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Bikini-Model warnt vor Ortungschips

Von t-online, sha

Aktualisiert am 10.01.2022Lesedauer: 2 Min.
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Model Brooks Nader: Der "gruseligste Moment ĂĽberhaupt". (Quelle: MPI140/MediaPunch via www.imago-images.de)
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Weil sie einen fremden Standort-Tracker in ihrer Jackentasche gefunden hat, warnt Model Brooks Nader andere Frauen vor den Geräten. Das sei der "gruseligste Moment überhaupt" gewesen.

Bikini-Model Brooks Nader hat in einem Instagram-Video andere Frauen vor Ortungschips gewarnt. Sie selbst sei von einem Apple AirTag getrackt worden, den ihr eine fremde Person in die Jackentasche gesteckt habe, erzählt die Influencerin in einem Instagram-Post. Der Moment, als sie das Gerät entdeckt habe, sei der "gruseligste Moment überhaupt" gewesen.

Nader vermutet, dass jemand den Apple AirTag in einer Bar im New Yorker Stadtteil Tribeca in ihre Tasche gesteckt habe. "Ich saß an der Bar und wartete auf jemanden und hatte meinen Mantel auf dem Stuhl hinter mir liegen", erzählt sie. Es sei in der Bar sehr voll gewesen.

Fremder AirTag in der Nähe

Allein auf dem Heimweg kurz vor Mitternacht sei sie von ihrem Smartphone benachrichtigt worden, dass sich ein fremder AirTag seit geraumer Zeit in der Nähe befindet.

Laut Apple erscheint die Nachricht "Ein AirTag bewegt sich mit dir" auf einem iPhone, wenn ein AirTag in der Nähe ist, "das sich nicht mehr bei der Person befindet, die es registriert hat". Apple schreibt weiter: "Der Besitzer kann daher möglicherweise den Standort des AirTag sehen.

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In ihrem Video erklärt Nader, dass sie vor dem Ereignis noch nie etwas von den Apple AirTags gehört habe. Sie warnt andere Frauen davor. Sie sollten sich vor solchen Geräten in Acht nehmen. "Ich möchte, dass die Leute wissen, dass es solche Dinge gibt", sagt Nader.

Apple hatte seinen AirTag im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht. Das Gerät funktioniert wie ein Schlüsselfinder und kann Nutzern helfen, ihre verlegten oder verloren gegangenen Gegenstände wiederzufinden. Dafür hat Apple einen Chip in das Gerät eingebaut, das per Bluetooth Signale aussendet.

Nicht der erste Missbrauchsfall

Hat der Nutzer einen Gegenstand verlegt, kann er per Smartphone-App Kontakt zu dem Tracker aufnehmen, der ein Tonsignal abspielen kann. Apple nutzt dabei sein "Wo ist?"-Netzwerk und die iPhones anderer Nutzer, um die Geräte zu orten.

Regelmäßig gibt es Berichte von Personen, die fremde AirTags in ihrer Nähe entdecken. Zum Beispiel in der Nähe des Vorderrads an einem Auto.

Bereits bei der Veröffentlichung der Apple-Geräte gab es Kritik. Das IT-Magazin Heise schrieb im vergangenen Jahr: "Mit AirTags lassen sich Personen und Fahrzeuge wochenlang unerkannt orten." Auch Apples verbesserte Datenschutzmaßnahmen könnten einen Missbrauch nicht verhindern.

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