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Donald Trumps soziales Netzwerk ist gestartet

Von reuters, arg

Aktualisiert am 21.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Donald Trump im Wei├čen Haus (Archivbild): W├Ąhrend seiner Amtszeit soll der Ex-Pr├Ąsident Dokumente im Klo her
Donald Trump im Wei├čen Haus. (Quelle: Doug Mills/getty-images-bilder)
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Donald Trump kehrt zur├╝ck: Nachdem er Anfang 2021 in fast allen gro├čen sozialen Netzwerken gesperrt wurde, verk├╝ndet er heute seine R├╝ckkehr - auf seiner eigenen Plattform "Truth Social".

Donald Trump feiert mit seiner eigenen Plattform sein Comeback in den sozialen Medien. Seit kurz vor Mitternacht in den USA am Sonntag - und damit p├╝nktlich zum Feiertag zu Ehren der US-Pr├Ąsidenten - kann die Truth Social genannte App bei Apple heruntergeladen werden.

F├╝r den fr├╝heren US-Pr├Ąsidenten Trump ist Truth Social die M├Âglichkeit, wieder st├Ąrker in der ├ľffentlichkeit geh├Ârt zu werden. Sein Sohn Donald Jr. warb vorab auf Twitter: "Mach dich bereit. Dein Lieblingspr├Ąsident ist bald da."

Nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 haben die weltgr├Â├čten Internet-Netzwerke wie Twitter, Facebook und YouTube Trump ausgeschlossen. Dem Republikaner wird vorgeworfen, damals die Gewalt angestachelt zu haben.

Technische Probleme wegen hoher Nachfrage

Erst vergangene Woche startete eine geschlossene Testphase f├╝r das Netzwerk, an der interessierte Nutzer teilnehmen konnten. Vor allem konservative Medienpers├Ânlichkeiten hatten Gelegenheit, die App zu testen. Unter anderem Liz Willis, die Korrespondentin und Vizepr├Ąsidentin des rechtskonservativen US-Medienkonzerns "Right Side Broadcasting Network".

Trump "er├Âffnete" Truth Social mit seinem ersten Post auf der Seite, in dem er schreibt: "Macht euch bereit! Euer Lieblingspr├Ąsident begr├╝├čt euch bald!"

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Das Interesse am Start von Truth Social war offenbar gro├č. Einige Nutzer, die sich f├╝r ein Konto anmelden wollten, wurden mit Verweis auf die hohe Nachfrage zun├Ąchst auf eine Warteliste gepackt.

Einige hatten die App auch schon in einer Testphase anwenden k├Ânnen oder die an die Twitter angelehnte Anwendung vorbestellt, so dass sie automatisch am Sonntag heruntergeladen wurde. Laut Firmenchef Devin Nunes soll Truth Social bis Ende M├Ąrz "zumindest innerhalb der USA" vollst├Ąndig operabel sein.

Plattformen wie Truth Social aber auch Gettr, Parler und Rumble gelten als Sammelbecken f├╝r all jene, die inzwischen bei Twitter, Facebook und Co. vor verschlossenen T├╝ren stehen, weil dort verst├Ąrkt gegen Hassrede und Falschinformationen vorgegangen wird.

Sie positionieren sich als Verfechter der freien Meinungs├Ąu├čerung und wollen damit Nutzer anlocken, die ihre Ansichten auf etablierteren Netzwerke als unterdr├╝ckt ansehen.

Trump-Mediengruppe will an die B├Ârse

Truth Social geh├Ârt zu der vom fr├╝heren US-Abgeordneten Nunes gef├╝hrten Trump Media & Technology Group (TMTG). Das Unternehmen plant, in einem Spac-Deal ├╝ber den leeren Firmenmantel Digital World Acquisition DWAC in New York an die B├Ârse zu gehen. Sollte keiner der Aktion├Ąre einen R├╝ckzieher machen, w├╝rden TMTG dann rund 290 Millionen Dollar zuflie├čen.

Zudem hatte die Firma im Dezember bei Investoren rund eine Milliarde Dollar eingesammelt. Allerdings kann TMTG ├╝ber das Geld erst verf├╝gen, wenn der DWAC-Deal erfolgreich ├╝ber die B├╝hne gegangen ist. Das d├╝rfte sich noch eine Weile hinziehen. Aktuell befindet sich das Unternehmen im Visier der US-B├Ârsenaufsicht SEC wie auch die US-Aufsichtsorganisation Finra.

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