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Cyberangriffe über Weihnachten nehmen zu

Von t-online, sha

02.12.2021Lesedauer: 1 Min.
Die Schadsoftware Emotet scheint zurück zu sein.
Die Schadsoftware Emotet ist zurück. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa./dpa)
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Die Bedrohung durch Angriffe aus dem Internet ist während der Weihnachtsfeiertage erhöht, warnen Sicherheitsexperten. Die Schadsoftware Emotet ist zurück.

Für die Weihnachtsfeiertage besteht ein erhöhtes Risiko für Cyberangriffe auf Unternehmen und Organisationen. Das teilen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Bundeskriminalamt (BKA) mit. Der Grund sei unter anderem die erneute Verbreitung der Schadsoftware Emotet.

BSI-Präsident Arne Schönbohm: "Wir sehen deutliche Anzeichen für eine zunehmende Bedrohung durch Emotet sowie verwundbare MS-Exchange-Instanzen und daraus folgende Ransomware-Angriffe in Deutschland."

Insbesondere Feiertage, Urlaubszeiten und auch Wochenenden seien für solche Angriffe genutzt worden, so Schönbohm. Darum rate er Unternehmen und Organisationen, angemessene IT-Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen.

Schadsoftware Emotet ist zurück

Strafverfolgungsbehörden war es Anfang dieses Jahres zwar gelungen, Emotet einzudämmen. Vor wenigen Wochen jedoch tauchte die Schadsoftware erneut auf.

Emotet galt über Jahre hinweg als eine Allzweckwaffe der Internetkriminalität, besonders bei Angriffen auf große Unternehmen. Dort wurde zum Teil das gesamte Netzwerk durch die Software kompromittiert.

Je nach Variante des Schadprogramms handelte es sich hierbei entweder um einen Trojaner, der Finanzdaten oder Passwörter ausspähte, oder aber um einen Verschlüsselungstrojaner, der dem Betroffenen den Zugriff auf das System verweigerte.

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Nach einem Befall des Zielsystems durch Emotet werden laut BSI andere Schadsoftware-Varianten nachgeladen. Diese dienen der Ausbreitung in den infizierten Netzwerken und schließlich der Verschlüsselung der Systeme.

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