die Wissensplattform Wikipedia und andere Wikimedia-Projekte aktiv sind.

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Urheberrechte k├Ânnten eine H├╝rde darstellen

Auf der re:publica wurde bei einem gemeinsamen Podiumsgespr├Ąch auch deutlich, dass eine solche freie Nutzung vor allem vorab mit der Kl├Ąrung von Urheberrechten zusammenh├Ąngt und hier H├╝rden bestehen k├Ânnen. Die ZDF-Programmdirektorin erl├Ąuterte, dass es zum Beispiel bei historischem Material schwieriger als bei aktuellen Produktionen sei.

Auch andere ├Âffentlich-rechtliche Sender besch├Ąftigt das Thema frei nutzbare Inhalte. Das Deutschlandradio teilt auf dpa-Anfrage mit: Man pr├╝fe, "in welcher Form beitragsfinanzierte Inhalte von Deutschlandradio auf rechtlich verl├Ąsslicher Grundlage und unter Beachtung der Interessen der Urheberinnen und Urheber au├čerhalb eigener Plattformen nutzbar gemacht werden k├Ânnen" - im Rahmen von sogenannten Creative-Commons-Lizenzen und insbesondere f├╝r Bildungs- und Forschungszwecke. Weiter hie├č es: "Aktuell unterliegt eine solche Nutzung einer Einzelfallpr├╝fung unter Ber├╝cksichtigung der damit verbundenen rechtlichen Fragen."

Die ARD bietet nach eigenen Angaben ausgew├Ąhlte "Tagesschau"-Videos unter einer entsprechenden Lizenz an. Man wolle Sch├╝ler, Studierende und Lehrende unterst├╝tzen, "aber auch alle anderen, die Informations- und Wissensinhalte nutzen wollen", hie├č es von der ARD. Solche Lizenzen schafften rechtliche Klarheit. Ziel sei, dass Nutzer ohne rechtliche Probleme und ohne zeitliche Beschr├Ąnkung etwa ein Video in ihren Blogs oder Audio in ihren Podcasts einbinden k├Ânnen.

Offene Creative-Commons-Lizenz als L├Âsung

Von der ARD hie├č es auch, gerade wissenschaftliche Autoren, Experten und Gespr├Ąchspartner legten Wert darauf, "die inhaltliche Hoheit ├╝ber ihre Beitr├Ąge zu behalten" und dass diese im Rahmen einer Lizenz nicht ver├Ąndert und nicht kommerziell genutzt werden. "Innerhalb der rechtlichen ÔÇô auch urheberrechtlichen ÔÇô Grenzen haben wir uns entschieden, eine Creative-Commons-Lizenz zu verwenden, die es nicht erlaubt, den Beitrag zu ver├Ąndern und die es nicht erlaubt, den Beitrag kommerziell zu nutzen." Der Ansatz des ZDF mit den Erkl├Ąrclips geht hingegen deutlich weiter.

"Wir beobachten mit gro├čem Interesse den Weg, den das ZDF bei den offeneren Creative-Commons-Lizenzen beschreitet. Wir sehen die Vorteile, die dieses Vorgehen bei der Wissensvermittlung hat und ├╝berpr├╝fen unsere Strategie vor dem Hintergrund der Erfahrungen, die zum Beispiel "Terra X" mit freien Lizenzen sammelt", hie├č es von der ARD.

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