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Vorsicht vor falscher Paket-SMS

Von t-online, avr

07.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein Paketzusteller (Symbolbild): Vorsicht vor falschen Paket-SMS.
Ein Paketzusteller (Symbolbild): Vorsicht vor falschen Paket-SMS. (Quelle: Michael Gstettenbauer via www.imago-images.de)
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Neben den bekannten Spam-Versuchen per E-Mail oder Telefon verschicken BetrĂŒger seit einer Weile auch Spam-Nachrichten per SMS. Wir zeigen, was Nutzern droht und worauf Sie achten mĂŒssen.

Vorsicht vor falschen Paketbenachrichtigungen per SMS. Wer auf die Nachrichten reinfĂ€llt, gibt persönliche Daten an Kriminelle weiter, kann viel Geld verlieren oder sogar Schadsoftware auf sein GerĂ€t laden. Das FaktenprĂŒfportal "Mimikama" warnt vor der noch immer kursierenden Masche.

Behörden warnen schon seit lĂ€ngerem vor betrĂŒgerischen Paket-SMS. Ein Beispiel dafĂŒr finden Sie hier. Die aktuelle Masche funktioniert so: Nutzer erhalten eine SMS in etwas fragwĂŒrdigem Deutsch "Wir haben ein PAKET vom AUGUST fur Sie gefunden. Bestatigen Sie hier ihre Lieferung" gefolgt von einem Link, wie "Mimikama" berichtet.

Diesen Link sollten Sie aber auf keinen Fall antippen. Mittlerweile warnt auch Google vor der Website, wenn Sie sie beispielsweise mit Google Chrome oder Mozilla Firefox ansurfen.

Wer auf den Link klickt, landet auf einer Website, die der eines Paketdienstes Ă€hneln soll, berichtet "Mimikama". Die Folgen können laut Nutzerberichten unterschiedlich sein. In einem Fall werden Nutzer aufgefordert, ein bis zwei Euro Versandkosten nachzuzahlen. DafĂŒr sollen Nutzer ihre Kreditkartendaten eingeben. Wer das tut, gib BetrĂŒgern aber Zugang zu sensiblen Daten, die dann auch regelmĂ€ĂŸig Geld von Ihrem Konto abbuchen.

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In anderen FĂ€llen sollten Nutzer eine App auf ihrem GerĂ€t installieren und luden sich so Schadsoftware aufs Smartphone. Manche Nutzer berichten auch von falschen Gewinnspielen. Hier wollen BetrĂŒger an so viele sensible Daten wie möglich gelangen. Solche Daten lassen sich beispielsweise fĂŒr IdentitĂ€sdiebstahl nutzen.

Wie Sie Betrugsnachrichten erkennen

GrundsĂ€tzlich sollten Sie nicht auf Links klicken, wenn Sie nicht mit einer Nachricht gerechnet haben. Schauen Sie sich zudem die Link-Adresse genau an. Im aktuellen Fall ist bereits aus der Adresse im Link ersichtlich, dass sie nicht zu einer Website der bekannten Paketdienstleister wie DHL oder Hermes fĂŒhrt.

Falls Sie kein Paket erwarten, sollten Sie zudem besonders skeptisch sein. FĂŒr gewöhnlich schicken Paketdienstleister auch keine SMS. Kunden werden oft per E-Mail informiert, wann und wo ihr Paket eintreffen wird. Achten Sie auch auf die Rechtschreibung in den Nachrichten. Besonders im aktuellen Fall sind mehrere Fehler in der SMS wie fehlende Umlaute.

Falls Sie Opfer eines Betruges geworden sind, sollten Sie sofort handeln. Falls Sie vermuten, dass Sie Schadsoftware auf Ihr GerĂ€t geladen haben, trennen Sie die Internetverbindung und schließen Ihr Smartphone auch nicht an andere GerĂ€te an, um zu verhindern, dass sich die Schadsoftware verbreitet. Weitere Tipps, was Sie bei Trojanerbefall tun können, lesen Sie hier.

Und falls Sie Ihre Kreditkartendaten an BetrĂŒger gegeben haben, informieren Sie Ihre Bank und lassen die Karte sperren.


Hier war "Star Trek" schon seiner Zeit voraus

Schneller als das Licht fliegen, den Körper zerlegen und wieder zusammenbauen oder mit dem Phaser schießen. Bereits in der ersten ausgestrahlten Folge "The Man Trap" ("Das Letzte seiner Art") sind diverse Errungenschaften aus einem fiktiven 23. Jahrhundert zu sehen. Der Physiker und Science-Fiction-Experte Sascha Vogel zeigt sich heute erstaunt, wie viel davon bereits in unserer Welt angekommen ist. Die einzelnen Punkte sind nach dem ErzĂ€hlstrang der ersten Folge geordnet:
Noch vor dem Intro ist auf einem ĂŒberdimensional großen Bildschirm auf der BrĂŒcke der Enterprise ein fremder Planet zu sehen. "Das war in den 1960ern revolutionĂ€r, heute ist das kein Problem mehr", sagt Sascha Vogel, der an den Boom der flachen TV-GerĂ€te zur Fußball-Heim-WM 2006 erinnert. Mittlerweile gehören Megascreens bei Konzerten oder im Fußballstadion zum Standard.
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